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Plötzlich Schluss völlig ratlos und kaputt

T
Zitat von Kroenchen_richten:
Zu oft grätscht das Umfeld rein, mit negativen Kommentaren, Manipulation, Querschüssen, Forderungen usw.
Und manchmal bleibt auch nur die Option, Beziehung nicht unter einem Dach.

Da sagst du was.
Sowas funktioniert nu, solange beidseitig die Sonne scheint. Das tut sie aber nicht, vor Allem auch wegen des Umfeldes. Irgendwann werden auch die Eltern gebrechlich und zum Sozialfall. Dann beginnt die Zerreisprobe.
Wenn dann noch andere Dinge dazu kommen, wird es oft zur Tortour.
Was macht eigentlich Wacken 😉

#106


PapaEmeritus
Zitat von Kroenchen_richten:
Wieso glaubst du das?


Das glaub ich nicht, das ist eine ziemlich aktuelle Sichtweise. Traumatische Erlebnisse, Unfälle usw verändern Menschen selbstverständlich, aber sie erschaffen keine neue Persönlichkeit. Es verändert maximal die Art und Weise, wie bestimmte Grundtendenzen ausgelebt werden. Bedeutet, wenn du zB ein Mensch bist, der grundsätzlich zu Empathie und Kooperstion neigt, wirst du durch Erlebnisse vielleicht vorsichtiger, anfangs misstrauischer, das ist alles möglich, aber deine Grundtendenzen verschwinden nicht vollkommen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass du zB zu einer Persönlichkeit mit einem großen D-Faktor wirst.

#107


A


Plötzlich Schluss völlig ratlos und kaputt

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P
Hi.
Ich habe Deine Geschichte überflogen und einige Fragen.

Zitat von SoZerissen:
Ich habe halt auch nicht das Gefühl, dass ich warm gehalten werde, sondern das sie wieder im Ausnahmezustand ist.

Wie äußert sich ihr Ausnahmezustand?
Hat sie sonst noch Auffälligkeiten, zB wenn ihr euch nah seid/intim seid?
Wie extrem sind ihre On Off Geschichten?
Idealisiert sie Dich?
Wertet sie Dich danach ab?

Diese On Off Geschichten erinnern schon ein wenig an eine Persönlichkeitsstörung:
Zitat von Scheol:
Solche Beziehungen hinterlassen oft eine komplexe ptbs

Eine komplexe ptbs entsteht aber meist in der Kindheit.
Weißt Du, wie ihre Kindheit war? Hat sie davon mal erzählt?

Das hier glaube ich eigentlich nicht:
Zitat von SoZerissen:
Sie hatte letztes Jahr eine TumorOP am Kopf. Und seitdem wäre sie kalt wie ein Panzer, alle Gefühle weg.

Klingt eher nach obiger kPTBS und daher nach einer Schutzbehauptung.
Das würde zumindest erklären, warum sie so lange mit einem Narzisten zusammen war, der aber vielleicht gar nicht die Ursache ist.

Ich vermute, sie hat Dich idealisiert bis zum "Geht nicht mehr" und jetzt bist Du co-abhängig.

#108


S
@PeterN

Zitat:
Eine komplexe ptbs entsteht aber meist in der Kindheit.

Kann in der Kindheit entstehen, = Entwicklungtrauma usw.

Kinder die in jungen Jahren diagnostiziert wurden haben meist eine ADHS ( und noch eine Diagnose die ich gerade vergessen habe ) diagnostiziert bekommen. Weil es der ICD für Kinder nicht her gab. ( dazu hatte ich mal ein Video in den Traumathema gestellt vor ein paar Wochen wo das Problem erklärt wurde.

*Toxische Beziehungen, die von emotionaler Manipulation, narzisstischem Missbrauch oder permanenter Angst geprägt sind, können ein tiefgreifendes Trauma auslösen.

Eine komplexe PTBS (K-PTBS) entsteht nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch wiederholte, langanhaltende Traumata, denen man sich nicht entziehen kann.**

Bei sieben Jahre toxische Beziehung , ist das naheliegend.

Das eine Kopf OP dazu ein Tumor ein einschneidendes Erlebnis sein können und dass daraus folgende Verhalten das sie keine Gefühle hat , ein abspalten sein könnten , ist auch nahe liegend.


Daniela Schreiber Psychologien hat vor einigen Jahren ein sehr gutes Video hoch geladen „warum traumatisierte Menschen ähnlich wie ein Narzissen handeln“

Damals gab es die Theorie das Opfer von emotionalen Missbrauch , ähnlich handeln wie ein Narzisst , da sie beobachtet haben wie ein NPS handelt und damit durch kommen, davon ist man aber abgekommen und man sieht das der Flucht und fight Modus so ähnlich von außen aussehen können wie z.b. das Ghosting was aber eine Flucht aus der Situation ist.

#109


S
Guten Morgen zusammen,

und vielen Dank für die rege Beteiligung und Denkanstöße.
Ich slbst hatte ein durchwachsenes Wochenende. Der Samstag war wirklich gut und der Sonntag, ausgelöst durch einen Status von ihr, eine reine Katastrophe. Ich war gefühlt kurz vorm Zusammenbruch.

