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Plague Mitglied
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Zitat von ImBlindflug:
ich meine Themen nicht bearbeitet bekommen habe.
Akut-Psychiatrie hat zunächst mal noch rein gar nichts mit dem Bearbeiten von irgendwelchen Themen zu tun. Das ist eine unrealistische Erwartung, die der TE hatte.
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x 3#451
Cocolores Mitglied
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Zitat von Plague:
Akut-Psychiatrie hat zunächst mal noch rein gar nichts mit dem Bearbeiten von irgendwelchen Themen zu tun. Das ist eine unrealistische Erwartung, die der TE hatte.
Wenn ich an meinen Ausnahmezustand damals zurück denke, war das aber auch genau das, was ich damals gebraucht hätte: SOFORT Hilfe. Ich stand da mit BurnOut und PTBS und hätte ewig auf Platz beim Psychologen und Reha warten müssen und Akut Klinik wäre eine Möglichkeit gewesen, aber ich hatte mich dann eingelesen und genau das festgestellt, was hier auch Thema war: wirkliche konkrete AKUTE Hilfe, wäre da nicht drin gewesen. Also hatte ich mich damals dagegen entschieden. Ich frage mich da aber auch: wenn es eine AKUT-Klinik ist, warum wird man da nur "abgelegt" und eben nicht AKUT geholfen?
Selbst bei der Reha hätte 1x wöchentlich ein Gespräch mit einem Psychologen stattgefunden. Was soll das bringen?
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x 3#452
A
Psychiatrie nach Trennung
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ImBlindflug Mitglied
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Zitat von Cocolores:
Ich frage mich da aber auch: wenn es eine AKUT-Klinik ist, warum wird man da nur "abgelegt" und eben nicht AKUT geholfen?
Also mir wurde AKUT geholfen. Aber eben stabiler zu werden, das zu bleiben um dann aus diesem Zustand herraus die Themen anzugehen. Statt bei jedem Blick auf die Themen sofort wieder zusammen zu brechen.
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x 1#453
Z
zimt Mitglied
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Der Pat ist in der Psych erstmal im geschützten Raum. Unabhängig von offen oder geschützt. Es gibt tgl Therapiepläne, wöchentlich Visite, und allein der Rahmen (raus aus Alltag, anderes Setting, Mitpat., regelmäßige Mahlzeiten, Fach- u. Bezugspflege usw) kann stabilisieren. Die Arzt- u. Therapeutengespräche sind ein TEIL, nicht tgl. Auch nicht in der geschützten. Da geht's oft erstmal darum, überhaupt einem Gespräch folgen zu können. Nicht jede Klinik arbeitet gleich, aber so wie man sich das evtl "draußen " vorstellt-jederzeit Ansprechpartner, am besten Psychiater oder Psychotherapeut-ist es nicht. Soviel Personal kann keiner haben. UND z. T.sind häufige Gespräche auch kontraproduktiv, da manche KH-Bilder sich ständig problembehaftet und ICH-bezogen zeigen. Gerade da sind Auslenkungsmechanismen, wie Ergo, Garten, Musiktherapie sehr gut. Auch von den Gruppen kann man profitieren u.partizipieren. Und dann eben Einzelgespräche, die oft auch eine Zeit brauchen um zu "wirken", anzukommen. 1-2×in derWoche ist völlig normal.
Ich würde an Läufers Stelle jetzt ein paar Tage zuwarten u dem Arzt mitteilen, dass er entlassen ist. Zumeist dauert es länger, bis Arztbriefe an den HA rausgehen. Es ist nicht zwingend so, dass ein Arztbrief sofort bei E geschrieben ist. Auch dann nicht, wenn der in dem Fall hier sehr kurz sein dürfte. Und ggf TK besprechen und -unbedingt-durchhalten und nicht gleich abbrechen.
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x 3#454
R
RÜDIGER123 Mitglied
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Warum Zukunfstangst? Hat das mit der Trennung zu tun oder ein Zusätzliches Thema. Und by the way. We all have a future. Everybody of us. DU AUCH.
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x 3#455
Sardinien11 Mitglied
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Zitat von Ex-Mitglied:
Der Morgen ist wie immer schwierig. Konnte frühstücken und einkaufen. Werde mir jetzt etwas Ruhe geben.
Sehr gut! Well done. 🤗👍
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x 2#456
Sardinien11 Mitglied
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Zitat von Ex-Mitglied:
Ja, der Name steht für diese Ressource, ich war auch eben eine Runde draußen laufen. Unruhe ist da ja und auch Zukunftsangst.
Also, es ist JETZT möglich:
Frühstücken, Einkaufen, Laufen, Ausruhen.
Bravo, bravo. Das ist jede Menge! Ein erster Erfolg!
Im Hier und Jetzt bleiben. Von Tag zu Tag angeln. Sich nicht unter Druck setzen. Sich nicht überfordern. Sanft zu sich selbst sein! Lieb zu sich sein. Mit positiven Affirmationen arbeiten. "Ich liebe meinen Körper".
Heute morgen wieder schwierig und jetzt gerade im Loch...
Wird nicht das letzte Morgentief sein.
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x 2#464
Cocolores Mitglied
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Zitat von Ex-Mitglied:
Heute morgen wieder schwierig und jetzt gerade im Loch
Mir hat geholfen eine Art Tagebuch zu führen, in dem ich vermerkt habe, wann ich gute und wann ich schlechte Phasen hatte. Am Anfang überwiegen logischerweise die schlechten Phasen, aber dann sieht man wie sich etwas bewegt: die guten Phasen werden langsam mehr. Und dauern auch immer etwas länger an. Und irgendwann überwiegen sie. Und wenn dann mal wieder eine schlechte Phase kommt - man weiß, das vergeht wieder und die nächste gute Phase ist schon wieder startklar!