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2009
Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr
Du kannst ihr das nicht abnehmen, sie muss da selber rauskommen. Genau da liegt aber das große Problem bei vielen schwer Depressiven. Ein Kreislauf, ...
! Macht eine Paartherapie und es wird sich zeigen, es gibt nur zwei Möglichkeiten a.) Miteinander oder eben b.) Trennungen, dann aber mit Begleitung, das ist auch fair gegenüber deiner kranken Frau...Sie muss das ganze ja auch noch verarbeiten und mit Therapeuten geht es definitiv leichter...
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K
Karili Gast
Der TE schrieb bereits, dass seine Frau Therapeuten für Luschen hält und sie deshalb keine Therapie machen möchte. Er selbst akzeptiert das und beschwert sich über ihre psychische Erkrankung, die ihn nervt. Er selbst geht nicht.
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x 1#317
A
Psychische Störungen meiner Frau nerven immer mehr
x 3
S
Selina20 Mitglied
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Zitat von SchnauzeVoll:
Aber da muss noch mehr sein. Wenn ich das wüsste, wäre es für mich viel einfacher.
Das hast du, glaube ich, schon öfter erwähnt. Was denkst du was da noch sein könnte. In dir, in ihr.
Das was bindet, mit dieser Macht ist immer in der Ursprungsfamilie zu finden. Oder in einem Trauma
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#318
E
Eidechse Mitglied
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Ich verstehe, dass es nicht einfach ist mit ner depressiven Frau. Aber sie hat mehrfach versucht, an sich zu arbeiten. Mit der Erfahrung , dass es nicht viel geholfen hat das ist bei chronischen Depressionen so. Er hat jedoch bisher scheinbar nicht an sich gearbeitet, sondern erwartet nur Veränderung bei ihr. Das wiederum kann ihre Depression verstärken, wenn sie für alles verantwortlich sein soll. Eine Beziehung sind 2 Personen.
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x 3#319
S
SchnauzeVoll Mitglied
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Zitat von tina1955:
Warum machst Du denn nicht einfach allein "Dein Ding"
Weil mir das nicht reicht, weil da meine Partnerin dabei sein soll.
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#320
S
SchnauzeVoll Mitglied
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Zitat von Cicero:
Ohne Mutti geht es eben nicht.
Geht es auch eine Nummer kleiner?
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x 1#321
S
SchnauzeVoll Mitglied
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Zitat von Selina20:
Das was bindet, mit dieser Macht ist immer in der Ursprungsfamilie zu finden. Oder in einem Trauma
Beides könnte es sein, wobei ich auf ersteres tippe: Die Ehe meiner Eltern war eine, die auf Versorgung basierte.
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#322
C
Cicero Gast
Zitat von SchnauzeVoll:
Weil mir das nicht reicht, weil da meine Partnerin dabei sein soll.
Warum? Frag dich das mal ehrlich und dann beschwere dich darüber, dass der Eindruck entsteht ohne mütterlichen Beistand geht es nicht.
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#323
tina1955 Mitglied
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Zitat von SchnauzeVoll:
Weil mir das nicht reicht, weil da meine Partnerin dabei sein soll.
Demnach müsste Deine Frau ja nur noch in einer depressiven Phase hängen. Sei spontan, wenn es ihr gut geht. Unternimm dann etwas mit ihr. Wenn sie dann nicht will, kann es vielleicht sein, dass sie absolut keine Lust hat, mit Dir etwas zu unternehmen?
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#324
C
Cicero Gast
Kann es sein, daa eure Partnerschaft und ihre Depressionen zusammen hängen?
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x 3#325
T
TimTayler Mitglied
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Zitat von Cicero:
Kann es sein, daa eure Partnerschaft und ihre Depressionen zusammen hängen?
...das ist oft so...mir wurde ganz klar aus einer psychiatrischen Klinik mitgeteilt, das 85%+×% der Depressionen ein Beziehungsproblem sind, wie Partner, Eltern, Kinder, Chefs und Kollegen...usw. nur wer diese Auskunft nicht hat, der verirrt sich oftmals...leider haben diese auch bestätigt, das viele Therapeuten draußen zu wenig Erfahrung haben, damit sie es frühzeitig erkennen...ein Bekannter hat nur gemeint...die frage ist ob sie es erkennen wollen, es ist ja ihr Job...
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x 2#326
E
Ex-Mitglied Gast
Zitat von TimTayler:
! Macht eine Paartherapie und es wird sich zeigen, es gibt nur zwei Möglichkeiten a.) Miteinander oder eben b.) Trennungen, dann aber mit ...
