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Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

K
Zitat von Luca:
Und wie und wo gibt es dabei Abstriche- auch gerne- weil es letztlich notwendig und gut so ist und kein anderer Mensch jemals allumfänglich eigene Phantasien bedienen wird und man selbst ebenso wenig .
Und es vielleicht auch gar nicht so umfassend immer notwendig ist.Weil 6 eben bei weitem nicht alles ist...usw.


Mir ging es jetzt hier auch NUR um den S. - unabhängig von einer Beziehung. Und doch, genau das gibt es. Wenn beide das gleiche "e.rotische Zentralthema" haben zum Beispiel. Schwer zu finden, zumal den meisten Menschen ihr Thema oft ein Leben lang unbekannt bleibt, sofern man nicht zufällig drüber stolpert. Und wenn man es kennt, trauen sich ja manche nicht mal, darüber zu sprechen. Aber wenn man so jemanden dann trifft, dann ist S. nicht nur S. Und spätestens dann wird es kompliziert, erst recht, wenn der Rest nicht passt durcheinander geschockt

#2416


L
Zitat von Ricky:
Da frage ich mich dann eher, wenn Frauen sich angeblich so gut selbst kennen, wie kommt es, dass ihnen dieses Schema nicht bewusst ist?...


Du verstehst mich nicht, aber ich kann es dir nicht besser erklären.Und so wichtig dürfte es auch nicht sein, denke ich.
Ich finde da keinen Ansatz mehr.Schlusspunkt meinerseits.

#2417


A


Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

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L
Zitat von Kaetzchen:
Mir ging es jetzt hier auch NUR um den S. - unabhängig von einer Beziehung. Und doch, genau das gibt es. Wenn beide das gleiche "e.rotische Zentralthema" haben zum Beispiel. Schwer zu finden, zumal den meisten Menschen ihr Thema oft ein Leben lang unbekannt bleibt, sofern man nicht zufällig drüber stolpert. Und wenn man es kennt, trauen sich ja manche nicht mal, darüber zu sprechen. Aber wenn man so jemanden dann trifft, dann ist S. nicht nur S. Und spätestens dann wird es kompliziert, erst recht, wenn der Rest nicht passt durcheinander geschockt


Mag sein- das ist mir dann aber tatsächlich nicht wichtig genug.Ich stehe wirklich auf guten Sex, auch in der Form wie zuvor beschrieben, ich kann mich sehr darin verlieren usw, kenne es auch durchaus passager in sehr verzehrender Form-
aber es gibt bei mir dann doch auch andere Themen, welche mir ebenso wichtig sind.Zwischenmenschlich.
Ich kann da nicht so differenzieren, auch keine solche Wertigkeit erstellen.
Wenn ich manchen ultimativen *kick* derat suche- dann gehe ich lieber sehr tief Tauchen.Oder gehe sehr hoch auf Gipfel.
Oder in die Wüste oder ein Krisen/Kriegsgebiet.Da ist mir mancher *kick* dann näher.

#2418


K
@Ricky

Ich weiß gar nicht, wo Dein Problem liegt. Ich will keine Beziehung, weil ich das Alleinsein für mich gerade brauche und es auch genieße. Dass mir das eine oder andere dabei natürlich fehlt, ist klar, es gibt aber keine Lösung dafür, also verzichte ich halt. Ich gehe ja nun auch keine temporären Liebschaften ein und lasse denjenigen dann nach ein paar Monaten wieder fallen, nur weil ich gerade zu egozentrisch bin, um eine Beziehung zu führen. Dann wäre ich ein A...loch, definitiv.
Und wenn mir ein Mann begegnet, der mir so viel gibt, dass ich dafür gern auch einen Teil meiner Freiheit wieder hergebe, dann ist das so. Dann laufe ich bestimmt auch nicht schreiend weg. Ich suche aber nicht danach gerade und ich brauche es im Moment auch nicht. Ich tue ja daher niemandem weh damit, allein sein zu wollen, das ist ganz einfach mein gutes Recht. Obendrein kommt es für mich schon wegen meiner Tochter nicht in Frage für die nächsten Jahre. Ich möchte ihr ganz einfach keinen neuen Partner "vorsetzen". Das ist meine Entscheidung, die kann man gut oder nicht gut finden, ich habe sie für mich so getroffen und dabei bleibt es auch.

Und der Punkt ist doch, dass Männer viel mehr von einer Beziehung profitieren als umgekehrt. Deshalb entscheiden sich viele Frauen dafür, allein zu bleiben, wenn sie es können (und das ist ja nun mal eben relativ neu in der Gesellschaft). Und das führt in einigen Altersgruppen halt zu einem Schiefstand von Angebot und Nachfrage. Nimmst Du dann noch die Frauen hinzu, die "offiziell" Single sind, eigentlich aber in irgendwelchen Affären, Freundschaft+ und sonstigen Geschichten "gebunden" sind und deshalb auch nicht wirklich zur Verfügung stehen, wird das Verhältnis noch schlimmer. Oder wie mein Lieblingskollege mal während meiner Affärenzeit sagte: Ich bin echt sauer auf den Ar...! Unsereiner kriegt gar keine Frau ab, und so ein Penner hat gleich zwei. Das ist doch shice! Glücklich

