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Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

L
@ Ratsuchender
Sorry- bei online dating habe ich im Prinzip keine Ahnung.

Aber- von Videos verlinken jetzt : -)
So als sundowner, gestern gerade erst auf einem Fest wieder gehört, ich finde das mal einen guten *good bye* song
jenseits von- Teppich verkrümeln, Couch surfen, Bett Decke über den Kopf ziehen-
Melancholie, Trauer undsoweiter mit üblicher musikalischer Begleitung...das hier hat dann mehr von workout und weiter geht es ...und tanzbar ist es auch : -)

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E
Zitat von Ratsuchender:
- nicht so horrende Gebühren wie bei Parship & Co. bezahlen zu müssen


nein, kenne ich nicht, was die Ausgangsfrage betrifft. Aber aus Erfahrung kann ich sagen, auch "online" gilt dieser blöde alte Satz....

"wat nix kost(et) iss auch nix".....

meine Erfahrung mit online-Börsen

Dir gleichwohl in jede Richtung viel Erfolg!

Glück auf!

x 1 #2357


A


Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

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V
@Ned
Geh mal hier rauf und dann auf 1 Stunde 27. Minute, da fängt das finale Klavierspiel an (Ich weiß nicht, wie man Ausschnitte linkt),



Ist aus dem Film "Vier Minuten" mit Hannah Herzsprung.

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Y
Huhu verliebtverliebt Smile

ich hoffe dass es Dir heute etwas besser geht?
Ich hätte Dich gestern so gerne etwas aufgemuntert, hatte aber selbst einen tränenreichen Tag und war völlig entkräftet. Und nun gehe ich mit Quellaugen zur Arbeit Glücklich
Kuss geben und trost spenden

x 3 #2359


E
@ysabel

Ich wünsche dir heute einen tränenfreien Tag.

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V
Zitat von ysabell:
Huhu verliebtverliebt Smile

ich hoffe dass es Dir heute etwas besser geht?
Ich hätte Dich gestern so gerne etwas aufgemuntert, hatte aber selbst einen tränenreichen Tag und war völlig entkräftet. Und nun gehe ich mit Quellaugen zur Arbeit Glücklich
Kuss geben und trost spenden


Liebe Ysabell,
oh das tut mir leid. Wie geht es Dir denn inzwischen? Ist Stärkung in Sicht? Eine Aussicht?
Ich gebe dir einen Tropfen aus meinem Zauberfläschen ab. Sind noch drei drin.
Ich habe mich gestern bemüht, die zweite Hälfte des Tages zu retten. Es ist mir halbwegs gelungen, indem ich am Nachmittag einen wunderbaren Spaziergang an der kalten Ostsee mit meiner Freundin gemacht habe. Und dann ging es wieder einigermaßen. Aber vor solchen Zusammenbrüchen fürchte ich mich, weil ich das Gefühl habe, dass sie ziemlich gefährlich werden können und ich von irgendetwas besetzt werde, was ich nicht steuern kann.
Und er ist ja noch nicht ganz ausgezogen, sondern hat über Ostern zwei Nächte woanders verbracht. Das Kopfkino ging los, und es hat mich wahnsinnig gemacht. Obwohl ich ihm alles gönne und ich mich für ihn freue, wenn er action und Spaß hat. Es macht mich so traurig, weil ich mich aus seinem Leben ausgegrenzt fühle. Und ich weiß nicht, wie es wird, wenn er entgültig weg ist. Ich bin schon extrem abhängig, was mir sonst in dem Ausmaß nicht bewusst ist.
Jedenfalls frage ich mich, ob es tatsächlich verlorene Tage gibt, oder ob sie sein müssen. Es ist nur so schade, wenn man einen schönen Tag so hinwirft.

