Zitat von Kaetzchen:Ricky, es gibt überhaupt keinen Grund, wieder so aggressiv zu werden. Werd mal Deinen Testosteron-Überschuss los, dann bist DU auch nicht so frustriert und musst ständig irgendwen hier angehen. Das nervt nämlich, echt.
Sei Du mal nicht so aggressiv. Du bist doch diejenige, die herablassend ist. im Übrigen macht das wenig Sinn, denn Geschriebenes ist tot.
Zitat:Nein, ich bin auch nicht frustriert, keine Sorge. Nicht mehr jedenfalls, seit ich alleine bin
Und nein, ich bin auch nicht überheblich, denn die Aussage, dass Männer von Beziehungen mehr profitieren als Frauen ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Menschen, die sich damit "wissenschaftlich" auseinandersetzen.
Und es gibt Forschungen, in denen Männer und Frauen Stresssituationen ausgesetzt wurden. Bei den Männern sorgte die Anwesenheit der Partnerin für eine starke Reduktion des Stresses, bei den Frauen sorgte die Anwesenheit des Gatten für mehr Stress
Die Studie unter rp-online sagt letztlich - wenn man sie denn gelesen hat - nur aus, dass Männer unter einer Trennung länger leiden. Und warum ist das wohl so? Weil Männer ein Scheitern der Ehe als eigenes Versagen ansehen, was einer der Hauptgründe ist, warum Männer BTW Depressionen haben. Zudem sind einige Items der Studie recht fragwürdig gewesen, denn wenn Items à la "Hat sich die Lebensqualität bei Ihnen verbessert?" natürlich dann auch auf das hauseigene Konto angesehen wird, kann ein Mann da deutlich rationaler sagen: "Nein". Ist ja auch ganz klar. Er sieht das Scheitern der Ehe und den monetären Abfall. Weniger Steuerbegünstigung etc. pp. Was also soll da die Aussage denn sein? Deshalb profitiert er nicht mehr, wie der Trugschluss hier lautet, sondern erkennt eben nur: Es geht mir seither nicht mehr so gut.
Die zweite Studie zeigt erstmal keine direkte Korrelation, sondern nur das was seit Äonen bekannt ist. Männer sterben früher. Das ist ne Langzeit-Studie von Terman, der nämlich über den IQ forschen wollte. Die beiden haben seine Daten aufgenommen und kommen eher zur Konklusion: Ein starkes soziales Geflecht lässt Dich länger leben. Männer gehen also eher daran zu Grunde zu wenig soziale Bindungen zu haben. Daraus den Schluss zu ziehen, sie profitieren mehr aus der Ehe, ist in der heutigen Zeit von Online Plattformen generell gewagt. Letztlich erklären beide ja am Ende, dass es sich bei der Stichprobe um keine wirklich reliable Gruppe hatten. so gut situiert etc. pp. Aber hey, wozu Studien mal lesen, wenn man's auch in den Artikeln der Zeitungen lesen kann, die ein Image verkaufen wollen und nicht den Inhalt der Studien.
BTW das macht z.B. Manfred Spitzer immer so, wenn er allen erklären will, dass Medien total böse sind und man den PC abschalten sollte. Dann nimmt der immer nur die Auswertungen aus den Studien, die er gerade braucht, aber den Rest lässt er fallen. So funktioniert Wissenschaft nur leider nicht.