Was die Opferrolle angeht - zeig mir mal die Männer, die sich wegen des Nachwuchses jobtechnisch zurückgenommen haben, damit die Frau Karriere machen konnte. Ich zeig Dir auf Anhieb mindestens 20 mir persönlich bekannte Frauen, bei denen das der Fall war, mich eingeschlossen. Obendrauf zeige ich Dir davon noch mindestens 5, die dann im Alter von deutlich über 40 von ihrem Mann für eine jüngere sitzengelassen wurden.
Nachwuchs groß, Frau aber immer noch in Teilzeit, weil jetzt zu alt für Karriere, dank der neuen Scheidungsgesetze muss der Herr ja auch nix mehr zahlen. Herzlichen Dank auch.

Selbstgewähltes Schicksal? Ja, klar. Willkommen in der Realität. Hier in Deutschland hast Du als Frau kaum Chancen, Familie und Karriere zu verwirklichen, schon wegen der besch... Kinderbetreuungsmöglichkeiten und wegen der Vorbehalte der zumeist männlichen Vorgesetzten, die einer teilzeitarbeitenden Mutti keine großen Dinge mehr zutrauen wollen. Irgendwo muss man halt Abstriche machen, und die meisten Frauen, die ich kenne, haben diese eben im Job gemacht, um ihre Mutterrolle erfüllen zu können. Mit den entsprechenden Konsequenzen.
Ja, ich habe mir das so ausgesucht. Ich hätte meinen Job weitermachen können, mit 50-60 Stunden-Wochen, und mein Kind dann nur am Wochenende sehen und fremdbetreuen lassen können. Finanziell hätte ich mir sogar eine Nanny leisten können. Wollte ich aber nicht, und das war für mich gut so.

Das kannst Du Dir als Mann jetzt gern schönreden, hilft aber keinem. Darüber sprechen wir dann mal in 10-15 Jahren, wenn Du selbst Nachwuchs hast, Deine Frau sich zwischen Arbeit, Haushalt, Kinderhort und Grundschule sowie diversen Freizeitaktivitäten der Kids aufreibt und Dir dann abends im Bett mitteilt, dass sie jetzt lieber mal eine halbe Stunde Zeit für sich hat und was liest, statt Dir auch noch einen BJ zu verpassen. Und dann kannst Du Dich noch mal fragen, ob das "selbstgewähltes" Schicksal ist. Die wenigsten Männer verdienen heutzutage so viel, dass man davon als Familie "gut" leben könnte. Also gehen die meisten Frauen schon deshalb mit arbeiten. Und natürlich, weil man es sich als frau heutzutage eben gar nicht mehr leisten kann, zu Hause zu bleiben, denn im Falle, dass der Herr sich später einer jüngeren zuwendet (s.o.) stünde man dann ohne Job und ohne nacheheliche Versorgungsleistung des Mannes total ohne alles da.

x 5 #2419


K
Zitat von Luca:

Und noch angefügt: Ich habe tatsächlich schon Männer in meinem Leben kennengelernt, welchen das zumindest im Grundmechanismus nicht fremd gewesen ist.


S. bindet nun mal eben, und auch Männer. Aber es gibt halt auch einen Unterschied zwischen "bindendem" S. und "nicht bindendem" S. Jede Pro.stituierte kann erklären, was man tunlichst unterlassen sollte, um eben diese Bindung durch S. zu vermeiden zwinkern

x 1 #2420


L
Zitat von Kaetzchen:
S. bindet nun mal eben, und auch Männer. Aber es gibt halt auch einen Unterschied zwischen "bindendem" S. und "nicht bindendem"


Ich weiß nicht, ob das deren Motivation gewesen ist.Und ich weiß auch nicht, ob man wirklich einfach so, ohne weiteres drumherum ( damit mein ich nicht käuflichen S) mit S. allein binden kann oder nicht ( ich glaube es eh nicht ). Aber ich habe tatsächlich Männer in meinem Leben kennengelernt, denen
der beschriebene Mechanismus von mir nicht fremd war.Ich muss mal bei Alter darüber nachdenken- so ab Mitte dreissig allerspätestens.Mit genau der Begründung übrigens mal allen weiteren Kontakt ( nach durchaus nachbohren meinerseits , weil anfangs leider sehr verliebt) abgelehnt.
War irgendwie hart, aber ehrlich.Ein anderes Mal war es hinfällig - denn der Mann wollte ebenso mit mir zusammen sein und insofern gab es diese Diskussion nicht.Fremd war ihm das jedenfalls nicht, was ich beschrieb- eher gängig.
Und da gab es auch kein doofes rumlamentieren à la - du Frau, du müsstest es doch besser wissen o.ä.
An die Zwei erinnere ich mich auf jeden Fall explizit in Bezug auf dies Thema.

#2421


E
Zitat von Ricky:
Weil es dann sehr wahrscheinlich nicht wie Druck, sondern ein Kindswunsch aussah. Und deshalb wollte er Dich damit erfreuen.

