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2009
Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr
Normal bin ich nicht zynisch. Ich hänge ja selber in einer unsäglichen Schleife. Aber eben nur emotional. Man sollte intellektuell aber schon weiter kommen, sich entwickeln, wenn man sich unentwegt austauscht. Wahnsinn. Wie borniert der Herr in seiner Echokammer lebt.
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#301
Hansl Mitglied
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Zitat von Cicero:
THERAPIE
Zum tausendsten mal. Hatte daß nicht vor 8 Jahren schon mal einer geschrieben?
@SchnauzeVoll
Kommt das schon mal an bei Dir? Was kommt da überhaupt an, frag ich mich?
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#302
A
Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr
x 3
S
SchnauzeVoll Mitglied
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Zitat von Carlaa:
2. "Wenn unsere Wege sich trennen, ist dafür ein Preis zu zahlen, aber einen noch höheren Preis zahle ich und zahlen wir, wenn wir in der Symbiose verklebt bleiben."
So kann man es natürlich auch sehen, stimmt.
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#303
D
Debby Gast
Du bist momentan oder garnicht ein Mensch der Entscheidungen treffen kann , @SchnauzeVoll .
Das Beste ist, wir warten ab, bist Du etwas adäquates schreibst , wo man wirklich das Gefühl oder eine Vorlage hat , wo man dir wirklich helfen kann.
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x 2#304
C
Cicero Gast
Zitat von SchnauzeVoll:
Das tut es schon seit Jahren. Im Grunde will ich weg, weil ich unglücklich bin und auch die Hoffnung, wenn auch nicht die Gewissheit, habe, mal eine ...
Hier steht doch alles. Er möchte gerne die Ehe beenden. Er ist unglücklich. Aber Das kann er nur wenn er eine neue und bessere Partnerin bekommt. Ergo Angst vor dem Alleinsein. Finanziell schlechter soll es auch nicht werden und insgesamt die Sicherheit, dass es besser und nicht schlechter wird . Warum Angst davor? Er müsste sich mit sich auseinandersetzen. Macht er aber nicht. Angst vor sich selber und er traut sich auch nichts zu. Unbequemlichkeiten mag er auch nicht. Wasch mich aber mach mich nicht nass. Bis dahin bleibt man lieber im vertrauten Elend, suhlt sich im Selbstmitleid und jammert. Ohne Mutti geht es eben nicht.
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x 5#305
K
Karili Gast
Elend kann auch singstiftend sein. Es kann das Dauerthema unter Freunden, Kollegen und in der Familie werden. Man steht immer im Zentrum der Aufmerksamkeit. Ohne viel zu tun. Man bleibt bis zu den Knien im Morast stecken und erzählt jedem, dass das furchtbar ist und einem dazu die Kraft fehlt. die Kraft das Elend zu ertragen und sich in der Dauerschleife auszutauschen ist jedoch da.
wenn die Ehefrau tatsächlich psychisch krank ist - Beweise haben wir dafür ja nicht - dann ist sie auch das Opfer seines schlechten Redens über sie. Sie wird nicht mit dem TE zusammenbleiben wenn er nicht in ihre Richtung schön tut und sie keinen Vorteil in der Beziehung sieht. Also was tun? Ihn gewaltsam aus dem Morast reißen wollen? oder am Surf sitzen beben und reden, reden, reden, bis einen die Mücken aufgefressen haben. Für Schnauze Voll gibt es nur einen Veränderer: Ihn selbst.
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x 2#306
Vegetari Mitglied
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Jeder ist sich selbst der Nächste.
Jeder hat seinen individuellen Anteil , Verantwortung , am Scheitern oder Glücklichsein in der Beziehung, keiner hat allein " Schuld!"
Jeder hat die Möglichkeit sich zu ändern, auch seine Frau, veränderbar ist alles ausserhalb psychatrischer Diagnose ,wie zB Wahn.