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Y
Danke liebe Föhni! Das ist ja echt lieb! Kuss geben

@verliebtverliebt
Zitat:
oh das tut mir leid. Wie geht es Dir denn inzwischen? Ist Stärkung in Sicht? Eine Aussicht?


danke, schon wieder viel besser. Bei mir läuft Trauer oft wie ein heftiges Gewitter ab. Gestern war`s echt übel, ich konnte einfach nicht aufhören zu heulen. Fand es aber auch gut weil ich schon merkte, dass sich zu viel aufgestaut hatte. Kennst Du das? Ich fühle mich dann so unentspannt.
Ich habe gestern Ostern mit meiner Mutter gefeiert, versucht, meine Traurigkeit etwas zu verbergen aber sie platzte gleich vor Sorge, als sie mich sah und dachte wohl, es gehe bergab mit mir; ich sagte ihr aber, es sei nur ein Moment und kein Abstieg Glücklich- Und habe ihr dann einen Smoothie gemacht- den sie widerlich fand zunge raus strecken Sie "Was ist das für ein widerliches Zeug! Mach Deiner Mutter lieber einen Kaffee" Glücklich
Ich habe mich tapfer gehalten aber als auch wir einen Osterpaziergang machten, klappte ich echt zusammen und habe mich wie ein Kind in ihren Schoss gelegt und sie gebeten, mich zu kraulen (eigentlich Neddileins Job). Die Leute blieben stehen und sagten, dass sie auch gekrault werden wollen Glücklich Najaaaa und danach flugs ins Bett. Habe dann auch tatsächlich von in irrer Geschwindigkeit daher fliegenden Gewitterwolken geträumt.
Und heute natürlich gleich eine Sorgen-Sms von Muttern "Geht es dir besser?..." Smile Meine Mutter ist echt in jeder Hinsicht durch und durch Weibchen Smile
Zitat:
Ich gebe dir einen Tropfen aus meinem Zauberfläschen ab. Sind noch drei drin.


sowas entzückt mich ja Smile Danke schön! Kuss geben Mal gucken wie er wirkt.....Nachher stärkt es den Vampir in mir und ich muss Neddilein wieder an den Hals fallen Smile Dabei fällt mir ein- vielleicht war ich auch nur so entkräftet weil ich zu lange nicht von ihm getrunken habe? zwinkern
Ich schicke Dir das Zauberhündchen Petitcrue aus Tristan und Isolde. Es schimmert bunt und trägt an seinem Hals ein Glöckchen, das jeden Liebesschmerz verbannt Smile

Zitat:
Aber vor solchen Zusammenbrüchen fürchte ich mich, weil ich das Gefühl habe, dass sie ziemlich gefährlich werden können und ich von irgendetwas besetzt werde, was ich nicht steuern kann.


ja, ich denke, die fürchtet jeder, oder? Kontrollverlust und man weiß nicht, was geschieht...Meistens geht es einem nach einem Zusammenbruch aber viel besser. Ich habe mich früher auch immer davor gedrückt, irgendwann aber habe ich mich voll reinfallen lassen. Natürlich tut es in diesem Moment sehr weh aber es ist gar nicht so unerträglich, wie ich zuvor immer annahm. Und vor allem- es hört von ganz alleine wieder auf. Wie bei Kindern, die einen heftigen Heulkrampf bekommen...und dann ist es irgendwann wieder gut.
Aber gestern fühle ich mich seit langem auch mal wieder entwaffnet und schutzlos und dachte- Hui! Was kommt jetzt? War wohl doch nichts mit der inneren Stärke. Ist aber Quatsch....

Zitat:
Und er ist ja noch nicht ganz ausgezogen, sondern hat über Ostern zwei Nächte woanders verbracht. Das Kopfkino ging los, und es hat mich wahnsinnig gemacht. Obwohl ich ihm alles gönne und ich mich für ihn freue, wenn er action und Spaß hat. Es macht mich so traurig, weil ich mich aus seinem Leben ausgegrenzt fühle. Und ich weiß nicht, wie es wird, wenn er entgültig weg ist. Ich bin schon extrem abhängig, was mir sonst in dem Ausmaß nicht bewusst ist.


wie geht er denn damit um? Ist er nicht auch traurig? Sprecht ihr darüber? Und erzählst Du von Deinen Gefühlen?
Bist Du wirklich extrem abhängig? Oder fühlt es sich jetzt beim Abschiednehmen nur so an?

