Amilia
Gast
Zitat von Sabine:Denn sie verstehen schon, dass es so nicht geht oder weitergeht.
. . . Stress macht man sich selbst. Immer! Daher habe ich gelernt, Geduld zu haben und zu finden, und immer wieder zu haben.
Stress, sich ärgern, weil jemand nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte. . . .Weil etwas nicht so funktioniert, wie ich es gerne hätte . . . Wut, weil man nicht versteht, . . . . das alles macht man sich letztendlich selbst.
Daher suche ich einen Weg. Das Ziel ist bekannt. Auszug . . . . für die eine oder auch andere Seite der Ohnmacht, weil man nicht weiß, wie es geht, wie man zusammen kann . . .
Liebe Sabine
Ich bin da auch sehr tolerant und meine Grenzen sind weit, dennoch gibt es Dinge, auf die ich Wert lege und die mir wichtig sind weil sie mein Wohlgefühl betreffen, mein Home is my Castle, hier ist meine Ruheoase in der ich mich von den Stürmen des Lebens erholen und Kräfte tanken kann und hier habe ich mir eine Ordnung geschaffen wie ich sie brauche um damit in Frieden zu sein.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass auch du versucht hast mit der damaligen Regelung dir dieses zu erhalten und deine Lieben haben diese Regelung und damit die gesetzten Grenzen von dir, wie z.B. klientenfreies WE, usw, nicht eingehalten.
Wut und Ohnmachtsgefühle sind eher alte "Kinderthemen" in uns, die immer mal wieder an die Oberfläche kommen, denn in Wirklichkeit hast du jetzt die Macht etwas an dieser Situation zu ändern und das ist mit einem Risiko verbunden die Familie -evtl. für eine Zeit- zu spalten, diese Absicht hast du ja nicht.
Vielleicht sind Respekt, Grenzen und Konsequenzen ein mögliches Thema ?
Tatsache ist, es beschäftigt dich und kostet dich damit Kraft, die du lieber in dich und deine Gesundheit investieren kannst.
Vielleicht doch nochmal eine Krisenratsitzung aller Familienangehörigen einzurufen um alle Themen nochmal anzusprechen und gleichzeitig Lösungen zu schaffen und schriftlich festzuhalten ?
Als letzte Chance um doch noch aneinander zu wachsen und zu reifen ?
Ich hatte auch einige Tiere und übergab die Pflege wegen Krankheit nötigerweise in die Obhut guter Freunde, als ich nach Wochen überraschend für einige Stunden die Klinik verlassen und nach Hause durfte bekam ich einen Schreck als ich den Stall sah, der mindestens 1 Mal einen Strohwechsel gebraucht hätte, auch Stroh und Heu fehlten in der Raufe, die Wasserqualität im Koiteich war stark gesunken, das war schon enttäuschend, zumal die Freunde genau wussten was zu machen und abgesprochen war und ich auf tel. Nachfragen zu hören bekam, es wäre alles ok, so war ich dann um das Wohl meiner Tiere besorgt als ich wieder zurück in die Klinik musste.
Ja, den berechtigten "Stress", der für mich mit Fürsorge verknüpft war machte ich mir selber,
es fiel mir da schwer ruhig und gelassen in die Klinik zurückzukehren.
Die Lösung war dann für mich jemanden anzustellen, der zukünftig in meiner Abwesenheit meine Tiere versorgt und den Rasen mäht, wie sich herausstellte fand ich dafür einen zuverlässigen und tierliebenden Menschen, so konnte ich gelassener sein und mich um mich kümmern.
Was ist dir wichtig, worauf legst du wert, was brauchst du um in Frieden zu sein ?
