Ein Hallo in die Runde
Zitat von Ajvar:es sind unsere gemachten Erfahrungen, die unser Immunsystem "teilweise"
Nun, da ich da selbst betroffen bin, möchte ich es gern differenzieren. Ein Immunsystem, das seit der Geburt nicht vollständig funktionierte, ist ein Fehler im System des Menschen schon vor der Geburt. Folglich können da keine Erfahrungen vorhanden sein. Das ist ein medizinischer Fakt.
Das das eigene Befinden das Immunsystem stärken/schwächen kann, kann sein, muss nicht sein. Nicht immer kann also Psyche und Glaube oder das Universum oder anderes dafür herhalten.
Aber es ist so, dass das Immunsystem auch reagiert, wenn sich der Mensch verbraucht.
Zitat von Ajvar:Im Gegensatz zu dir bin ich nicht nur an Fragestellungen sondern auch an einen Austausch von Lösungen interessiert weil ich es spannend finde wie andere ihre Ziele erreicht haben oder welche Wege sie gegangen sind um dahin zu kommen wo sie heute stehen.
Da triffst du eine Feststellung und interpretierst. Woher weißt du, dass ich mich nicht mit anderen austausche und Lösungen suche? Weil ich tausche mich sehr intensiv mit anderen aus.

Die Ausgangslage ist für mich eine ganz andere.
Über Lösungen kann man sich nur mit Menschen austauschen, die auch dafür das Verständnis gefunden haben
UND auf der gleichen Sachebene sind. Als Beispiel, ein Schlosser erklärt etwas einem Mediziner. Ein Pilot erklärt etwas einem Verkäufer.
Das sind zwei ganz unterschiedliche Voraussetzungen von der beruflichen Tätigkeit. Wer versteht wen wann?
Sprich, jemand der hier ankommt, von dem kann ich keinen Austausch erwarten, wenn er nicht einmal ansatzweise versteht, von was ich rede. Also lasse ich ihn sein und schaue von außen zu. Was ich tun kann, ist ihn helfen, sich in Frage zu stellen. Viele sehen diese Notwendigkeit nicht, weil sie hier die LÖSUNG suchen. Den Knopf, den man drückt, dass alles wieder gut ist. Die Seite auf dem Buch seines Lebens.
Es ist aber sein Leben. Er trifft jeden Tag die Entscheidung, wenn er her kommt, für sich. Ohne es bewusst zu tun, sondern um erst einmal sein Leid loszuwerden.
Und das meine ich damit, ihn in Frage zu stellen. Da muss man nicht zwangsläufig eine Frage stellen, sondern mit Sachlichkeit die Sichtweise verändern. Das passiert u. a. wenn man mit Sachlichkeit entgegnet.
Dem an sich steht nichts entgegen, wenn man sich also mit denen austauscht, die auf einer ebenbürtigen Ebene diskutieren. Nur , habe ich oft gelesen, wie du dein Wissen schon sehr früh an andere heranträgst. Da ich dir nicht folge, also alle deine Beiträge lese, weiß ich nicht, inwiefern es sich in dem letzten halben Jahr geändert hat.
Es ist aber genau das, was mich am Anfang bei dir triggerte.
Unter dem Strich, ist es was @kuddel7591 einmal schrieb:
Das Leben leert und das Leben lehrt.
Das Leben selbst lehrt. Wir können keinen ETWAS lehren.
Jeder entscheidet selbst, was er sich annehmen kann zu seiner Zeit und in seinem Schritt. Und es gibt viele Menschen, die das so nie annehmen werden und sich gegen sich selbst stellen. Es ist dann ihre Entscheidung. Wir können keinem Menschen vor sich selbst retten.
Ich selbst möchte gar nicht aufzählen, wie viele Therapeuten sich an mir einen ausgebissen haben.

Es war dieses Forum, was mir mit sagenhaften Gegenwind, den ich so brauchte und kein Therapeut aufbrachte.
War es nicht zu meiner richtigen Zeit? War es nicht die richtige Ansprache die ich brauchte? War es zu der Zeit nicht mein Schritt?
Es war irgendwie und irgendwo alles zusammen. Ich war vielleicht auch noch nicht bereit dazu, etwas annehmen zu lernen.
Es kam hier her als ich davor stand zu entscheiden, zu leben oder zu existieren.
Schönen Tag euch allen
