Zitat von Gretel:Soll er doch auch, sagst Du. Er hätte ja wenig Geld. - Da will man ihm doch keine Steine mit Ölflecken in den Weg werfen, oder?
Also braucht er für sein Gewerbe Platz. Und eine entsprechend ausgestattete Garage. - Und ja, dieses Gewerbe macht Schmutz.
Und natürlich kommen seine Kunden am Wochenende. Dann nämlich, wenn sie ihr Auto nicht brauchen.
Nein, es ist kein Gewerbegrundstück und die Ausstattung unserer Garage lässt es ebenso wenig zu, wie das Hofpflaster, was nur für einen normalen Gebrauch ausgelegt ist. Wir sagten, dass er lediglich mal ein Auto hier schrauben kann, was nicht hieß, dass er sich hier eine Werkstatt einrichtet und unsere Autos nicht den Platz haben, der ihnen zugedacht ist. Hier standen zeitweise der maßen viel Autos auf dem Hof, dass wir nicht einmal mehr rauf fahren konnten.
Also würde er schon rein aus Umwelt- und sonstigen technischen Voraussetzungen keine Gewerbeerlaubnis hier für erhalten. Schon von amtswegen nicht.
Und das kommunizierten wir von Anfang an genau so!
Sicherlich liegen hier Diskrepanzen in der Wahrnehmung jeder seiner selbst und dessen was man von anderem verstand.
Daher bitte ich dich, dass doch zu lesen was ALLES geschrieben wurde.
Da sind wir von allen Seiten dranne!
Zitat von ysabell:ja, Neemöl
Danke für den Tipp, ich werde mich belesen!
Zitat von megan:Sabine, ich habe verständnis für alle arten von ängsten
Da verstehen wir uns beide gerade irgendwie nicht oder gehen an einander vorbei. Ich habe keine Ängste!
Zitat von megan:es mag deine wahrheit sein, dass, wenn du unkraut stehen siehst, sicher bist, da sitzt jetzt eine zecke dran und sie ist eine gefahr für dich, deine hunde und deine familie
Ich bin auch kein Hypochonder. Ich sehe vieles sachlich nur teilweise etwas ohnmächtig und versuche hier meine Gedanken und Möglichkeiten auszuloten.
Zitat von megan:mir ist zb nicht klar, was genau sich an den von dir beschriebenen unmöglichkeiten ändern würde, wenn die drei ausziehen ?
Das schrieb ich schon einmal irgendwo. Wenn man dran ist, dann ist es kein Problem! Es ist nichts, was nicht zu schaffen geht, auch wenn man nicht den ganzen Tag daran arbeitet. Ich habe es 5 Jahre alleine gemacht mit Chemo und Bestrahlung. Das es jetzt so viel ist, ist dem geschuldet, dass sich eben dem KEINER in unserer Abwesenheit annahm. Selbst eine Lampe zu wechseln, im Haus, ist in 5 Monaten ein Problem.
Es gibt aber Wege, auch das zu integrieren, wenn man dann Hilfe annehmen möchte.
Ich verstehe den Schrauber immer mehr. Er läuft sich quasi selbst hinterher. Egal wer anruft, er schreit hier, ohne wahrnehmen zu können, ob er es leisten oder schaffen kann. Dann rackt er 5 Wochen durch und liegt dann zwei Wochen mit Fieber und Migräne im Bett. Er überfordert sich ständig selbst. Ich kenne das von mir auch irgendwie, nur hatte ich keine Migräne oder Fieber.
Er kann es sich auch wohl nicht eingestehen, dass er da für sich selbst andere Wege beschreiten sollte. Das ist auch nicht meine oder unsere Aufgabe, dass ist ein Thema, das er für sich allein lösen darf und kann.
Zitat von Amilia:Ich wünsche dir, dass du schnellstmöglich eine annehmbare Lösung für dich findest und finde es ist an der Zeit, dass du mal Rücksicht auf dich selbst nimmst.
Danke.
Ich denke, dass ich einfach auch hier eine Art Kanal finde, es für mich zu sortieren, ohne jemanden den Nerv zu töten. Und möchte das Thema jetzt künftig nutzen, um mich mit eurer Hilfe zu reflektieren damit es mir eben nicht emotional die Füße wegzieht oder es sich in mir aufstaut, und ich mich NICHT WOHL fühle.
Es tut gut, mit euch darüber schreiben zu können. Auch Kritik ist toll und hilft mir, zu sehen, ob da nicht doch etwas ist, was ich nicht sehen kann.
Morgen kommt der Schrauber wieder nach hause. Zur Zeit ist er außerhalb um eine Holzterrasse zu bauen. Mit meiner Tochter kam ich die letzten zwei Tage gut aus. Wir unterstützen uns gegenseitig ohne Konfrontation.
Geduld. . . Geduld . . . ich weiß, es wird gut und es werden sich Wege finden lassen. Für alle, damit alle Platz und Raum haben.
Vorläufig ist hier nur angesagt, den Reparaturrückstau zu bewältigen und ebenso die kleinen 7 Blumengartenbeete.
Ich habe jetzt allerhand besorgt, um den Löwenzahn und anderem Unkraut auf die Sprünge zu helfen. Im Groben ist alles was gartenmäßig ansteht aufgeholt und es gilt jetzt da dranzubleiben und andere Baustellen (Haus/Garten/Keller) zu planen und abzuarbeiten. Bis Oktober sollte es möglich sein.
Mein Sohn hat sich bereit erklärt, auch regelmäßig nach den Hunden zu schauen und ggf. den Tierarzt aufzusuchen, wenn ich gesundheitlich wieder auf dem Posten bin und nach Frankreich von Oktober bis Weihnachten kann.
Gegebenenfalls werde ich mich für nächstes Jahr nach einem Gärtner umschauen, der hier im gegebenenfalls in unserer Abwesenheit unterstützt.
Mit den Gesprächen und meinem schrittweisen Heranführen, denke ich auch, dass damit alle Weichen auf einen positiven Ausgang gestellt werden könnten. Es ist, aber wie gesagt nur meine Meinung und nur meine Sicht. Die Gespräche und die Zeit werden zeigen, ob sie sich damit arrangieren können.
Was dann geschehen wird oder kann, wird sich zeigen. Ja, sie sollen auch Möglichkeiten haben, sich selbst verwirklichen zu können und sich einzubringen. Aber eben erst, wenn es hier wieder so aussieht, wie ich es einst verlassen hatte.
Vertrauen ist leicht auf's Spiel gesetzt. Und nur in einer Familie bekommt man die Chance, es immer wieder neu entstehen lassen zu können. Ich bin nicht vergrämt und ich hasse hier auch keinen. Ich habe mich auch nicht auf jemanden eingeschossen. Ich umarmte selbst meinen Schwiegersohn oft zwischenzeitlich und bat ihn darum, sich Zeit zu nehmen.
Ich hoffe, ihr bleibt an meiner Seite, bis es hier läuft. Wie lange . . .
Und ich gestatte mir auch, mal kurz meinen Frust abzulassen, damit ich es nicht mit mir herum tragen muss. Schreiben hilft loslassen, auch Frust und Ärger.
Ich bin froh, dass ihr hier alle für mich da seit und schätze es sehr und bin überaus dankbar, dass ihr euch die Zeit für mich nehmt.