Da greifst du wieder tief in die Klischeeschublade und liegst damit falsch. Nein, in unserer Beziehung und in meinem Leben ging es gar nicht um Kinder. Wenn einer zu dem Zeitpunkt einen Kinderwunsch hatte, dann eher er. Aber wir thematisierten es nie, weil es unwichtig war.
Auch zum jetzigen Zeitpunkt bin ich sehr weit davon entfernt, ein Kind haben zu müssen.
Außerdem werden wir uns in dem nicht einigen: Ist es Schicksal, Fügung, Glück oder meine eigene Leistung usw.? Das legt wohl jeder anders aus...
Deine anderen Gedankenanstöße finde ich gut. Da denke ich einmal drüber nach.

#2422


Ricky
Zitat von Kaetzchen:
@Ricky

Ich weiß gar nicht, wo Dein Problem liegt. Ich will keine Beziehung, weil ich das Alleinsein für mich gerade brauche und es auch genieße. Dass mir das eine oder andere dabei natürlich fehlt, ist klar, es gibt aber keine Lösung dafür, also verzichte ich halt.


Ich habe damit kein Problem. Es sind nur gewisse Aussagen, die nicht damit einhergehen. Warum sollte ich ein Problem damit haben, was Du in Deinem Leben, das mir gänzlich fremd ist, machst? Es affektiert mich wohl wenig bis gar nicht. Kopf kratzen

Zitat:
Ich gehe ja nun auch keine temporären Liebschaften ein und lasse denjenigen dann nach ein paar Monaten wieder fallen, nur weil ich gerade zu egozentrisch bin, um eine Beziehung zu führen. Dann wäre ich ein A. loch, definitiv.


Du vielleicht. nicht. Ich hielt es ja auch bewusst allgemein. Es gibt genügend, die es eben tun. Das ist ein Problem. Aber es wird eben toleriert. Was soll man auch sonst machen? Zwangssterilisation? Mr. Green

Zitat:
Und wenn mir ein Mann begegnet, der mir so viel gibt, dass ich dafür gern auch einen Teil meiner Freiheit wieder hergebe, dann ist das so. Dann laufe ich bestimmt auch nicht schreiend weg. Ich suche aber nicht danach gerade und ich brauche es im Moment auch nicht. Ich tue ja daher niemandem weh damit, allein sein zu wollen, das ist ganz einfach mein gutes Recht. Obendrein kommt es für mich schon wegen meiner Tochter nicht in Frage für die nächsten Jahre. Ich möchte ihr ganz einfach keinen neuen Partner "vorsetzen". Das ist meine Entscheidung, die kann man gut oder nicht gut finden, ich habe sie für mich so getroffen und dabei bleibt es auch.


Suit yourself.

Zitat:
Und der Punkt ist doch, dass Männer viel mehr von einer Beziehung profitieren als umgekehrt.


Was zum F. ? So. Diese Aussage allein ist eindeutig von "oben herab" und Du hältst Dich für etwas Besseres. Und natürlich ist das nicht so.

Zitat:
Deshalb entscheiden sich viele Frauen dafür, allein zu bleiben, wenn sie es können (und das ist ja nun mal eben relativ neu in der Gesellschaft). Und das führt in einigen Altersgruppen halt zu einem Schiefstand von Angebot und Nachfrage. Nimmst Du dann noch die Frauen hinzu, die "offiziell" Single sind, eigentlich aber in irgendwelchen Affären, Freundschaft+ und sonstigen Geschichten "gebunden" sind und deshalb auch nicht wirklich zur Verfügung stehen, wird das Verhältnis noch schlimmer. Oder wie mein Lieblingskollege mal während meiner Affärenzeit sagte: Ich bin echt sauer auf den Ar. ! Unsereiner kriegt gar keine Frau ab, und so ein Penner hat gleich zwei. Das ist doch shice! Glücklich


Denkfehler seinerseits und genau im System der Frauen angedockt. Und deshalb hat er auch keine Frau. Ganz einfach und simpel. Der profitiert vermutlich wirklich mehr von ner Frau als ne Frau von ihm.

Zitat:
Was die Opferrolle angeht - zeig mir mal die Männer, die sich wegen des Nachwuchses jobtechnisch zurückgenommen haben, damit die Frau Karriere machen konnte. Ich zeig Dir auf Anhieb mindestens 20 mir persönlich bekannte Frauen, bei denen das der Fall war, mich eingeschlossen.


Es ist natürlich absolut der Fehler des Mannes, dass er keine Kinder kriegen kann. Ist dieser feministische BS eigentlich immer noch präsent? Wow. Wann wird der wohl abgesägt. Ja, ich kenne zwei Männer, die deshalb zu Hause geblieben sind und zwei die es sich sehr gut aufteilen. Und dann sind da ja noch all die Frauen, die sich SELBST zurück nehmen, wegen ihrer Beziehung zum Kind. Nun tu mal bitte nicht so, als wenn all die Frauen (bestimmt die ganzen 20) ja eigentlich gar kein Kind wollten, sich, als sie es bekamen, sofort wieder in die Arbeit stürzen wollten, aber der böse, böse Mann ja Schuld gewesen sei. Nochmal: Opferrolle. Und Du merkst es nicht mal.