Ich habe gestern gedacht, dass wir wenn wir lieben und uns auf einen Menschen einlassen...eine Geschichte mit ihm haben...immer auch abhängig machen. Wir sind halt Bindungstierchen und es tut höllisch weh wenn eine Bindung zerbricht.
Ich habe gestern so stark gefühlt, wie sehr ich an den wenigen Menschen die ich liebe hänge. Distanz, Krisen, all das ist okay aber wenn ich jemanden verliere, zu dem ich eine innige Bindung habe, fühle ich mich wie ein Hund, der sich auf`s Grab vom verstorbenen Herrchen legt und dort nicht mehr wegzubekommen ist.
Im Alltag bin ich ganz und gar keine Klette, fühle mich wenig abhängig von anderen...Aber wenn ich einen wirklich geliebten Menschen verliere, klappe ich zusammen und trauere sehr lange.

Zitat:
Jedenfalls frage ich mich, ob es tatsächlich verlorene Tage gibt, oder ob sie sein müssen. Es ist nur so schade, wenn man einen schönen Tag so hinwirft.


meinst Du den gestrigen Tag? Ich empfinde solche Tage ganz und gar nicht als verloren. Wieso sollte man immer fröhlich sein? Gerade frage ich mich, ob das nicht auch ein wenig so ein Zeitgeist-Phänomen ist: alle immer happy, alles easy und leicht?
Okay, wenn man monatelang depressiv ist (ist ja was anderes als Trauer) und nichts mehr gebacken bekommt, das kann echt verlorene Zeit sein (kenne ich von früher ja leider zur Genüge). Aber sonst? Hat man den Tag denn hingeworfen weil man traurig war?

x 3 #2362


E
Zitat von ysabell:
Ich habe gestern gedacht, dass wir wenn wir lieben und uns auf einen Menschen einlassen...eine Geschichte mit ihm haben...immer auch abhängig machen. Wir sind halt Bindungstierchen und es tut höllisch weh wenn eine Bindung zerbricht.
Ich habe gestern so stark gefühlt, wie sehr ich an den wenigen Menschen die ich liebe hänge. Distanz, Krisen, all das ist okay aber wenn ich jemanden verliere, zu dem ich eine innige Bindung habe, fühle ich mich wie ein Hund, der sich auf`s Grab vom verstorbenen Herrchen legt und dort nicht mehr wegzubekommen ist.
Im Alltag bin ich ganz und gar keine Klette, fühle mich wenig abhängig von anderen...Aber wenn ich einen wirklich geliebten Menschen verliere, klappe ich zusammen und trauere sehr lange.

Das hast du sehr schön und berührend geschrieben und ich kenne das auch so.... knuddeln
Damals habe ich immer alles in einem Zimmer dunkel gemacht, mich mit dem Rücken auf den Fußboden gelegt, laut sehr traurige Musik gehört. Das war ein Gefühl, als würde man da vor Ort sterben. Außer meine Familie habe ich seitdem keine Person mehr in meinem Leben, deren Verlust mich derart niederschmettern könnte. Es wollte aber auch niemand mehr hinein, niemand mehr so nah an mich heran. Vielleicht ist das auch besser so, denk ich oft zwinkern . Als Insel lebt es sich leichter...

@Ned Und die ganze Aussehensthematik und alle Überlegungen dazu bringen einfach auch nichts. Entweder sie kommt und ist es oder eben nicht. Man kann leider gar nichts dafür tun, außer sein Leben leben.
Ich bin auch so klar strukturiert wie du und so zielfokussiert. Es bringt aber nichts. In Sachen Liebe ist man einfach dem Leben und seinen Launen ausgeliefert.
Meiner kommt. Die Kartenlegerin hat´s mir versprochen. Er kommt. Sie hats versprochen Augen rollen Mr. Green (Wenn also nichts mehr hilft, flüchte dich in den Glauben und das Schicksal zwinkern . Mach ich auch.)

