Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Aber es bringt alles auf den Punkt. Darum mitgenommen, Danke Kuddelchen
Zitat von kuddel7591:An etwas ranzukommen, was in einem tief drinnen festsitzt, erfordert viel Mühen, Kraft, Tränen, Überwindung, ggf. Unterstützung von außen. Es ist das schmerzhafteste, was es gibt, sich mit
sich selbst zu befassen, bzw. befassen zu müssen, wenn WIRKLICH nach innen geschaut,
gespürt werden soll/muss. Dem auf die Spur zu kommen, was da ist, bzw. nicht (mehr) ist, wird
zum schwierigen Unterfangen, wenn Frau/Mann nicht wirklich bereit ist, an sich ranzukommen.
Zitat von kuddel7591:Die Erwartungshaltungen nach außen, bei Anderen erkunden zu wollen, dass diese sich doch
zu "bewegen", zu verändern haben, macht keinen Sinn. Niemand kann wissen, was der Andere
WIRKLICH spürt, denkt und fühlt. In der Hoffnung, "die/der Andere" möge sich anstrengen, um
Weg zu finden, hilft einem selbst gar nichts. Wenn die/der Andere nicht will, das in der Weise
nicht kann, nutzt kein Einwirken von außen.
Zitat von kuddel7591:Mit sich selbst einen Weg zu finden, sich selbst zu hinterfragen, um erst mal mit sich selbst so halbwegs ins Reine zu kommen, ist schon eine große Sache. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit diesen Gedanken auf den EP zuzugehen - gibt es den? Mal braucht es
mehr Zeit und mal geht es schneller. Keineswegs sinnvoll ist ein überfallartiger Zeitpunkt - das
kann ALLE zuvor (bei sich selbst) geöffnete Türen wieder zuschlagen.
Zitat von kuddel7591:Ob jemand "verdrängt" oder ggf. (noch) nicht darüber sprechen kann/will - wer kann das wirklich
einschätzen? Niemand! Vielleicht braucht es einen "Anschub", über das vermeintlich "Verdrängte"
reden zu können! Ja. Männer brauchen schon mal einen "Anschub"! Den Anderen wahrzunehmen,
dass sie/er sich ggf. (erneut) in einem Tief befindet - die Frage zu stellen, "Was denkst/fühlst du gerade?", wäre sicher gegeben, um einen Zugang zu finden. Besser jedenfalls als zu sagen: "Jetzt rede endlich mit mir"!
Zitat von kuddel7591:Ja. es wird ein Neubeginn. Sich dessen bewusst zu werden, ist von großer Bedeutung. Wer
möchte schon an etwas anknüpfen, was zu dem geführt hat, was die große Problematik erst
ausgelöst hat. sicher niemand. Der Zeitpunkt wird kommen, um das klipp und klar zu kommunizieren, dass die Uhren "anders" ticken werden/müssen, um nicht wieder in den alten
Trott zu verfallen.
Zitat von kuddel7591:Ob Frauen darauf sensibler reagieren, als Männer, wenn sie sich mit diesen Gedanken beschäftigen? Nimmt eher FRAU den Mann dabei "mit", oder ist Mann bereit, seine Frau
"mitzunehmen"?
Selbst erlebt zu haben, dass bestimmte und sehr bedeutsame Dinge nicht "zur Sprache"
kamen, . das war dann der berühmte Tropfen. Es nutzte nichts, immer wieder zu fragen,
"Was denkst du? Was fühlst du?" Diese bedeutsamen Dinge wurden nicht thematisiert.
. und erst nach dem Ende der Affäre habe ich davon erfahren.
Zitat von kuddel7591:Also. wer partout nicht mit dem rauskommt/nicht rauskommen will, was sie/ihn wirklich
bedrückt, macht dann bestehende Differenzen unüberbrückbar. Und dann geht es darum,
Entscheidungen zu treffen. und zwar weitreichendere, als zunächst abzusehen war.
Zitat von kuddel7591:Zitat Zugaste:
Zitat:
. schreiben einen Brief über sich und seine Gefühle und lesen ihn sich vor und dann wird er verbrand, mit all den Gefühlen, die dadrin stecken. Kannst du dir vorstellen, dass dir das hilft?
Da steckt sehr viel mehr drin, zu lesen, was den Anderen bewegt, als es "nur" zu hören. Gefühle und Emotionen in schriftlicher Form "festzuhalten", diese dann auszutauschen (egal in welcher Form), löst sehr viel mehr aus, als "1.000e" Worte sagen könnten.