Zitat:
Obendrauf zeige ich Dir davon noch mindestens 5, die dann im Alter von deutlich über 40 von ihrem Mann für eine jüngere sitzengelassen wurden.
Nachwuchs groß, Frau aber immer noch in Teilzeit, weil jetzt zu alt für Karriere, dank der neuen Scheidungsgesetze muss der Herr ja auch nix mehr zahlen. Herzlichen Dank auch.


Aha. Der muss nichts zahlen für seine Kinder? Zeig mir das Gesetz mal, dass den Kerl urplötzlich vom Unterhalt freispricht.

Zitat:
Selbstgewähltes Schicksal? Ja, klar. Willkommen in der Realität. Hier in Deutschland hast Du als Frau kaum Chancen, Familie und Karriere zu verwirklichen, schon wegen der besch. Kinderbetreuungsmöglichkeiten und wegen der Vorbehalte der zumeist männlichen Vorgesetzten, die einer teilzeitarbeitenden Mutti keine großen Dinge mehr zutrauen wollen. Irgendwo muss man halt Abstriche machen, und die meisten Frauen, die ich kenne, haben diese eben im Job gemacht, um ihre Mutterrolle erfüllen zu können. Mit den entsprechenden Konsequenzen.


Ach so, ja richtig, weil Männer ja natürlich die besseren Möglichkeiten haben, wenn sie die Kinder nehmen. Eindeutig. Mal davon ab, dass die Kinder meist eh den Frauen zugesprochen werden. Hier gibt es doch allein etliche Männer im Forum, die hier Rotz und Wasser wegen ihrer Kinder weinen, aber die sind natürlich alle auch nur böse und aus dem System gestanzt. Man, den Frauen wird was das angeht, jeder Kram leichter gemacht. Und wenn das nicht zieht, kann sich die Frau ja auch noch irgendnen Brutalitäts-, Vergewaltigungs- oder Misshandlungs-Scheiß ausdenken, der BTW deutlich häufiger von Frauen denn von Männern erfunden wird.

Zitat:
Ja, ich habe mir das so ausgesucht. Ich hätte meinen Job weitermachen können, mit 50-60 Stunden-Wochen, und mein Kind dann nur am Wochenende sehen und fremdbetreuen lassen können. Finanziell hätte ich mir sogar eine Nanny leisten können. Wollte ich aber nicht, und das war für mich gut so.


Ah, und hätte Dein Ex-Mann sie übernommen, dann hätte der natürlich nen lockeren 9 to 12 Job gehabt, genügend Geld um alles zu übernehmen, weil er ja. "bevorzugt wird". häh? Das ist kein Frauenproblem, sondern das Problem von Alleinerziehenden per se. Das ist ungefähr so ein hanebüchenes Argument wie der Gender Pay Gap, bei dem Frauen nicht generell weniger verdienen, sondern soziale Berufe einfach schlechter entlohnt werden. Guess what? Ich arbeite da. Ich erlebe es jeden Tag.

Zitat:
Das kannst Du Dir als Mann jetzt gern schönreden, hilft aber keinem. Darüber sprechen wir dann mal in 10-15 Jahren, wenn Du selbst Nachwuchs hast, Deine Frau sich zwischen Arbeit, Haushalt, Kinderhort und Grundschule sowie diversen Freizeitaktivitäten der Kids aufreibt und Dir dann abends im Bett mitteilt, dass sie jetzt lieber mal eine halbe Stunde Zeit für sich hat und was liest, statt Dir auch noch einen BJ zu verpassen.


Ja, genau. Darüber reden wir dann. Und wenn's dann nicht so ist, heulst Du dann wegen irgendwas Anderem? Du glaubst nämlich automatisch Frauen würden mehr tun. Das ist ein Irrglaube. Das ist arrogant. Es ist "von oben herab". Und es ist eine Opferrolle. Und mit diesem verachtenden, erfundenen und unreflektieren *beep*, der so immer wieder durch's Internet regnet, ja, damit habe ich durchaus ein Problem. Aber schön, das hier jetzt eben mal gezeigt wird, dass da gar nicht die "coole Frau" mit dem SM Avatar sitzt, sondern letztlich auch nur die Frustrierte. It's always the same. it's just a shame that's all. Cry me a river, damsel.

Zitat:
Und dann kannst Du Dich noch mal fragen, ob das "selbstgewähltes" Schicksal ist. Die wenigsten Männer verdienen heutzutage so viel, dass man davon als Familie "gut" leben könnte. Also gehen die meisten Frauen schon deshalb mit arbeiten. Und natürlich, weil man es sich als frau heutzutage eben gar nicht mehr leisten kann, zu Hause zu bleiben, denn im Falle, dass der Herr sich später einer jüngeren zuwendet (s.o.) stünde man dann ohne Job und ohne nacheheliche Versorgungsleistung des Mannes total ohne alles da.