x 2 #2363


Y
Zitat von Elerya:
Das hast du sehr schön und berührend geschrieben und ich kenne das auch so.... knuddeln
Damals habe ich immer alles in einem Zimmer dunkel gemacht, mich mit dem Rücken auf den Fußboden gelegt, laut sehr traurige Musik gehört. Das war ein Gefühl, als würde man da vor Ort sterben. Außer meine Familie habe ich seitdem keine Person mehr in meinem Leben, deren Verlust mich derart niederschmettern könnte. Es wollte aber auch niemand mehr hinein, niemand mehr so nah an mich heran. Vielleicht ist das auch besser so, denk ich oft zwinkern . Als Insel lebt es sich leichter...


Was war denn bloß Ostern los? Mir ging bzw. geht es genauso. Habe auch das Hundegefühl. Möchte ich aber nicht mehr haben. Es haftet an mir wie die elektrostatisch aufgeladenen Styroporfitzelchen aus der Verpackung. Und selbst wenn ER jetzt vor mir stünde, würde ich mich vermutlich doch nur auf das Grab meiner verstorbenen Liebe (Gefühle) legen und erbärmlich fiepen.

Musik hilft. Unbedingt. War Ostersonntag nonstop tanzen bis morgens um 3 h. Eine kleine Auszeit von der Melancholie.

Ich brauche einen Job. Ich möchte hier unbedingt wegziehen. Ich weiß nur noch nicht, wohin? Wo ist mein verd..amm..ter Platz in dieser Welt? böse

Geh jetzt Musik anmachen und in der Küche tanzen.



#2364


E
Zitat von Yonda:
Was war denn bloß Ostern los? Mir ging bzw. geht es genauso.

Ich hatte ein schönes Ostern mit meiner Familie und Freunden... Smile . Bei mir sind derartige Depri-Abende schon etwas länger her...
Dann aber unter anderem mit dieser Musik fürs Hundegefühl... weinen



Ich muss auch immer noch losheulen, wenn ich das Lied so anspiele. Das ist noch von früher programmiert... Daher jetzt schnell wieder die Stop-Taste drücken...

Fühlt euch aber von mir gedrückt und verstanden... Ich kenne solche Momente auch zu gut und bin auch ein Typ, der richtig in die Trauer reingeht... knuddeln Kuss geben

#2365


Y
Danke @Elerya Smile

ach im Privaten waren auch so einige deprimiert, deshalb kam es mir so vor, als ob alle Welt am Weinen ist.

Es kam über Ostern viel zusammen: Meine Unfähigkeit zu vertrauen, Gefühle zu leben und Grenzen zu setzen, meine Kinder bei ihrem Papa, der so schmerzhafte Hexenschuss in meinem Rücken.

Dafür habe ich beim Tanzen zwei junge attraktive Menschen beobachtet, die nach optischen Kriterien so vortrefflich zusammen passten mMn, die sich dann tatsächlich fanden, zusammen tanzten und so ein Erstaunen und Glück ausstrahlten, sich nun gefunden zu haben. Hey, ich bin neidisch. Und gönne es dem jungen Mann (wir sind miteinander bekannt, ich mag ihn gern). Ich wurde hingegen von einem, hm meinem? "Partner" das ganze Ostern mit seinen Problemen auf Dauerwiederholungsschleife zu getextet, so dass so gar keine romantischen Gefühle bei mir aufkamen. Ich war dann schlicht und ergreifend genervt. Belastet. Ich möchte Leichtigkeit, Sorgen und Probleme habe ich selber.

x 1 #2366


L
Ich wünsche mal allen Traurigen schnell viele Sonnenstrahlen.Wolken ziehen vorüber.