Zitat:Das bestätigt, dass Männer mit einer unzufriedenen Beziehung immer noch glücklicher sind als alleine, und das ist bei Frauen eben genau umgekehrt der Fall. Frauen sind alleine glücklicher als in einer unglücklichen Beziehung. Daher rührt auch der Eindruck, dass doch viel mehr Männer auf Beziehungssuche sind als Frauen, jedenfalls in gewissen Altersklassen. Und nichts anderes habe ich gesagt
Moment, Moment, mal davon ab, dass das so in der Studie gar nicht gesagt wird, wäre das nur eine Schlussfolgerung daraus. Das "Warum" dahinter wäre nämlich viel interessanter zu erfahren. Sind z.B. Werte so eingeprägt worden, dass man die Ehe eher nicht bricht. Den Frauen wird ja seit Anfang der 90er klar gemacht, dass sie schnellstmöglich gehen soll, sobald es nicht mehr spannend ist. Dazu gab's ja nun genug Hinweise in TV und Radio. und nochmal: Wenn Du als Mann eine Scheidung als persönliches Versagen ansiehst, wirst Du erstmal den Teufel tun und die Nummer fallen lassen. Das hat in dem Moment auch nichts damit zu tun, dass es ihnen dann besser geht. Geht es ja nicht, denn Frauen sind nur zielstrebiger darin die Ehe zu beenden. Aber ein Mann profitiert nicht von einer schlechten Ehe.
Zitat:Bevor Du also wieder jemanden auf der persönlichen Ebene angreifst, obwohl derjenige keine persönliche Meinung, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse benennt, hinterfrag doch erstmal die getroffenen Aussagen. Dein Verhalten diesbezüglich ist echt manchmal kindisch.
Tust Du ja nicht. Du zitierst irgendwelche Zeitungsartikel und liest die Studien an sich nicht. Und genau DAS ist Dein Fehler. Im gegensatz zu Dir habe ich den ganzen Mumpitz bereits vor Jahren gelesen. Der Artikel: "Schatz, mach mich nicht krank" ging um eine Studie, die ich in diversen Gender-Studiengängen mehrfach durchgekaut habe. Selbst unsere Professorin hat da mehr als nur eine Augenbraue gezogen, weil ihr da gewisse Aspekte spanisch vorkamen. Aber nochmal: Hey.
Zitat:Und wenn Dir eine Frau sagt, dass sie eine Beziehung möchte und dann nach ein paar Monaten doch lieber wieder verduftet, hat das wohl nichts damit zu tun, dass Dir die Frau was vorgemacht hat und eigentlich gar keine Beziehung wollte. Vielleicht eher damit, dass sie Dich dann doch eher nicht als Beziehungspartner für sich gesehen hat. Was mich bei Deinem Debattierverhalten nicht wundern würde. Mir ist ansonsten so ein Verhalten von Frauen wie von Dir geschildert nämlich nicht bekannt.
Sorry, ich muss Dich enttäuschen. Das ist keine Beobachtung meiner Selbst, sondern aus dem beruflichen Umfeld und aus diversen anderen Unterlagen, die ich seit Jahren dazu habe. Wenn eine Frau eine Beziehung eingeht und dann urplötzlich mir nichts, dir nichts abhaut mit unlauteren Vorwürfen usw., dann ist das Käsekram, egal wer da gerade verlassen wurde.
Zitat:Ja, da sagst Du was . ich sprach aber gar nicht von einer Alleinerziehenden, sondern von einer ganz klassisch verheirateten Mutter

was allerdings nicht unbedingt immer ein Widerspruch ist.
Du gingst doch von den Unterhaltsregelungen aus. Die greifen ja nur dann, wenn man Alleinerziehend ist. Wie unfassbar unfair das Gesetz ja ist, das man nicht doppelt abkassieren kann, wenn man wieder neu verheiratet ist. Das gilt im Übrigen auch für Männer.
Zitat von Ricky:Das habe ich doch gar nicht gesagt, dass der Mann daran "Schuld" wäre. Im Gegenteil habe ich gesagt, dass es MEINE Entscheidung war. Ich bin die Mutter, ich wollte meiner Mutterrolle entsprechen. Hätte ich ja nicht tun müssen, wollte ich aber so. Ob mein Ex-Mann die Mutterrolle hätte übernehmen wollen oder nicht, stand überhaupt nie zur Debatte. Ich bin da kein Opfer, ich habe das selbst so gewählt und ich würde es trotz aller Nachteile, die es mir gebracht hat, jederzeit wieder so gemacht. Das Problem, und das habe ich auch deutlich so gesagt ist, dass es in Deutschland für Frauen noch immer sehr schwer ist, beide Rollen zu vereinbaren, weil man z.B. in Teilzeit nur sehr selten Karriere machen kann.