Genau, weil sich statistisch gesehen ja öfter die Männer trennen (hust) und die Männer öfter fremdgehen (nicht). Warte mal kurz. dafür hast Du sicherlich auch ne Erklärung. Das ist ja ganz klar, weil äh. zwischen dem Abwasch und dem Abendessen, das man dem bösen, furzenden, im Unterhemd auf der Couch sitzenden Mann machen muss, will man ja noch einen haben, der einen irgendwie liebt. also. so richtig. Aber eigentlich sind alle Männer Schweine.

Ich kann jetzt auch mit den Fingern klimpern und "Sag mal Stopp" sagen.

Oder gucken wir uns doch einfach diese Grafik an, die es auch sehr gut verdeutlicht.

#2423


Ricky
Zitat von Elerya:
Da greifst du wieder tief in die Klischeeschublade und liegst damit falsch. Nein, in unserer Beziehung und in meinem Leben ging es gar nicht um Kinder. Wenn einer zu dem Zeitpunkt einen Kinderwunsch hatte, dann eher er. Aber wir thematisierten es nie, weil es unwichtig war.


Richtig lesen! Kindswunsch ist ungleich Kinderwunsch. Kindswunsch = Der Wunsch eines Kindes. Du strahlst in dem Moment die kindliche Leichtigkeit aus, die er dann attraktiv findet.

Zitat:
Auch zum jetzigen Zeitpunkt bin ich sehr weit davon entfernt, ein Kind haben zu müssen.
Außerdem werden wir uns in dem nicht einigen: Ist es Schicksal, Fügung, Glück oder meine eigene Leistung usw.? Das legt wohl jeder anders aus...
Deine anderen Gedankenanstöße finde ich gut. Da denke ich einmal drüber nach.


Schicksal bastelst Du selbst mit. Wer das nicht begreift, hofft auf Glück. Glück ist für Verlierer.

#2424


Ricky
Zitat von Luca:
Du verstehst mich nicht, aber ich kann es dir nicht besser erklären.Und so wichtig dürfte es auch nicht sein, denke ich.
Ich finde da keinen Ansatz mehr.Schlusspunkt meinerseits.


Dir geht es offenbar darum, dass Du S. irgendwann nicht mehr von Liebschaft/Beziehung/WieauchimmerDuesnennenwillst trennen kannst. Und die Gegenfrage dazu ist: Warum nicht? Weil das automatisch mit irgendeiner "Mein Körper ist ein Tempel"-Philosophie einhergeht?

#2425


Y
Das Mitlesen hier schwächt meine Libido Glücklich ....
.....Hoffentlich nicht auch meine Liebesfähigkeit Augen rollen

x 3 #2426


K
Ricky, es gibt überhaupt keinen Grund, wieder so aggressiv zu werden. Werd mal Deinen Testosteron-Überschuss los, dann bist DU auch nicht so frustriert und musst ständig irgendwen hier angehen. Das nervt nämlich, echt.

Nein, ich bin auch nicht frustriert, keine Sorge. Nicht mehr jedenfalls, seit ich alleine bin zwinkern
Und nein, ich bin auch nicht überheblich, denn die Aussage, dass Männer von Beziehungen mehr profitieren als Frauen ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Menschen, die sich damit "wissenschaftlich" auseinandersetzen.

Und es gibt Forschungen, in denen Männer und Frauen Stresssituationen ausgesetzt wurden. Bei den Männern sorgte die Anwesenheit der Partnerin für eine starke Reduktion des Stresses, bei den Frauen sorgte die Anwesenheit des Gatten für mehr Stress Cool

Zitat:
Wieder bestätigte sich also: Männern tut es schon gut, wenn da überhaupt jemand an ihrer Seite ist, Frauen hingegen brauchen Zuspruch und Unterstützung in ihrer Partnerschaft.


Das bestätigt, dass Männer mit einer unzufriedenen Beziehung immer noch glücklicher sind als alleine, und das ist bei Frauen eben genau umgekehrt der Fall. Frauen sind alleine glücklicher als in einer unglücklichen Beziehung. Daher rührt auch der Eindruck, dass doch viel mehr Männer auf Beziehungssuche sind als Frauen, jedenfalls in gewissen Altersklassen. Und nichts anderes habe ich gesagt zwinkern

Bevor Du also wieder jemanden auf der persönlichen Ebene angreifst, obwohl derjenige keine persönliche Meinung, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse benennt, hinterfrag doch erstmal die getroffenen Aussagen. Dein Verhalten diesbezüglich ist echt manchmal kindisch.

Und wenn Dir eine Frau sagt, dass sie eine Beziehung möchte und dann nach ein paar Monaten doch lieber wieder verduftet, hat das wohl nichts damit zu tun, dass Dir die Frau was vorgemacht hat und eigentlich gar keine Beziehung wollte. Vielleicht eher damit, dass sie Dich dann doch eher nicht als Beziehungspartner für sich gesehen hat. Was mich bei Deinem Debattierverhalten nicht wundern würde. Mir ist ansonsten so ein Verhalten von Frauen wie von Dir geschildert nämlich nicht bekannt.

Zitat von Ricky:
Das ist kein Frauenproblem, sondern das Problem von Alleinerziehenden per se.


Ja, da sagst Du was . ich sprach aber gar nicht von einer Alleinerziehenden, sondern von einer ganz klassisch verheirateten Mutter zwinkern was allerdings nicht unbedingt immer ein Widerspruch ist.

