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Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

W
@theunknown: Darf ich fragen, wie alt du bist?

#2521


J
Zitat aus:
Zitat von Ricky:
Gerhard Amendt: "Was Männer denken wenn sie schweigen" ?


Manchmal folgt das eine Schweigen auf das andere. Du fragst mich zum Beispiel, warum ich mich nicht bei Dir erkundige, wie es auf der Arbeit war. Du fragst mich, warum ich abends so selten Zeit für Dich habe. Ich sage zu Dir, wir arbeiten halt beide, sind abends müde, und wenn ich nicht regelmäßig zum Sport gehe, drehe ich einfach durch. Es strengt mich an, mein Schweigen zu rechtfertigen.
Ganz der Vater

Aber wenn ich ehrlich bin, ist die Wahrheit: Ich habe das Reden nie so richtig gelernt. Mein Vater war ein Mann der Tat. Geboren 1942. Norddeutscher. Feuerwehrmann. Oft arbeitete er 24-Stunden-Schichten und kam erst morgens nach Hause. Kein Wort über seine Arbeit. Was er im Rettungsdienst erlebte, machte er lieber mit sich selbst aus.

Das fällt mir erst jetzt auf, mehr als zehn Jahre nach seinem Tod.

#2522


A


Partnersuche im 21 Jahrhundert hoffnungslos?

x 3


J
Wir verdanken Karl Valentin herrliche Aussprüche wie z.B.:

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Mögen hätt ich schon wollen,
aber dürfen habe ich mich nicht getraut.


#2505
Zitat von Kaetzchen:
(Ist auch irgendwie "klar", dass so ein Mann dann fremdgeht ... das würde ich schon aus Trotz machen)

#2523


Y
Zitat:
Ich glaube, ich werde nicht mal mehr eine Beziehung eingehen, weil ich mich nie wieder von irgendwem trennen will geschockt ich bin jetzt total trennungsgestört, nach zwei traumatischen Trennungserfahrungen im Leben. Reicht mir. Ich habe fertig.


das kann ich so gut nachempfinden. Auch ich will mich am liebsten nie wieder trennen müssen @gott Smile

x 2 #2524


Urmel_
Zitat von Kaetzchen:
Davon mal abgesehen, dass Urmels Post einen Rechenfehler enthält (wenn 70% aller Ehen von Frauen beendet werden, aber nur 50% aller Ehen überhaupt scheitern, dann ... äh ... nö) - wenn eine Frau eine Ehe beendet liegt das ja mit Sicherheit nicht daran, dass sie einen ungesunden Bindungsstil hat.


Cmon. 50%+ der Ehen werden geschieden, davon 70%- durch die Damen initiiert.

Und das schöne an Statistiken ist, dass denen Moral oder Schuldfragen gänzlich wurscht sind. Es ist eine pragmatische Schadensminimierung für eine hohe Trennungswahrscheinlichkeit.

x 1 #2525


B
Zitat von Kaetzchen:
Davon mal abgesehen, dass Urmels Post einen Rechenfehler enthält (wenn 70% aller Ehen von Frauen beendet werden, aber nur 50% aller Ehen überhaupt scheitern, dann ... äh ... nö) - wenn eine Frau eine Ehe beendet liegt das ja mit Sicherheit nicht daran, dass sie einen ungesunden Bindungsstil hat.


Mathematik war nie die Stärke des weiblichen Geschlechts.

@urmel
die zahlen bzgl 50% haben sich mittlerweile aber auch schon gedreht. Eher jede 3te Ehe ist es.

#2526


MKH
Zum Thema Bindungsstil:
Mein Ex z.B. gewährte mir null Freiräume, ich glaube heute, dass es eine totale Abhängigkeitsbeziehung war. Und das hat sich nicht gesund angefühlt.
Die jetztige Beziehung ist anders. (und ich hoffe, es bleibt so ,wie es aktuell ist).. jeder hat seine Hobbys, seine Freiräume, ich kann mich auch mal mit Freunden treffen, ohne dass ich am nächsten Tag sofort mit Verachtung gestraft werde wie in der Ex-Beziehung.
Er fährt dieses Jahr noch mit seinen Kumpels zum Segeln und macht oft was mit Freunden. Genauso schaffen wir aber auch beide Zeit für uns, die dann auch wieder sehr intensiv ist.
Generell ist aber jeder für sich "vollständig", wir teilen lediglich die Vollständigkeit mit dem jeweils anderen. Also so würde ich es beschreiben..
Kann aber irgendwann auch anders aussehen, wir sind ja erst ein paar Monate zusammen Smile

x 1 #2527


K
Zitat von BeinHart:

Mathematik war nie die Stärke des weiblichen Geschlechts.
.