Ich hatte ausgesprochen schöne Ostern.Um mich herum waren eigentlich auch nur eher glückliche Menschen.
Mit einem kleinem, denkwürdigem Fest.Das war auch sehr schön- aaaber ;- )
Um mal die Kurve zu dem Thema Partnersuche zu schlagen-
etwas durchsetzt von dem Thema "Affären". Unterdessen scheint mir das eine immer gängig werdendere "Beziehungsform" zu sein ? Ich bin bis heute eigentlich immer wieder überrascht, wie unverholen unterdessen man darauf angesprochen wird.
Hatte ich auf dem Fest ansich zweimal.Danke auch, keine Interesse.Wieso sollte ich auch ?
Sogar die Mutter meiner ältesten Freundin ( die sehe ich allerdings mittlerweile nur noch sehr selten) kam irgendwie auf den Trichter im Sinne eines latenten Verkupplungsversuches derat .Hat man Töne ? Die Frau kenne ich seit ewigen Zeiten.
Und eigene Tochter lebt seit eh und jeh eher sehr konservativ.Ob sie über diese auch so denken würde ?
Da war die "gute Partie" und "Versorgung" etc pp- aber mal ganz wichtig.Während ich dieses Denken in der Tat damals schon...etwas schwierig fand und es manch heisse Runde an Diskussion dazu gab.Vor Jahrzehnten durcheinander
Ich will hier niemandem zu nahe treten, rein mein ganz persönliches Empfinden- ich finde diesen Affärenkram wirklich vollkommen unattraktiv.So richtig unattraktiv.Und ich versteh auch viele nicht, welche darin so aufgehen.Da scheint es mir emotional dran zu mangeln.Ich kann gut nachvollziehen, daß man sich womöglich in langer Beziehung irgendwann einmal wirklich in jemand anderen verliebt und so weiter mit all den Komplikationen- aber lange Affären und das womöglich mehr als einmal im Leben- nö.
Was mir dabei etwas Angst macht- habe ich heute, so mit zwei Tagen Abstand rekapituliert- wie viele das offensichtlich heute als so gängig, normal werten.Gehört so dazu, ist eben so.Oder auch als Modell für sich in Erwägung ziehen.Oder für andere.
Man, nee- da habe ich ja wenig Chancen auf diesem so strukturiertem "Markt".Als Single.
Irgendwie ist das dann doch ein wenig bei mir hängen geblieben durcheinander

Ehrlich- da würde ich immer ein "alleine- sein" vorziehen.Als so einen Murks.
Und widme mich dann meinem Klavier- so zum Beispiel.
Aber sonst geht es mir auch weiterhin- sonnig :- ) Ich tanze gerade ein wenig durch mein Leben und das ist gut so.
Ich kenne auch ganz andere Zeiten.

#2367


E
Zitat von Luca:
Um mal die Kurve zu dem Thema Partnersuche zu schlagen-
etwas durchsetzt von dem Thema "Affären". Unterdessen scheint mir das eine immer gängig werdendere "Beziehungsform" zu sein ?

Jeder soll das machen, was ihm beliebt Glücklich . Ich hatte auch schon eine längere Affäre, in der ich keine Verliebtheit oder Liebe empfand. Die Zeit war schön, bis er sich in mich verliebte. Wenn man ein starkes Bedürfnis nach GV und körperlicher Nähe hat, gleichzeitig aber nicht den Partner findet, der einen seelisch, geistig und kommunikativ erfüllt, ist das eben eine weitere Möglichkeit, gewisse andere Bedürfnisse zu befriedigen. Man hätte ja sonst Ewigkeiten keine körperliche Nähe. Das ist auf Dauer nichts für mich, weil ich einfach viel Lust darauf habe zwinkern . Vielleicht muss ich dafür noch älter werden, um das abzustellen. Ich brauche kuscheln usw. Als Frau ist man ja immer sehr schnell verpönt, wenn man so etwas macht. Ich sehe es nur nicht ein, dass ich nie S. habe, nur weil ich keinen Mann finde, den ich lieben kann.
Ich persönlich mag aber auch eher erfahrene Männer und mich schreckt es nicht von einer Beziehung ab, wenn ein Mann Affären hatte. Mir ist bei einer Beziehung dann wichtig, dass es wirklich um uns geht und nicht mehr ums Körperliche, dass es um die Inhalte geht.
Allerdings sind Affären auch nur eine Möglichkeit der Ablenkung von den Problemen, die man hat, keine Lösung. Und ich weiß nicht, ob es grundsätzlich gut ist, sich abzulenken? Darin bin ich ja Meisterin.
Aber ihr dürft mir gratulieren. Ich habe morgen 10 Woche durchgehalten, ohne Date. 6 Monate ohne Profil auf einer Datingplattform. Also ich bin stolz auf mich Cool . Immer schön die kleinen Schritte machen und sich jeden Tag dafür loben... Naja... Ich bin natürlich diversen Anziehungskräften ausgesetzt gewesen zunge raus strecken , aber das ist ja nochmal gut gegangen, da die Männer sich anders orientiert haben Mr. Green
Tja, letztenendes bringt es alles nichts weiter. Ich bin schon traurig. Ich würde sehr viel dafür geben, meine Vergangenheit noch einmal anders leben zu können. Aber nur der Tod setzt alles auf null.

