Zitat von Blind-Meg: solange wir zusammen sind, es hauptsächlich aus diesem einen Grund sind: weil wir es wollen. Die Idee gefällt mir, obwohl sie mich anfangs auch echt verunsichert hat.
Dein zweiter Satz ist Reife. Es dürfen einen die Dinge auch verunsichern, aber ich finde ja, daß weder andere noch man selbst einen davon abhalten sollten, das eigene Glück zu finden.
Das mag der Traum einer erneuten Hochzeit sein oder zusammen sein aber getrennt wohnen. Und wenn man darauf kommt, das einen zwölf Meerschweinchen und ein Mann nur am Wochenende glücklich machen, dann ist das halt so. Es muß für Dich passen.
Und das meine ich nicht in diesem völlig überzogenen Selbstoptimierungs, wir sind alle Narzissten Sinn, sondern ich meine, es gibt da diesen einen bestimmten Lebensentwurf, die Blaupause. Da braucht es eine Berufsausbildung und um Gotte Willen werd nicht schwanger mit 16. Den ersten Freund zu heiraten geht (angeblich) immer schief, aber spätestens beim Dritten, muß es ernst sein. Kinder mit 16 geht gar nicht, aber bitte doch auch nicht 44. Jedenfalls nicht das Erste. Und lass uns nicht mit Wohneigentum anfangen.

Es gibt da diese Idee von, die wir alle auf die eine oder andere Art mit uns herum tragen.
Und für einige von uns klappt das bis ans Lebensende, für andere klappt das nicht so, wir verlieben uns fremd, oder wir werden getrennt, wir haben einen Unfall, manchmal bricht einfach "nur" Krieg aus.
All das müssen wir meistern.
F*ck die Blaupause und es leben die Meerschweinchen oder was auch immer es ist, was uns wirklich glücklich macht.
Und ja, das darf uns verunsichern. Unglück verunsichert jeden und jeder steht drumherum und sagt, kann ich voll verstehen, daß Dich das gerade verunsichert. Warum bitte sollte das bei Glück denn so viel anders sein?