Zitat von Annre: Der unbeschwerte Mensch würde das Licht anschalten und feststellen, dass es keine Katze gibt;-).
Na aber was, wenn er dann doch feststellt, dass die schwarze Katze existiert und frohgemut in seinem Kellerchen herumsitzt?
Man kann ja auch, wissenschaftlich-akademisch behirnt, jede eigene Wahrnehmung verleugnen, stimmt sie nicht überein mit dem, was einem ins Köpfchen eingetrichtert worden ist.
Für mich jedenfalls ist auch Wissenschaft nichts anderes als eine Religion, eben die neuzeitlich, mit der alles erklärt und drangsaliert wird.
Gibt nur, nach meinem Empfinden und Erleben, auch nicht mehr her als die Gottes- und Pfaffenkriecherei früherer Epochen.
Worauf es ankommt, ist, wie ich es sehe, die eigene Erfahrung. Man kann die zwar nicht verallgemeiner, aber für einen selber gibt es doch gar keine anderen Wegweiser und Orientierungspunkte. Diese Neigung zur Gleichmacherei und Einebnung des Menschen halte ich wirklich für ausgesprochen fatal.
Ist ja auf allen Gebieten so. Wenn sich jemand beispielweise säggsuell auslebt, so gerät er ja auch in ein unmögliches Licht, Frauen umso mehr.
Und das ist etwas, das ich nie verstanden habe. Was sollte das Leben denn anderes sein als ein Experimentierplatz? Dem mit irgendeiner Religion oder Wissenschaft oder was auch immer Einhalt gebieten zu wollen, ist für mich nichts als verrückt.
Man ist ja nicht, denke ich, deshalb irdisch, weil man sich in Fesseln legen sollte.
Lg von der schwarzen Katzte im Keller, die es gar nicht gibt.
