Zitat von Name:Das ist gar nicht so. Ich sehe es einfach nicht so, dass die Freundin jetzt dafür verantwortlich ist, das es ihm jetzt schlecht geht. Denn er hätte ...
Um Missverständnisse vielleicht aus dem Weg zu räumen....
Wir sind nicht getrennt sondern es ist gerade schwierig und führt dann eventuell zu einer. Und genau weil ich mich öfters zurück ziehe aus der Vater/Familienpolitik ist ja der Grund.
Und zu damals der kurzen Trennung im Sommer. Dar war der Unterschied ( und vor allem auch mein Fehler) ich hab nichts gesagt und mir wurde es zu viel und hab mich dann völlig überfordert getrennt. Dieses Mal will ich mich nicht trennen aber heraus finden wie weit wir überhaupt kompatibel sind. Seit damals verbring ich viel mehr Zeit mir der Kleinen. Wir haben uns sehr gut aneinander gewöhnt...Sie lieben mich beide. Ich kann der Partnerin ein toller Partner sein und der kleinen ein toller Freund/Onkel/sonstwas....aber eben nicht der Ersatzpapa. Und meiner Freundin wäre genau das vielleicht so wichtig, dass es eben nicht klappt...obwohl alles an sich klappen würde...nur dieser nicht unerhebliche Teil.
Auf jeden Fall versteh ich mittlerweile warum es Patchwork Konstellationen so unfassbar schwer haben. Im Gegensatz zu einer "normalen" Partnerschaft, bei der es aus verschiedenen Gründen nicht klappen könnte, kommen hier gefühlt 10x mal soviel hinzu.
Und bitte es soll keiner persönlich nehmen aber wenn man Vergleiche zu einem Paar zieht, dass selbst zusammen komplette Zweisamkeit hatte bevor sie zusammen ein gemeinsames Kind bekommen dann hat man genauso viel Ahnung von Patchwork wie ich davon ein eigenes Kind zu haben. Die Probleme hätt ich mir vorher 1000 mal durchlesen können. Zu erkennen was das bedeutet ist wenn man es erlebt.
Deswegen ist es ja auch für meine Freundin auf ihre Weise genauso schwer wie für mich auf meiner Seite. Wir sind beide komplett naiv und jungfräulich in der Situation...so wie viele andere Patchworkkonstellationen oder die welche werden könnten.
Von den patchworkversuchen sind glaub ich gelesen zu haben bis zu 80% zum scheitern verurteilt. Das liegt niemals daran, dass alle Männer schlechte Väter sind oder dir Partner an sich beziehungsunfähig oder eifersüchtig aufs Kind. Das sind leider Unterstellungen die in vielen Szenarien einfach falsch sind