Jetzt beleidigst Du Urmel aber, der ist doch ein Mann!

x 2 #2528


B
Zitat von Kaetzchen:

Jetzt beleidigst Du Urmel aber, der ist doch ein Mann!


Weil?
Er hat doch korrekt gerechnet.
Ging eher an dich zwinkern

x 1 #2529


L
Zitat von Urmel_:

Cmon. 50%+ der Ehen werden geschieden, davon 70%- durch die Damen initiiert.

Und das schöne an Statistiken ist, dass denen Moral oder Schuldfragen gänzlich wurscht sind. Es ist eine pragmatische Schadensminimierung für eine hohe Trennungswahrscheinlichkeit.


Die Zahl der Scheidungen mag ja noch interessant sein, ob nun 50 oder 40 %.
Aber von wem die Scheidung eingereicht wird- ist mir nicht so einleuchtend.
Beispiel: Ein Ehepartner hat längere Zeit ein, zwei wievielauchimmer Affären.Unvereinbart.Lässt sich auch in keiner Form abstellen.Der andere probiert womöglich dies und das, kann sich damit jedoch nicht arrangieren.Ehepartner eins sieht darin nicht zwingend einen baldigen Trennungs/Scheidungsgrund aufgrund von xy.Partner zwei reicht dann irgendwann Scheidung ein.
Was sagt das jetzt aus ? Den Part finde ich insofern weniger schlüssig.

x 1 #2530


Urmel_
Zitat von Luca:

Die Zahl der Scheidungen mag ja noch interessant sein, ob nun 50 oder 40 %.
Aber von wem die Scheidung eingereicht wird- ist mir nicht so einleuchtend.
Beispiel: Ein Ehepartner hat längere Zeit ein, zwei wievielauchimmer Affären.Unvereinbart.Lässt sich auch in keiner Form abstellen.Der andere probiert womöglich dies und das, kann sich damit jedoch nicht arrangieren.Ehepartner eins sieht darin nicht zwingend einen baldigen Trennungs/Scheidungsgrund aufgrund von xy.Partner zwei reicht dann irgendwann Scheidung ein.
Was sagt das jetzt aus ? Den Part finde ich insofern weniger schlüssig.


Wie gesagt, man muss die Sache nicht nach Schuld oder Verantwortung abklopfen. Es reicht alleine, dass man als Mann weiß (egal wer die Sache vor den Baum fährt), dass die Sache in vielen Fällen vor den Baum fährt. Und zwar mit einer so hohen Wahrscheinlichkeit, dass man ganz grundsätzlich eine Ehevertrag und idealerweise auch noch eine Trennungsvereinbarung in Form bringt, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Heiraten? Ehevertrag!

Für Männer ist die Sache angesichts der praktizierten Rechtslage und angesichts der Tatsache, dass für Frauen Gefühle=Wahrheit gilt und es eben kein Sparbuch der Liebe gibt, an sich obligatorisch.

Und ich als Mann hätte in der Sache kein Problem, dass gleiches Recht für alle gilt. Dürfen gerne auch die Damen einfordern.