Zitat von Ricky:
Nun tu mal bitte nicht so, als wenn all die Frauen (bestimmt die ganzen 20) ja eigentlich gar kein Kind wollten, sich, als sie es bekamen, sofort wieder in die Arbeit stürzen wollten, aber der böse, böse Mann ja Schuld gewesen sei. Nochmal: Opferrolle. Und Du merkst es nicht mal.


Das habe ich doch gar nicht gesagt, dass der Mann daran "Schuld" wäre. Im Gegenteil habe ich gesagt, dass es MEINE Entscheidung war. Ich bin die Mutter, ich wollte meiner Mutterrolle entsprechen. Hätte ich ja nicht tun müssen, wollte ich aber so. Ob mein Ex-Mann die Mutterrolle hätte übernehmen wollen oder nicht, stand überhaupt nie zur Debatte. Ich bin da kein Opfer, ich habe das selbst so gewählt und ich würde es trotz aller Nachteile, die es mir gebracht hat, jederzeit wieder so gemacht. Das Problem, und das habe ich auch deutlich so gesagt ist, dass es in Deutschland für Frauen noch immer sehr schwer ist, beide Rollen zu vereinbaren, weil man z.B. in Teilzeit nur sehr selten Karriere machen kann.

Das ist nicht die "Schuld" der Männer, das wolltest Du da jetzt rauslesen, warum auch immer, und es ist auch keine Genderdebatte hier, auf die hab ich nämlich per se keinen Bock. Das Problem bestünde für Männer genauso, wenn sie sich für die Mutterrolle plus Karriere entscheiden würden. Und es besteht in den gehobeneren Tätigkeiten auch für Männer, wenn es "nur" um die Vaterrolle geht. Die Rücksichtnahme auf Familie ist in den meisten gehobeneren Jobs (ohne 9-5) nämlich nicht gegeben, da werden Meetings auch nach 18 Uhr anberaumt, Telefonkonferenzen mit Übersee am Wochenende etc. und wenn der Papa nach Hause kommt abends, sind die Kinder schon im Bett. Natürlich bleibt da kaum Raum für Familie.

Und der Geschäftsführer, der dreimal hintereinander ein wichtiges Meeting absagt, weil das Kind krank ist und er zu Hause bleiben muss, wird seinen Job nicht so wirklich lange haben, fürchte ich. Das ist eben (noch) so.

x 3 #2427


W
@Ricky

Mich würde nur einmal interessieren, gegen welche Wand Du gefahren bist.
Da mein Forscherdrang ein ganz außerordentlicher ist, der vor so gut wie gar nichts zurückschreckt, würde ich das gerne einmal selber ausprobieren.
Allerdings nur, wenn es gegen diese Gehirnerschütterung auch ein schnelles Heilmittel gibt. Ein halber Tag, zwecks Selbstversuch, wie es sich damit lebt bzw. überhaupt leben läßt, würde mir nämlich schon reichen.

x 3 #2428


Y
Zitat:
Dir geht es offenbar darum, dass Du S. irgendwann nicht mehr von Liebschaft/Beziehung/WieauchimmerDuesnennenwillst trennen kannst. Warum nicht? Weil das automatisch mit irgendeiner "Mein Körper ist ein Tempel"-Philosophie einhergeht?


ja, aber erst das Gefühl, dann die Philosophie. S. sollte man immer mit viel Liebe machen, auch wenn man keine Beziehung anstrebt Smile Sonst ist es eine reichlich armselige Angelegenheit und führt zu Verhärtungen.
Was für eine Idee, es überhaupt zu trennen!

x 2 #2429


Ricky
Zitat von Kaetzchen:
Ricky, es gibt überhaupt keinen Grund, wieder so aggressiv zu werden. Werd mal Deinen Testosteron-Überschuss los, dann bist DU auch nicht so frustriert und musst ständig irgendwen hier angehen. Das nervt nämlich, echt.


Sei Du mal nicht so aggressiv. Du bist doch diejenige, die herablassend ist. im Übrigen macht das wenig Sinn, denn Geschriebenes ist tot.

Zitat:
Nein, ich bin auch nicht frustriert, keine Sorge. Nicht mehr jedenfalls, seit ich alleine bin zwinkern
Und nein, ich bin auch nicht überheblich, denn die Aussage, dass Männer von Beziehungen mehr profitieren als Frauen ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem von Menschen, die sich damit "wissenschaftlich" auseinandersetzen.

