Ema
Mitglied
- Beiträge:
- 11924
- