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Philosophische Hilfe, Sinnieren und Wortspielereien

HeartOfGold

HeartOfGold


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Ich kämpfe gerade so sehr meinen mir so heiligen inneren Frieden, den ich mir so hart erkämpft habe in den letzten Monaten, zu beschützen.

Ich habe dabei das folgende Bild im Kopf, wie ich selbst schützend über einen leuchtenden Schatz (meinen inneren Frieden) kauere und um mich herum Felsbrocken (Arbeit, Drama im Freundeskreis, eigene Datingerwartungen, etc) von der Decke regnen...

30.09.2019 13:16 • x 2 #841


Käferfreundin


Wortspiel,
Versprecher in einem YouTube Kanal:
»Täuschen... äh... tauschen sie sich untereinander aus!«

30.09.2019 13:26 • x 4 #842



Hallo Sabine,

Philosophische Hilfe, Sinnieren und Wortspielereien

x 3#3


Anders


Oh.
HerzausGold.

Das ist aber ein düsteres Bild.
Da kannst Du @HeartOfGold ja nicht einmal hochschauen ob die Wolken sich vielleicht schon bald verziehen.

Kannst Du Dir vorstellen ein Korken auf dem offenen Meer zu sein?
Ob mit oder ohne Wellengang.
Das kann je nach Stimmung
variieren.

Ich habe diesen Tipp schon einmal gegeben erinnere ich mich gern.
An @Mercurius
Mercurius - das hier geht raus an Dich <3
Hab es gut!

30.09.2019 13:27 • x 4 #843


HeartOfGold

HeartOfGold


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Zitat von Anders:
Oh.
HerzausGold.

Das ist aber ein düsteres Bild.
Da kannst Du ja nicht einmal hochschauen ob die Wolken sich vielleicht schon bald verziehen.

Kannst Du Dir vorstellen ein Korken auf dem offenen Meer zu sein?
Ob mit oder ohne Wellengang.
Das kann je nach Stimmung
variieren.

Ich habe diesen Tipp schon einmal gegeben erinnere ich mich gern.
An @Mercurius
Mercurius - das hier geht raus an Dich <3
Hab es gut!


Hey, das sind schöne Worte von dir.

Ja, das Bild spiegelt leider meine Gemütslage perfekt wieder... Tatsächlich bin ich so verkrampft und ängstlich, dass ich gar nicht aufschauen kann. Passt gut zu meinen Angstzuständen, die ich früher hatte und in der letzten eigentlich gut besiegen konnte. Ich möchte diese nicht wieder haben... Aber momentan habe ich das Gefühl sie scheinen so ein bisschen durch...

Ein Korken auf dem Meer...
Diese Vorstellung ist unbeschreiblich schön. Ein tolles Bild!
Sich einfach treiben und tragen zu lassen... Ich wünschte mir so sehr, dass ich zu diesem Bild komme.
Momentan bin ich aber zu viel "Kopfmensch". So, dass mein Kopf eher schwer wie ein Anker als leicht wie ein Korken ist...
Aber ich werde versuchen an dieses Bild zu denken, sobald ich die nächsten Felsbrocken auf mich herab stürzen.

30.09.2019 13:32 • x 4 #844


Anders


Ohne Aber.
Zitat von HeartOfGold:
ich werde versuchen an dieses Bild zu denken, sobald ich die nächsten Felsbrocken auf mich herab stürzen.

Vorher schon : )

Ich wünsche Dir, dass Du dies schaffst.

30.09.2019 13:38 • x 3 #845


Spreefee

Spreefee


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Du fühlst das, was du denkst.

Ich lese in keinem Thema von dir als Themenüberschrift, was du hier als Thema besprichst / schreibst.

Kennst du das Gesetz der selbserfüllenden Prophezeiung?

Du allein gestalltest Dein Leben. Auch durch Deine Gedanken.

Mit diesem Wissen kannst Du etwas verändern.

Versuchen, möchten, probieren, lauter Hintertürchen.

Es gibt nur eins:

Du kannst / willst.... ENDE der Geschichte

30.09.2019 13:41 • x 1 #846


Käferfreundin


Zitat von Anders:
Kannst Du Dir vorstellen ein Korken auf dem offenen Meer zu sein?
Ob mit oder ohne Wellengang.
Das kann je nach Stimmung
variieren.

Krass, wie unterschiedlich man über dieses Bild denken bzw. fühlen kann. So hab ich mal meine Gefühlslage beschrieben, als es mir besonders mies ging, weil kein Halt, keine Richtung, Einsamkeit, kein Grund und (in dem Bild) den Elementen ausgesetzt... nur das Bild des Korkens habe ich nicht gewählt, der schwimmt zwar immer oben, aber ist mir auch zu wacklig und leicht als Objekt ...
Also wie gesagt, spannend, wie unterschiedlich man solche Bilder interpretiert.

30.09.2019 13:47 • x 1 #847


Anders


Zitat von Käferfreundin:
der schwimmt zwar immer oben,

Und kippt nie.

Das ist der Trick.
Wenn man in der Lage ist zu Imaginieren.

Ein Boot.
Stellen sich viele dann vor - Keine Ruder zu haben.
Umzukippen.
Vollgelaufen mit dunkler See.
Den Gezeiten ausgesetzt.
Überhaupt ausgesetzt.

Der Korken kann was.
Unterschätztes kleines Etwas.

30.09.2019 13:52 • x 3 #848


HeartOfGold

HeartOfGold


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Zitat von Spreefee:
Du fühlst das, was du denkst.

Ich lese in keinem Thema von dir als Themenüberschrift, was du hier als Thema besprichst / schreibst.

Kennst du das Gesetz der selbserfüllenden Prophezeiung?

Du allein gestalltest Dein Leben. Auch durch Deine Gedanken.

Mit diesem Wissen kannst Du etwas verändern.

Versuchen, möchten, probieren, lauter Hintertürchen.

Es gibt nur eins:

Du kannst / willst.... ENDE der Geschichte


Du hast so Recht und das Kuriose ist: Im Grunde weiß ich das alles auch.
Mit dem Gedanken: "Meine Gedanken bestimmen meine Gefühle" habe ich auch meine letzte Trennung verarbeitet.

Doch momentan fühle ich mich ein wenig gefangen in einer Kette unglücklicher Ereignisse...

Erst habe ich meinen geliebten Job verloren (Unternehmen landete in einer finanziellen Krise). Da blieb ich zunächst positiv. That's life! Es gibt noch mehr tolle Jobs! -so dachte ich.

Doch nun habe ich einen Job, den ich verabscheue... Ich arbeite sehr hart, mache Arbeit für 3 Leute (und das ist nicht übertrieben), verdiene nicht dementsprechend und fühle wie dieser Job mir die Energie aus dem Leibe saugt!

Dann geht es meiner Mutter momentan nicht gut.. Sie hat eine Fußverletzung und ein geplanter Besuch musste verschoben werden. Da ich leider noch sehr neu in der neuen Firma bin, steht mir leider auch noch kein Urlaub zu, um meine Mutter mal zu besuchen...

Desweiteren gibt es momentan ein Drama in meinem Freundeskreis, aus dem ich versuche mich so gut es geht heraus zu halten. Es klappt auch - für meinen Teil. Doch meine beste Freundin steckt mitten drin (wird fast schon gemobbt) und bei unseren Gesprächsthemen steht eben dieses (ihr) Problem im Vordergrund - seit etwa 3 Wochen... Ich verstehe es und versuche ihr beiseite zu stehen... Doch wie gesagt, bin auch ich momentan etwas angeschlagen...

Auch nicht unbedeutend ist, dass ich seit 2 Monaten jemanden date. Einen tollen Mann - das ist zumindest mein bisheriger Eindruck. Und trotzdem habe ich immer wieder zwischendurch solche Gedanken, dass etwas nicht okay ist zwischen uns. Dass er plötzlich das Interesse verlieren könnte oder dergleichen. Wenn er sich mal 1-2 Tage nicht meldet, denke ich manchmal: Das war's jetzt - nur um dann wieder festzustellen, dass doch alles in Butter ist und ich mich umsonst gesorgt habe...