Es ist auch anders nicht machbar. Das hat überhaupt nichts mit Deutschland zu tun. Was ist denn das für ne Käselogik? Entweder Du bist beim Kind oder aber Du machst Karriere. Und das hat nichts damit zu tun, dass wir hier unfairerweise in Deutschland ja keine Regelung dafür haben, sondern schlicht und ergreifend damit, dass Du nunmal nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kannst. Wenn wir also in einer theoretischen Welt mal Klone haben, dann könnte das wohl funktionieren, aber sonst ist es schlicht und ergreifend nicht möglich. Der Staat zahlt bereits Kindergeld, dafür ist das da. Das aber ein Arbeitgeber dann im Kapitalismus nicht sagt: Oha, sie haben ein Kind bekommen, komm ich zahl ihnen dennoch mal eben das volle Gehalt. nach der Sache kannst Du immer noch in die Karriere gehen.
Zitat:Das ist nicht die "Schuld" der Männer, das wolltest Du da jetzt rauslesen, warum auch immer, und es ist auch keine Genderdebatte hier, auf die hab ich nämlich per se keinen Bock. Das Problem bestünde für Männer genauso, wenn sie sich für die Mutterrolle plus Karriere entscheiden würden. Und es besteht in den gehobeneren Tätigkeiten auch für Männer, wenn es "nur" um die Vaterrolle geht. Die Rücksichtnahme auf Familie ist in den meisten gehobeneren Jobs (ohne 9-5) nämlich nicht gegeben, da werden Meetings auch nach 18 Uhr anberaumt, Telefonkonferenzen mit Übersee am Wochenende etc. und wenn der Papa nach Hause kommt abends, sind die Kinder schon im Bett. Natürlich bleibt da kaum Raum für Familie.
Mädel, dann arbeite mal an Deinem Kontext. Erst kommst Du mit der Nummer, dass Männer generell aus Ehen profitieren, was anhand der beiden Studien nicht belegt wird, sondern nur von kuriosen Autoren von Tageszeitungen geschlossen wird. Und dann geht es auf einmal ums Allgemein. Dann kennzeichne das auch so.
Zitat:Und der Geschäftsführer, der dreimal hintereinander ein wichtiges Meeting absagt, weil das Kind krank ist und er zu Hause bleiben muss, wird seinen Job nicht so wirklich lange haben, fürchte ich. Das ist eben (noch) so.
Das wird im Kapitalismus auch so bleiben. Wenn Geld über allem steht, kannst Du mit Augenklimpern und noch so vielen Babytränen gar nichts erreichen. Die sehen auch nicht das große Ganze, sondern nur die Unternehmen an sich.
@whynot60
Oh, hey, hast Du mir wieder irgendwas von esotherischen Sichtweisen zu erzählen, die sonst nur Du hast? Kommst Du dann wieder mit postfaktischen Aussagen und wenn man die mal genauer hinterfragt, erklärst Du lediglich, es gehe ja um Deine Sichtweise und nicht darum was in der Welt los ist? Richtig. in Bizarrowelt, mein Lieber. Geh mal wieder mit Kreide spielen, mein Lieber, neben all den Wänden um Dich herum, wär ich mal n bisschen ruhiger. Aber die kannst Du bestimmt in Deinem üblichen Dadaismus vollkritzeln.
Oh, und bevor es wieder aufkommt, ich schreibe das hier nicht aggressiv. vielleicht mitn bisschen Verachtung. Hab ich immer gern mal, wenn Menschen so dermaßen großkotzig und dummdreist auftreten. Moin do.