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Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr

AaronB

AaronB


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Zitat von SchnauzeVoll:
Naja, was eißt schon auf eigenen Füßen stehen? Ausgezogen, ja, also eigene Wohnung, eigenes Leben, OK - aber die Bindung zum Vater ist schon was Besonderes, was nicht mit dem Auszug plötzlich abgehakt ist.


Das heißt ,das Heft für das eigene Leben in die eigene Hand und Verantwortung zu nehmen. Falls das nicht mehr gelingt, braucht es Hilfe von außen.

24.04.2021 20:14 • x 3 #16


Milly85

Milly85


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Du wirst auch weiterhin für deine Tochter da sein können. Vielleicht sogar mehr denn je, wenn du erstmal wieder glücklich bist und Luft zum atmen hast. Oder eine Beziehung die dir Kraft gibt und dir gut tut.

Ich würde mich trennen bzw einen LETZTEN Versuch mit meiner Frau machen, indem ich sie vor ein Ultimatum stelle. Aber hast du keine Angst, dass sie dir oder sich etwas antut wenn sie schon bei kleineren Sachen so aggressiv wird?

24.04.2021 20:19 • x 3 #17



Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr

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Bones


Zitat von Milly85:
dass sie dir oder sich etwas antut wenn sie schon bei kleineren Sachen so aggressiv wird?


Da muss man dann wohl konsequent die Polizei informieren..

24.04.2021 20:28 • x 3 #18


Chrisi

Chrisi


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Deine Tochter wird sicherlich ihre Mutter bedauern und auch vielleicht Angst bekommen, dass sie sich vermehrt um sie kümmern muss.
Da ist ganz viel Komfortzone was wegfällt. Bei allen Dreien.
Das macht ja eine Trennung auch so schwierig. Vieles wird abgewogen. Viel Kraft wird gebraucht. Auseinandersetzungen müssen ausgehalten werden.
Aber genau da liegt auch die Chance. Neues kann entstehen.

24.04.2021 21:16 • x 3 #19


Hana-Ogi55

Hana-Ogi55


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Zitat von Baumo:
Mit so einem Menschen zusammen sein ja auch nur zeit verbringen. Du kannst ja nie fröhlich du selbst sein und dein Leben geniessen.


Wer erzählt denn so etwas? Warum kann man da nicht auch fröhlich sein und etwas genießen? Die Ehe wird ja nun nicht der reinste Kerker für ihn gewesen sein.

Schnauzevoll, Du redest selber von Phasen und von Tagen. Wie waren denn die über 20 Jahre mit Deiner Frau? Das ist ja eine lange Zeit. Wenn alles so schrecklich immer war, hat Deine Tochter diese Zeit denn anders erlebt?

Wenn Du Dich trennst, dann tue es für Dich, nicht für Deine Tochter oder sonstwen, sie ist erwachsen und wird verkraften, dass ihre Eltern kein Paar mehr sind dann. Hat sie denn nie etwas mitbekommen?

24.04.2021 22:01 • x 2 #20


SchnauzeVoll


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Zitat von Hana-Ogi55:
Deine Tochter oder sonstwen, sie ist erwachsen und wird verkraften, dass ihre Eltern kein Paar mehr sind dann. Hat sie denn nie etwas mitbekommen?


Ich fürchte, da Kinder gute Antennen haben, dass sie alles mitbekommen hat.
Wollte mich aber wegen ihr nicht schon damals trennen, um sie nicht zu einem Scheidungskind zu machen.

24.04.2021 22:05 • x 2 #21


SchnauzeVoll


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Zitat von Milly85:
einen LETZTEN Versuch mit meiner Frau machen, indem ich sie vor ein Ultimatum stelle.


Das Ding ist, dass immer wenn das Gespräch auf Psychologen kommt oder einer im TV kommt, kommt sofort der Satz: "Die brauchen selbst Hilfe. Es gibt nichts Überflüssigeres."
Bedeutet: Selbst wenn ich sie zwingen könnte durch ein Ultimatum, würde sie es für MICH, aber NICHT für SICH tun, also allenfalls halbherzig.

24.04.2021 22:09 • x 3 #22


Hana-Ogi55

Hana-Ogi55


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Zitat von Hana-Ogi55:
Schnauzevoll, Du redest selber von Phasen und von Tagen. Wie waren denn die über 20 Jahre mit Deiner Frau? Das ist ja eine lange Zeit.


Wie waren denn so die Jahre? Wie war Eurer Zusammenleben? Euer Familienleben?

Alleine eine Therapie oder mehrere reichen ja nicht wirklich aus, es betraf Euch doch alle, Dich, Deine Frau und Dein Kind.

24.04.2021 22:15 • x 1 #23


Debby

Debby


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Zitat von SchnauzeVoll:
Bedeutet: Selbst wenn ich sie zwingen könnte durch ein Ultimatum, würde sie es für MICH, aber NICHT für SICH tun, also allenfalls halbherzig.


Selbst, selbst zwingend .... tut sie es für sich selbst ....da irgendwas hinein zu interpretieren ... finde fraglich ..

24.04.2021 22:18 • x 2 #24


Lebensfreude

Lebensfreude


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der Vorschlag, ein klares Gespräch zu führen, ist gut.
Evtl. könnt ihr auch eine Paarberatung machen.
Du kannst auch alleine zu einer Paarberatung gehen.