@Kroenchen_richten Ich danke dir sehr für deinen Beitrag. Wir hätten es wirklich besser so gehalten, wie du es schreibst. Denn die Zeit die wir nur für uns hatten war innig, voller Liebe, körperlich und harmonisch. Wir haben es einfach genossen.
Ich denke nur, dass daraus sehr schnell ein "wir wollen mehr von einander" und das können wir nur erreichen wenn wir zusammen wohnen dasraus geworden ist. P. hatte die Idee mit dem Umbau des Hauses und auch ich habe gesagt, ich möchte nicht 2 Jahre alleine wohnen.
Dann kam auch schon die Diagnose Hirntumor und ihre ENtscheidung FÜR eine OP und gegen das Cyberknife. P. wollte das "kleine A.", wie wir den Tumor genannt haben, asus dem Kopf haben.
Ich habe gesagt, dass es ihr Körper sei und sie das machen soll, womit sie sich wohl fühlt. Aber auch gesagt, dass ich für mich die Cyberknife Variante bevorzugen würde.

P. hatte mir dann letzten Sonntag, bei unserem zufälligem Treffen im Gym, unter Tränen gesagt, dass sie solche Gedanken wie "wer kann schon seinen eigen Tot planen" im Kopf hatte. Die ganze Situation auf dem Weg hin bis zur OP muss die Hölle für sie gewesen sein.

Auch nach der OP, nicht mehr die Powerfrau zu sein die alles schafft, trifft sie hart. Ob das jetzt alles in Richtung PTBS geht weiß ich nicht. Die 7 Jahre mit ihrem EF waren bestimmt eine sehr prägende Zeit. Sie hat immer nur gesagt, egal was DU machst, es ist alles besser was ER vorher getan hat. Ich fühle mich angekommen bei dir, du tust mir so gut.

Ob das jetzt eine Glorefizierung ist oder war, fällt mir schwer zu sagen. Es hat sich nicht so angefühlt, dass es zu viel oder ungesund erschien.

Den esrten Cut hat sie dann im Dez. 2025 gemacht. Plötzlicher Rückzug, emotional nicht erreichbar und hat von jetzt auf gleich unsere Beziehung beendet. Es kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Kein Streit vorher.
Jetzt im Mai das Gleiche.

Sie arbeit seit Anfang März wieder Vollzeit und rückblickend war das ein großer Fehler. Ansprichsvoller Job, Überstunden keine Zeit mehr sich auszuruhen.

Auffälligkeiten, wie Abwertung, Glorefizierung oder änliches keine.

#110


MafusCage
Zitat von PapaEmeritus:
Unwahrscheinlich. Menschen verändern sich nicht durch ein negatives Erlebnis in ihrer Persönlichkeit oder in ihrem Beziehungsverhalten.

Ganz falsch!

Ich beobachte es sogar stark an mir selbst, wie sehr mich die letzte Beziehung verändert hat. Das wirkt sich auf meine Fähigkeit aus, enstpannt in neue Beziehungen zu gehen und hat sogar viele bestehende Freundschaften negativ beeinflusst. Ich bin inzwischen sehr schwierig geworden und kann schwer aus meiner Haut oder gegen meine eigenen Gefühle angehen.

Deine Aussage ist Unsinn. Wie kann man überhaupt derart selbstsicher solche verallgemeinernden Aussagen treffen. Ziemlich anmaßend, wie ich finde.

#111


PapaEmeritus
@MafusCage

Bevor du lospolterst, erstmal nachdenken. Du und auch andere verwechseln Veränderung mit Anpassung oder beispielsweise Reifung. Wenn du zB einen natürlich Drang zur Introversion hast, wirst du sehr wahrscheinlicher niemals ein extrovertierter Mensch werden.
Beziehungen verändern nicht magisch deine DNA oder dein angeborenes Temperament. Wenn du zB. vor der Beziehung ein Mensch warst, der zu Empathie und Kooperation neigt, wirst du das selbst nach einer sehr negativen Erfahrung immer noch sein. Du wirst vielleicht vorsichtiger, zurückhaltender etc, aber du veränderst nicht deine komplette Persönlichkeit.

Ich glaube dir absolut, dass du heute andere Entscheidungen triffst und ein ganz neues Lebensgefühl hast als früher. Aber für mich ist das eine Weiterentwicklung deines Verhaltens. Dein grundlegender Charakter – das, was dich im Kern als Mensch ausmacht – der war vorher schon da und der ist geblieben. Du nutzt jetzt nur andere Seiten von dir.

x 1 #112


S
Kinder was bin ich für ein Honk. Habe mir eben Bilder von uns angeschaut. Was war es gut Zeit mit dieser Frau.
Warum tue ich mir nur selber weh und schaue mir nach 3 Wochen Fotos an. Ich drehe gerade völlig frei. Ich Idiot.

Nochmal so ein Ding und ich muss in eine Klinik!

#113


Wulf
@SoZerissen Du magst aber wirklich die harte Methode. Das ging bei mir fast ein Jahr nicht. Mittlerweile kann ich ganz normal darüberschauen, aber in der Anfangszeit ist es haarig gewesen.

Auf der anderen Seite, beschleunigst du dir auch deine gedankliche Verarbeitung. Denn diese Fotos erinnern dich einfach an die schönen Momente mit ihr, deswegen hattest du die ja auch gemacht. Keine Sorge, das Gehirn geht das gnadenlos durch. Du solltest du später ran und dir neue schöne Momente verschaffen, idealerweise an gleichen/ähnlichen Orten. Dadurch erweiterst du dir deine Gedankenwelt.

#114


A


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