x 1 #2368


L
Hm Elerya,
Es geht mir wirklich nicht darum andere zu bewerten ( macht man wahrscheinlich dennoch rein mit der Aussage zur eigenen Befindlichkeit ) - aber ja, so wie du es beschreibst ist es vielleicht sogar viel häufiger ?
Das meine ich ja ein wenig mit meiner "Angst".Ich gehöre da offensichtlich in ein selteneres Lager.
Ich kann das nicht.Jedenfalls bislang nie so erlebt.Und es strebt mich danach auch nichts.
Ich wüsste weder emotional, noch s6uell , noch um es mal ganz hart zu formulieren "materielll" im weitestem Sinne, was mir so eine Affäre bringen sollte.Wovon sollte ich profitieren ? Damit mal das Ego spricht.
Jetzt ist es gerade anders, aber viele Jahre hatte ich - so gesehen zum Glück- Beziehungen, wo zBsp meine Bedürfnisse nach Nähe, 6 usw ja immerhin befriedigt wurden.Daran mangelte es nicht.Und ich kann natürlich auch verstehen, daß wenn dies Bedürfnis besteht und man keine Beziehung hat- man sucht.Ich würde mir dann allerdings eher jdm suchen, der auch Single ist- und im Zweifelsfall es dann auf den ONS ankommen lassen.Habe ich so auch schon gemacht.Wenn es auch nicht bei dem ONS gänzlich geblieben ist.Und ich diese "Lösung" auch nicht als der Weisheit letzter Schluss empfinde.
Aber Affäre ? Das ist für mich leider völlig unerotisch.Ich weiß nicht warum, bei mir ist das so.
Ich war ein einziges mal in meinem Leben in einer solchen Konstellation.Ich bin wirklich kein Kostverächter wenn ich die Möglichkeit habe Cool Aber es ging gar nichts.Doch, ein wenig rumgeknutsche und so.Und dann war sprichwörtlich tote Hose.Hat mich nachhaltig beeindruckt.Gab es sonst so noch nie in meinem Leben.
Egal, so bin ich eben.
Ich fühle mich bei so offensichtlichen "Anmachen" auf Affärenbasis- ja, eigentlich ein wenig in meiner Ehre gekränkt.Ich finde kein besseres Wort dafür.Da werde ich zur "Prinzessin", "Queen" whatever.
Dazu bin ich dann offensichtlich doch ein zu emotionaler Mensch- trotz rationaler Anteile , oder es liegt an meinem Charakter ansich zwinkern

Und ja- ich finde es okay- sollen alle möglichen Menschen in Affären Erfüllung finden.Ich mag das wirklich nicht verurteilen, scheint unterdessen auch weit verbreitet.Es macht mir halt etwas Angst- weil ich das nicht kann.

Waren mal so meine Gedanken dazu.