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x 1#307
Waldfee47 Mitglied
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Ich sage auch: Therapie... und das am Besten zu zweit. Alles auf den Tisch legen, sämtlichen Zorn, Enttäuschung.. etc. Gerade telefonierte ich mit einer Freundin, die erzählt mir seit 2013 die selben Beziehungsschwierigkeiten mit ihrem Partner... er sagt seit 2013, dass er getrennte Haushalte will...es tut sich nix und die Beziehung ist, trotz der ständig geäußerten Probleme, nach Außen hin seit Jahren stabil...vielleicht schweißen auch Unglück und Probleme zusammen...ich kenne das selbst.. will mich da über niemanden stellen... So lange man sich nicht trennt, überwiegen die Vorteile einer Beziehung, so sagte es mir einmal eine Psychologin. Vielleicht ist es für den TE, wie auch für andere, noch nicht der richtige Zeitpunkt. Auch ist es sehr schwer, eine Langzeitbeziehung zu beenden...es hängt so viel eigene Geschichte dran.. An den TE: Wie ist Dein Leben außerhalb der Beziehung? Bist du mit Dir zufrieden? Erfüllt Dich Dein Job? Hast Du einen Freundeskreis? Ggf. wäre es hilfreich, wenn Du dich mit @GehenBleiben per PN austauschen könntest. Die Problematik ist sehr ähnlich.
Auf jeden Fall geht es einem in der Ambivalenz schlecht.. man verachtet sich, weil man nicht mit und nicht ohne den Anderen sein kann oder das zumindest annimmt. Hab Geduld mit Dir selbst und wem es hier zu viel ist, der hat die Freiheit, dieses Thema einfach zu ignorieren. Der TE hat Not. Er wird zur rechten Zeit entscheiden können. Alles Liebe von der Waldfee
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x 3#308
S
SchnauzeVoll Mitglied
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Zitat von Waldfee47:
Erfüllt Dich Dein Job? Hast Du einen Freundeskreis?
Beides kann ich klar mit ja beantworten.
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#309
D
Debby Gast
Zitat von SchnauzeVoll:
Beides kann ich klar mit ja beantworten.
Sooo ...und ...das war das Wort zum Sonntag ...
Bis in 4 Wochen, SchnauzeVoll ...wo Du bisschen wieder die Schnauze voll hast von deiner Frau ...
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x 2#310
Oliverdelmhorst Mitglied
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In guten wie in schlechten Zeiten, ist sie einmal weg bereist du es vielleicht
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x 1#311
tina1955 Mitglied
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Zitat von SchnauzeVoll:
Beides kann ich klar mit ja beantworten.
Warum machst Du denn nicht einfach allein "Dein Ding"?
Treffe Dich mit Freunden, fahre in den Urlaub und gestalte Deine Freizeit, so wie Du es gerne möchtest.
Wenn Deine Frau keine Lust hat, dann lass sie einfach zu Hause.
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x 2#312
K
Karili Gast
@tina1955
Diesen Tipp, den ich weiterführend finde, den hat er schon mehrfach erhalten. Die Frage warum er nicht sein Ding macht auch. Ich lese de Antworten des TE als sehr selektiv hörend. Was in seine Dauerschleife und Schema passt kommt an, dass andere wird gefiltert und nicht einmal in die Nähe von Verstand und Herz gelassen.
Ich stelle mir vor ich hätte eine psychische Erkrankung. Diese Erkrankung machte mich beratungsresistent. Ich hätte schon alles probiert, aber keine Veränderungsanschübe gefunden. Jetzt ginge es mir offenbar noch nicht so schlecht, dass ich mit Medikamenten ruhig gestellt würde - sonst würde ich ja nicht emotional ausbrechen oder "nerven". - Oder wäre in einer Klinik untergebracht. Also lebe ich Zuhause im Umfeld. - Aber wie lebe ich da? Mit den Haaren zerzaust im Pyjama über die Kreuzung laufend? Das Zuhause und mich selbst nicht mehr sauberhalten können oder wollen? In der Dauerschleife dasselbe brabbeln? Wie lebt die Ehefrau von SchnauzeVoll tatsächlich? Ist es so unerträglich und unveränderbar, dass man nur schreiend wegrennen möchte?
Oder ist hier ein Ehemann, der ebenso unveränderbar ähnliche psychische Probleme hat und die nach draußen trägt, während sie nach seiner Schilderung ihn drangsaliert? Wir wissen nicht wie es bei ihm Zuhause aussieht. Wir wissen nicht ob seine Schilderungen seiner Frau hier stimmen - weiß man im Forum übrigens nie. Er ist nicht bereit irgendeinen Fortschritt zu machen und hört gar nicht hin. Wichtig ist, dass hier jemand hinhört. Für einen windigen und unethischen Therapeuten wäre jemand wie er ein gefundenes Fressen. Er bekäme täglich neue Diagnosen und würde in seinem Loop dafür sorgen, dass der Therapeut über Jahre garantierte Einnahmen hätte.