Emmallein
Gast
Das Hauptproblem ist hier meiner Meinung nach nicht die Ehe oder seine Frau, sondern das ständige Hadern des TE. Damit macht er sich selbst das Leben zur Hölle. Ich versuche da einen anderen Weg zu gehen. Ich sehe meinen Mann so, wie er ist, mit allen seinen Fehlern und habe mich entschieden, dennoch zu bleiben, weil die Vorteile einfach überwiegen. Das war für mich eine ganz rationale Entscheidung und diese hinterfrage ich nun nicht mehr. Natürlich kommen auch bei mir manchmal bittere Momente auf, in denen ich mich frage, was hätte sein können. Aber mein Leben ist nun anders gelaufen, auch aufgrund meiner ureigenen Entscheidung.
Ich kann dem TE nur empfehlen, seinen jetzigen Zustand als Resultat seiner eigenen Entscheidung zu akzeptieren und anzuerkennen. Das würde ihm meiner Meinung nach das Leben schon einmal erheblich vereinfachen. Wenn er mal ehrlich zu sich selbst wäre, würde er sehen, daß es schon längst nicht mehr um die Frage "Gehen oder Bleiben" geht. Es geht nur noch darum, das "Bleiben" erträglich zu gestalten, es sich so schön, wie möglich zu machen. Es geht darum, die guten Momente zu genießen und die schlimmen zu ertragen.
In guten, wie in schlechten Zeiten...! Jetzt sind eben die schlechten dran, lieber Schnauze voll!