Für die Männer: Wenn ne Dame unbedingt heiraten will, aber voll auf die Palme geht, wenn ihr dem Wunsch unter der Bedingung zustimmt, dass es einen Ehevertrag VOR der standesamtlichen Hochzeit gibt, dann wisst ihr bereits, wie der Hase läuft. Dann kommt meist direkt ein Vorwurf "Du liebst mich nicht // Du bist so unromantisch". Alles abprallen lassen. Wenn die Kleine nen Ring will, bekommt ihr dafür den Ehevertrag. Und wenn sie nicht zustimmt, dann gibt es im Gegenzug keine Heirat. Feddich.

x 1 #2531


K
Tja, ich wünschte mir jetzt, ich hätte damals einen Ehevertrag gemacht. Ich war dann wohl doch zu "romantisch". Jetzt muss ich halt blechen (siehste, Urmel, geht auch andersrum zwinkern

x 1 #2532


B
Seitdem ich einen Hammer habe, ist alles, was ich sehe, Nägel...

Keine 170 Seiten, nachdem ein Hoffnungsloser fragt, ob er systemisch oder nur persönlich daran gehindert ist, einen Partner zu finden, wird der Feminismus verteufelt und das Hohe Lied der "Harten Kante" am Verlobungsring besungen.

Also vor 10 Jahren musste man nur *beep* oder *beep* schreiben und der Thread war tot.
Was weiland die Autobahnen waren sind heute Selbstmmord-, Scheidungs- und Berufsunfallstatistiken.

Was in Dreiteufelsnamen hat denn die Männerdiskriminierung damit zu tun, dass einzelne Männer auf dem Partner- und Beischlaf-Markt glauben, keine Chancen mehr zu haben?

Ihr seid alles arme Hasen, die von anderen gehindert werden, das zu bekommen, was euch zusteht? Oder wie soll da der Zusammenhang sein?

Die Kausalkette per Einzelschritte der 169 Seiten:
1. Ich find niemanden mehr.
2. Das liegt an der Gesellschaft als solcher.
Einschub: Früher war alles besser.
3. Muss wohl an der Erziehung/frühkindlichen Prägung/schlechten Erfahrungen liegen.
4. Aber Frauen sind auch blöd. Schei* Feminismus.

Echt jetzt?

#2533


K
5. Und Männer erst recht Glücklich

So. Fertig. Ausdiskutiert. Ganz ohne H.itler.

x 1 #2534


L
Zitat von Urmel_:
Wie gesagt, man muss die Sache nicht nach Schuld oder Verantwortung abklopfen. Es reicht alleine, dass man als Mann weiß (egal wer die Sache vor den Baum fährt), dass die Sache in vielen Fällen vor den Baum fährt. Und zwar mit einer so hohen Wahrscheinlichkeit, dass man ganz grundsätzlich eine Ehevertrag und idealerweise auch noch eine Trennungsvereinbarung in Form bringt, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.


Ich meinte das auch frei von "Schuld" / Verantwortung.Einfach meine Frage, was mir die Prozentzahl in dem Fall sagen soll.
Und den Rest welchen du beschreibst, der gilt doch für beide Seiten.
Ich zBsp hätte nie ohne Ehevertrag und ggf Trennungsvereinbarung geheiratet .
Im Prinzip gehst du bei deinem Appell an Männer davon aus, das sie diejenigen sind, welche im Falle des Falles blechen, also der finanziellen Seite.Faktisch müsste man so gesehen den Appell unromantisch an denjenigen richten, welcher Finanzkräftiger ist.
Es geht nämlich auch andersrum.Ich kenne Frauen, welche für ihre Männer bzw Exmänner zahlen.
Gab es schon in der Generation meiner Eltern.Da wurde dann das große Erbe ( weil häufig eben in der Tat nicht das dicke Einkommen) der Ehefrau durchgebracht.

Dann kommt noch der Punkt dazu, das ich manches Mal denke, es gibt bei einigen Menschen so die innerliche Auffassung: Wer die Kohle hat, hat die Macht.Das Sagen.vielleicht sind einige auch aufgrund der Auffassung eher bereit finanziell großzügige Kompromisse zu machen ? Ich weiß es nicht, ist nicht mein Ding und ganz plakativ hat das dann für mich etwas mit - ja, "erkaufen" zu tun ?

Bei Lebensgemeinschaften ohne Schein reichen übrigens beide Partner gleich oft die Trennung ein bzw fordern sie.
Ganz unwissenschaftlich, habe ich nur gerade in ein paar Artikeln zum Thema gefunden.

#2535


A


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