Und es gibt Forschungen, in denen Männer und Frauen Stresssituationen ausgesetzt wurden. Bei den Männern sorgte die Anwesenheit der Partnerin für eine starke Reduktion des Stresses, bei den Frauen sorgte die Anwesenheit des Gatten für mehr Stress Cool


Die Studie unter rp-online sagt letztlich - wenn man sie denn gelesen hat - nur aus, dass Männer unter einer Trennung länger leiden. Und warum ist das wohl so? Weil Männer ein Scheitern der Ehe als eigenes Versagen ansehen, was einer der Hauptgründe ist, warum Männer BTW Depressionen haben. Zudem sind einige Items der Studie recht fragwürdig gewesen, denn wenn Items à la "Hat sich die Lebensqualität bei Ihnen verbessert?" natürlich dann auch auf das hauseigene Konto angesehen wird, kann ein Mann da deutlich rationaler sagen: "Nein". Ist ja auch ganz klar. Er sieht das Scheitern der Ehe und den monetären Abfall. Weniger Steuerbegünstigung etc. pp. Was also soll da die Aussage denn sein? Deshalb profitiert er nicht mehr, wie der Trugschluss hier lautet, sondern erkennt eben nur: Es geht mir seither nicht mehr so gut.

Die zweite Studie zeigt erstmal keine direkte Korrelation, sondern nur das was seit Äonen bekannt ist. Männer sterben früher. Das ist ne Langzeit-Studie von Terman, der nämlich über den IQ forschen wollte. Die beiden haben seine Daten aufgenommen und kommen eher zur Konklusion: Ein starkes soziales Geflecht lässt Dich länger leben. Männer gehen also eher daran zu Grunde zu wenig soziale Bindungen zu haben. Daraus den Schluss zu ziehen, sie profitieren mehr aus der Ehe, ist in der heutigen Zeit von Online Plattformen generell gewagt. Letztlich erklären beide ja am Ende, dass es sich bei der Stichprobe um keine wirklich reliable Gruppe hatten. so gut situiert etc. pp. Aber hey, wozu Studien mal lesen, wenn man's auch in den Artikeln der Zeitungen lesen kann, die ein Image verkaufen wollen und nicht den Inhalt der Studien.

BTW das macht z.B. Manfred Spitzer immer so, wenn er allen erklären will, dass Medien total böse sind und man den PC abschalten sollte. Dann nimmt der immer nur die Auswertungen aus den Studien, die er gerade braucht, aber den Rest lässt er fallen. So funktioniert Wissenschaft nur leider nicht.

Zitat:
Das bestätigt, dass Männer mit einer unzufriedenen Beziehung immer noch glücklicher sind als alleine, und das ist bei Frauen eben genau umgekehrt der Fall. Frauen sind alleine glücklicher als in einer unglücklichen Beziehung. Daher rührt auch der Eindruck, dass doch viel mehr Männer auf Beziehungssuche sind als Frauen, jedenfalls in gewissen Altersklassen. Und nichts anderes habe ich gesagt zwinkern


Moment, Moment, mal davon ab, dass das so in der Studie gar nicht gesagt wird, wäre das nur eine Schlussfolgerung daraus. Das "Warum" dahinter wäre nämlich viel interessanter zu erfahren. Sind z.B. Werte so eingeprägt worden, dass man die Ehe eher nicht bricht. Den Frauen wird ja seit Anfang der 90er klar gemacht, dass sie schnellstmöglich gehen soll, sobald es nicht mehr spannend ist. Dazu gab's ja nun genug Hinweise in TV und Radio. und nochmal: Wenn Du als Mann eine Scheidung als persönliches Versagen ansiehst, wirst Du erstmal den Teufel tun und die Nummer fallen lassen. Das hat in dem Moment auch nichts damit zu tun, dass es ihnen dann besser geht. Geht es ja nicht, denn Frauen sind nur zielstrebiger darin die Ehe zu beenden. Aber ein Mann profitiert nicht von einer schlechten Ehe.

Zitat:
Bevor Du also wieder jemanden auf der persönlichen Ebene angreifst, obwohl derjenige keine persönliche Meinung, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse benennt, hinterfrag doch erstmal die getroffenen Aussagen. Dein Verhalten diesbezüglich ist echt manchmal kindisch.


Tust Du ja nicht. Du zitierst irgendwelche Zeitungsartikel und liest die Studien an sich nicht. Und genau DAS ist Dein Fehler. Im gegensatz zu Dir habe ich den ganzen Mumpitz bereits vor Jahren gelesen. Der Artikel: "Schatz, mach mich nicht krank" ging um eine Studie, die ich in diversen Gender-Studiengängen mehrfach durchgekaut habe. Selbst unsere Professorin hat da mehr als nur eine Augenbraue gezogen, weil ihr da gewisse Aspekte spanisch vorkamen. Aber nochmal: Hey.

Zitat:
Und wenn Dir eine Frau sagt, dass sie eine Beziehung möchte und dann nach ein paar Monaten doch lieber wieder verduftet, hat das wohl nichts damit zu tun, dass Dir die Frau was vorgemacht hat und eigentlich gar keine Beziehung wollte. Vielleicht eher damit, dass sie Dich dann doch eher nicht als Beziehungspartner für sich gesehen hat. Was mich bei Deinem Debattierverhalten nicht wundern würde. Mir ist ansonsten so ein Verhalten von Frauen wie von Dir geschildert nämlich nicht bekannt.


Sorry, ich muss Dich enttäuschen. Das ist keine Beobachtung meiner Selbst, sondern aus dem beruflichen Umfeld und aus diversen anderen Unterlagen, die ich seit Jahren dazu habe. Wenn eine Frau eine Beziehung eingeht und dann urplötzlich mir nichts, dir nichts abhaut mit unlauteren Vorwürfen usw., dann ist das Käsekram, egal wer da gerade verlassen wurde.