Therapien können nur dabei helfen sich selber zu helfen.
Sie ist absolut nicht der Typ dafür sich da rauszuziehen, das kann ich Dir garantieren.
Ich würde den Sch eiss nicht mehr mitmachen.
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x 1#327
VictoriaSiempre Mitglied
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Die Frau von Schnauzevoll schreibt hier nicht, deshalb kann keiner ahnen/wissen, wie es ihr in dieser Ehe geht. Aber ich werde trotzdem mal ihre Partei ergreifen bzw. ihren möglichen Blickwinkel einnehmen:
Du, lieber TE, packst eine ganz schön große Bürde auf ihre Schultern. Du bist seit Jahren unglücklich in Deiner Ehe und schiebst ihr die Verantwortung dafür zu. Natürlich ist es schwierig, einen psychisch kranken Partner zu haben. Ich halte es auch für Dein gutes Recht, Dich zu trennen; zumal sie ja nicht wirklich etwas an ihrem Zustand ändern kann bzw. will.
Aber! (und das ist hier bereits zigfach geschrieben worden): Du änderst ja auch nix. Nicht mal in kleinen Schritten! Deine Frau ist an Deinem Unglück schuld (so stellst Du es hier jedenfalls dar), auch daran, dass Du Deinen Hintern nicht hoch bekommst und wenigstens mal alleine etwas unternimmst. Neiiiin, dass willst Du nicht, Du willst mit Deiner Partnerin verreisen. Mit der Frau, die Du bereits seit langem nicht mehr als Partnerin siehst, die Dich nervt, von der Du die Schnauze voll hast. Es geht Dir Null um Deine Frau an sich, sondern um Deine Bedürfnisse. Du weißt doch, dass sie die nicht erfüllen kann oder will, Du weißt das seit Jahren, forderst das aber trotzdem bockig. Es ist nicht ihre Baustelle, sondern Deine ureigene.
Glaubst Du wirklich, sie merkt nicht, wie abgenervt Du von ihr bist? Okay, es mag ja sein, dass sie Dein Befinden nicht interessiert. Aber Dich interessiert es genauso wenig oder zumindest nicht genug. Sonst würdest Du etwas an Deinem Leben ändern, statt in Endlosschleife darüber zu jammern, wie ätzend Deine Frau ist.
Ihr machst Du zum Vorwurf, dass sie nichts unternimmt, um aus ihrem Loch rauszukommen. Du bist keinen Deut besser! Aber Verantwortung ihr zuzuschieben ist natürlich einfacher, als sich mal an die eigene Nase zu packen
mir wurde ganz klar aus einer psychiatrischen Klinik mitgeteilt, das 85%+×% der Depressionen ein Beziehungsproblem sind, wie Partner, Eltern, Kinder, Chefs und Kollegen
Soll das heißen, dass es keine "echten" Depressionen sind oder dass die Ursache für die Depressionen Beziehungsprobleme sind?
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#329
S
Sonnenblume53 Mitglied
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Zitat von VictoriaSiempre:
Aber! (und das ist hier bereits zigfach geschrieben worden): Du änderst ja auch nix. Nicht mal in kleinen Schritten! Deine Frau ist an Deinem Unglück schuld (so stellst Du es hier jedenfalls dar), auch daran, dass Du Deinen Hintern nicht hoch bekommst und wenigstens mal alleine etwas unternimmst. Neiiiin, dass willst Du nicht, Du willst mit Deiner Partnerin verreisen. Mit der Frau, die Du bereits seit langem nicht mehr als Partnerin siehst, die Dich nervt, von der Du die Schnauze voll hast. Es geht Dir Null um Deine Frau an sich, sondern um Deine Bedürfnisse. Du weißt doch, dass sie die nicht erfüllen kann oder will, Du weißt das seit Jahren, forderst das aber trotzdem bockig. Es ist nicht ihre Baustelle, sondern Deine ureigene.
Glaubst Du wirklich, sie merkt nicht, wie abgenervt Du von ihr bist? Okay, es mag ja sein, dass sie Dein Befinden nicht interessiert. Aber Dich interessiert es genauso wenig oder zumindest nicht genug. Sonst würdest Du etwas an Deinem Leben ändern, statt in Endlosschleife darüber zu jammern, wie ätzend Deine Frau ist.
Danke innigst, Victoria!
Soooo schlimm kann "Mami", ohne die nichts Spaß macht, ja dann nicht sein!