Ich verstehe einfach nicht warum das Ganze...

Vor einigen Monaten war ich noch ganz ausgeglichen.

30.09.2019 13:55 • x 2 #849


Käferfreundin


Zitat von Anders:
Und kippt nie.

Das ist der Trick.
Wenn man in der Lage ist zu Imaginieren.

Ein Boot.
Stellen sich viele dann vor - Keine Ruder zu haben.
Umzukippen.
Vollgelaufen mit dunkler See.
Den Gezeiten ausgesetzt.
Überhaupt ausgesetzt.

Der Korken kann was.
Unterschätztes kleines Etwas.

Verstehe, es geht um eine Art Angstexposition mit einem positiven bzw sicherem Gefühl verknüpft?

30.09.2019 13:57 • x 2 #850


HeartOfGold

HeartOfGold


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1317
Zitat von Käferfreundin:
Krass, wie unterschiedlich man über dieses Bild denken bzw. fühlen kann. So hab ich mal meine Gefühlslage beschrieben, als es mir besonders mies ging, weil kein Halt, keine Richtung, Einsamkeit, kein Grund und (in dem Bild) den Elementen ausgesetzt... nur das Bild des Korkens habe ich nicht gewählt, der schwimmt zwar immer oben, aber ist mir auch zu wacklig und leicht als Objekt ...
Also wie gesagt, spannend, wie unterschiedlich man solche Bilder interpretiert.


Interessanter Gedanke!

Ich möchte wirklich so sein wie der Korken...
Auf dem weiten Meer (wobei ich das weite Meer mit dem großen, unbekannten Mysteriösen verbinde), einfach treibend (ich möchte, dass es mir auch so "egal" wie dem Korken wird, wohin ich treibe und wo ich lande) und leicht (dass ich nicht untergehen kann und auch bei rauer See den Kopf über Wasser halten kann).
Auch wenn alles an mir zerrt, mich versucht unter Wasser zu drücken, mich versucht umzustoßen... So möchte ich einfach weiter, ganz unbeeindruckt, oben auf der Wasseroberfläche treiben.

30.09.2019 14:01 • x 3 #851


Anders


Angst.
Loslassen.
Überforderung.

Ist vielseitig anwendbar.
Bei Angststörungen ist er glaub ich eher ungeeignet, da diese tatsächlich gespürte Angst ja eher wie Todesangst gefühlt wird.
Da hilft nur aushalten, runterzählen, atmen.

30.09.2019 14:02 • x 2 #852


HeartOfGold

HeartOfGold


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Zitat von Anders:
Angst.
Loslassen.
Überforderung.

Ist vielseitig anwendbar.
Bei Angststörungen ist er glaub ich eher ungeeignet, da diese tatsächlich gespürt Angst ja eher wie Todesangst gefühlt wird.
Da hilft nur aushalten, runterzählen, atmen.


Ich habe/hatte in den letzten 6-7 Jahren sehr oft Angstzustände.
Bei mir ist es ein Gefühl von komplett ruhelos sein (gejagt werden) und dann aber doch oft paralysiert sein, sich zu nichts aufraffen können... Ich habe es dann auch mit Atemübungen und Zählen versucht. Das half immer, wenn es gerade ganz schlimm war. Aber gegen diese Grundunruhe nicht...

Da finde ich das Bild mit dem Korken schön. In der Panik würde ich gern einfach mal ins Wasser springen und mich einfach treiben lassen. Für den Moment innehalten können. Und meine mich jagende Angst am Ufer zurück lassen.

Aber ich kann hier nur für mich sprechen. Es gibt sicherlich auch Leute, denen das Treibenlassen wie Hilflosigkeit und "Ausgeliefert sein" vorkommt...

30.09.2019 14:10 • x 1 #853


Via

Via


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Zitat von Hermann Hesse - Stufen:
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

02.10.2019 17:29 • x 2 #854


Spreefee

Spreefee


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wer das versteht, hat schon viel verstanden

02.10.2019 18:21 • x 1 #855




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