Zitat:
Ja, da sagst Du was . ich sprach aber gar nicht von einer Alleinerziehenden, sondern von einer ganz klassisch verheirateten Mutter zwinkern was allerdings nicht unbedingt immer ein Widerspruch ist.


Du gingst doch von den Unterhaltsregelungen aus. Die greifen ja nur dann, wenn man Alleinerziehend ist. Wie unfassbar unfair das Gesetz ja ist, das man nicht doppelt abkassieren kann, wenn man wieder neu verheiratet ist. Das gilt im Übrigen auch für Männer.

Zitat von Ricky:
Das habe ich doch gar nicht gesagt, dass der Mann daran "Schuld" wäre. Im Gegenteil habe ich gesagt, dass es MEINE Entscheidung war. Ich bin die Mutter, ich wollte meiner Mutterrolle entsprechen. Hätte ich ja nicht tun müssen, wollte ich aber so. Ob mein Ex-Mann die Mutterrolle hätte übernehmen wollen oder nicht, stand überhaupt nie zur Debatte. Ich bin da kein Opfer, ich habe das selbst so gewählt und ich würde es trotz aller Nachteile, die es mir gebracht hat, jederzeit wieder so gemacht. Das Problem, und das habe ich auch deutlich so gesagt ist, dass es in Deutschland für Frauen noch immer sehr schwer ist, beide Rollen zu vereinbaren, weil man z.B. in Teilzeit nur sehr selten Karriere machen kann.


Es ist auch anders nicht machbar. Das hat überhaupt nichts mit Deutschland zu tun. Was ist denn das für ne Käselogik? Entweder Du bist beim Kind oder aber Du machst Karriere. Und das hat nichts damit zu tun, dass wir hier unfairerweise in Deutschland ja keine Regelung dafür haben, sondern schlicht und ergreifend damit, dass Du nunmal nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kannst. Wenn wir also in einer theoretischen Welt mal Klone haben, dann könnte das wohl funktionieren, aber sonst ist es schlicht und ergreifend nicht möglich. Der Staat zahlt bereits Kindergeld, dafür ist das da. Das aber ein Arbeitgeber dann im Kapitalismus nicht sagt: Oha, sie haben ein Kind bekommen, komm ich zahl ihnen dennoch mal eben das volle Gehalt. nach der Sache kannst Du immer noch in die Karriere gehen.

Zitat:
Das ist nicht die "Schuld" der Männer, das wolltest Du da jetzt rauslesen, warum auch immer, und es ist auch keine Genderdebatte hier, auf die hab ich nämlich per se keinen Bock. Das Problem bestünde für Männer genauso, wenn sie sich für die Mutterrolle plus Karriere entscheiden würden. Und es besteht in den gehobeneren Tätigkeiten auch für Männer, wenn es "nur" um die Vaterrolle geht. Die Rücksichtnahme auf Familie ist in den meisten gehobeneren Jobs (ohne 9-5) nämlich nicht gegeben, da werden Meetings auch nach 18 Uhr anberaumt, Telefonkonferenzen mit Übersee am Wochenende etc. und wenn der Papa nach Hause kommt abends, sind die Kinder schon im Bett. Natürlich bleibt da kaum Raum für Familie.


Mädel, dann arbeite mal an Deinem Kontext. Erst kommst Du mit der Nummer, dass Männer generell aus Ehen profitieren, was anhand der beiden Studien nicht belegt wird, sondern nur von kuriosen Autoren von Tageszeitungen geschlossen wird. Und dann geht es auf einmal ums Allgemein. Dann kennzeichne das auch so.

Zitat:
Und der Geschäftsführer, der dreimal hintereinander ein wichtiges Meeting absagt, weil das Kind krank ist und er zu Hause bleiben muss, wird seinen Job nicht so wirklich lange haben, fürchte ich. Das ist eben (noch) so.


Das wird im Kapitalismus auch so bleiben. Wenn Geld über allem steht, kannst Du mit Augenklimpern und noch so vielen Babytränen gar nichts erreichen. Die sehen auch nicht das große Ganze, sondern nur die Unternehmen an sich.

@whynot60

Oh, hey, hast Du mir wieder irgendwas von esotherischen Sichtweisen zu erzählen, die sonst nur Du hast? Kommst Du dann wieder mit postfaktischen Aussagen und wenn man die mal genauer hinterfragt, erklärst Du lediglich, es gehe ja um Deine Sichtweise und nicht darum was in der Welt los ist? Richtig. in Bizarrowelt, mein Lieber. Geh mal wieder mit Kreide spielen, mein Lieber, neben all den Wänden um Dich herum, wär ich mal n bisschen ruhiger. Aber die kannst Du bestimmt in Deinem üblichen Dadaismus vollkritzeln.

Oh, und bevor es wieder aufkommt, ich schreibe das hier nicht aggressiv. vielleicht mitn bisschen Verachtung. Hab ich immer gern mal, wenn Menschen so dermaßen großkotzig und dummdreist auftreten. Moin do.

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