Deine Tochter hat sowieso alles mitbekommen. Sie sollte nicht ausschlaggebend für deine Entscheidung sein.
Eure gute Beziehung bleibt doch bestehen.

24.04.2021 22:27 • x 4 #25


Serious


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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ! Im Grunde hast Du ja schon eine Entscheidung getroffen und innerlich schon halbwegs mit ihr abgeschlossen. Was Dich noch hält ist ein Verantwortungsgefühl und Mitleid, das aber keine Grundlage für eine Beziehung ist. Deine Tochter ist alt genug es zu verstehen, hat sicher auch genug mitbekommen um diesen Schritt auch mitzugehen.

Auch Du hast nur ein Leben, das achten und schätzen musst, mehr hat man ja nicht im Grunde und warum die knappe Lebenszeit dann wie Jesus ans Kreuz genagelt verbringen mit Schmerz, Leid, Unzufriedenheit ? Niemand wird es Dir danken am Ende und Du dann auch nichts mehr davon hast !

Und das sehe ich daran das sie sicher sieht und weiss wie Du unter der Situation gerade leidest, es bestimmt auch versucht hat aber wohl nicht ernsthaft, eher um Dein Genörgel abzustellen und Dich zu besänftigen. Und wenn sie nun die Therapeuten für "blöde" erklärt, die Medikamentation einfach abbricht, was denkst Du was Du für einen Wert dann hast für sie ? Für sie ist das okay so, ... bist ja trotzdem da und sie kann sich unbehandelt so richtig schön (auf Deine Kosten) austoben. Bist der Einzige der da noch leidet, die Tochter schon geflohen ist, das Elend nicht mehr sehen muss. Und Du bezahlst dann auch noch ihr Leben, die zerstörte Inneneinrichtung und auch mit Deinem Herzen/Deiner Lebenszeit.

Kenne das leider auch, ...

Gib ihr ein echtes und letztes Ultimatum und schau Dich schon mal nach einer neuen Wohnung etc. um und auch so das sie es mitbekommt.

24.04.2021 23:30 • x 6 #26


MissGeschick

MissGeschick


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Ihr braucht beide Hilfe. Geht zusammen in die Paartherapie. Da kommt auf den Tisch was Sache ist und die Gespräche sind konstruktiv. Egal ob Trennungsbegleitung oder Lösungsansätze.

24.04.2021 23:56 • x 2 #27


Perzet


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Zitat von will_hunting:
Ist ein nettes Argument, um weiterhin heroisch zu leiden und sich dafür pampern zu lassen.

ist netter umschrieben als meine Worte.
Warum bist du wirklich soo lange bei einer ach so unberechenbaren Frau geblieben?
Es klingt so, als ob du in der Zwischenzeit kein gutes Leben gehabt hättest und nun endlich die Chance auf Ausstieg hast.

Hast du dir in all den Jahren keine Hilfe geholt? Wenn deine Frau schon nicht viel mit Therapeuten anfangen kann, kannst du es denn?
Da du ja schon länger um die "Besonderheiten" deiner Frau weißt, was haben dir Experten geraten, wie du am besten damit umgehen kannst? Oder wie du dich stärken bzw positionieren kannst und solltest? Oder anderes?

Mir kommt es einfach komisch vor, daß urplötzlich die Ehefrau weg soll wo über 20 Jahre klar ist, daß sie special ist.
Nur weil die Tochter ausgezogen ist? Echt jetzt?
Sich vorher nie kundig gemacht? Sich selber mal Hilfe geholt? Sich selber gefragt, warum 'für die Tochter' heroisch gelitten wurde. Was für eine Last für die emotionale Situation deiner Tochter, (demnächst) zu wissen, daß Papa nur ihretwegen so lange die Ehe mit der Mutter ertragen hat.

Wahrscheinlich fehlen hier noch einige Infos um die Situation besser zu verstehen.

25.04.2021 00:13 • x 7 #28


Serious


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Am Anfang, vor der richtigen Bindung wurde man getäuscht ... da war der Mensch anders weil er weiss das er "normal" wahrscheinlich nie einen Partner/eine Partnerin bekommen würde wenn die eigenen Unzulänglichkeiten sofort sichtbar sind !

Dann bindet sich der getäuschte Partner/die getäuschte Partnerin ... da gibt es die berühmte rosa Brille, später die Abhängigkeit (zb. Kind, Haus, Alleinsein/Verlustangst, Gewohnheit) und das Prinzip Hoffnung das es besser und wieder wie am Anfang wird ... nur eine Phase ist der Terror !

Und das zu 100% einfach nur schlimmer wird im realen Leben. Was man am Anfang gesehen hat, schon das Beste war was geht und wahrscheinlich auch oft +200%, nachher gibts dann -200% auf Dauer.

Die Frage, also was mich interessiert, hatte sie die Störungen vorher schon oder erst durch die Beziehung entwickelt ?

25.04.2021 00:29 • #29


SchnauzeVoll


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Zitat von Serious:
Kenne das leider auch, ...


Was ist Dir denn widerfahren?

25.04.2021 00:31 • #30



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