Und Glückwunsch zu den Wochen ;- )

x 1 #2369


E
Ich meine mit Affäre eine längere Liebschaft zwischen zwei Singles. Ich habe mich noch nie in eine Beziehung eingemischt oder so. Auf vergebene Männer stehe ich auch in s. Hinsicht nicht.

Zitat von Luca:
Das meine ich ja ein wenig mit meiner "Angst".Ich gehöre da offensichtlich in ein selteneres Lager. Ich kann das nicht.Jedenfalls bislang nie so erlebt.Und es strebt mich danach auch nichts.

Dann freu dich doch Glücklich . Ich wäre gerne so wie du und würde es als Stärke sehen. Ich hingegen brauche schon wenigsten einmal im Jahr mal S.

Zitat von Luca:
Ich wüsste weder emotional, noch s6uell , noch um es mal ganz hart zu formulieren "materielll" im weitestem Sinne, was mir so eine Affäre bringen sollte.Wovon sollte ich profitieren ? Damit mal das Ego spricht.
Jetzt ist es gerade anders, aber viele Jahre hatte ich - so gesehen zum Glück- Beziehungen, wo zBsp meine Bedürfnisse nach Nähe, 6 usw ja immerhin befriedigt wurden.Daran mangelte es nicht.

Nein, es ist nicht das Ego. Ich mag die körperliche Nähe, die Vertrautheit, die Offenheit, das Gefühl, nichts falsch machen zu können, weil es um nichts geht, den S. an sich, die spannende Gestaltung des Ganzen. Finde es toll zusammen DVD zu gucken, zu kochen, zu kuscheln, S. zu haben, zu reden. Es ist so unbeschwert. Mit meinem Ego hat das nichts zu tun.
Und wie du richtig sagst, DU hattest lange Jahre Beziehungen. Ich hatte das nicht. Eigentlich habe ich erst einen Mann geliebt und hatte erst eine lange Beziehung. Danach konnte und wollte ich einfach nicht ohne S. leben, habe mich daher auf "Beziehungen"oder eine Affäre eingelassen. Der Übergang ist irgendwie fließend. Alles war eben ohne Liebe. Lieben konnte ich nie mehr wen. Und wenn ich auf die Liebe warte, kann ich auch ins Kloster gehen zwinkern . Wenn ich auf eine lange Beziehung mit Liebe warten würde, hätte ich jetzt Jahre nichts gehabt. Das ist für mich mit meinem inneren Trieb unvorstellbar.

Zitat von Luca:
Ich würde mir dann allerdings eher jdm suchen, der auch Single ist- und im Zweifelsfall es dann auf den ONS ankommen lassen.

Ich wiederum bin gar kein ONS-Typ. Meinem Affärenpartner möchte ich vertrauen können, geht ja auch um meine Sicherheit/Schutz und ich möchte ihn etwas besser kennen. Eine Affäre ist für mich körperliche Anziehung/Begehren, gemeinsam verbrachte Zeit ohne Liebe, Verliebtsein.

Ich muss mich aber auch aufgrund meiner schlechten Erfahrungen und dem schlimmen Ausgang meiner langjährigen Beziehung vielleicht sogar langfristig auf dieses Affären-Ding als ultimatives Modell einstellen auch wenn ich nicht will. Meine Vertrauensprobleme sind so stark, dass ich in jedem Mann, den ich mag, einen Lügner sehe. Seit meiner Begegnung mit dem Psychopathen verhalte ich mich dann immer komisch, sobald ich wen sehr gern habe. Mein Bauchgefühl sagt mir dann zwar immer "Vertrau ihm doch einfach." und mein Kopf schreit "Das hast du schon mal gemacht und guck, wo du jetzt bist.". Daher hat, so habe ich das jetzt für mich analysiert, niemand mehr eine Chance, mir wirklich nah zu kommen. Das ist zumindest eine Theorie.
Ich will auch erstmal keine Affären mehr haben, wie gesagt, habe gerade ja ein anderes Ziel im Kopf, aber vermutlich ist das einfach mein Lebensmodell. Liebe tut eben weh. Affären nicht.

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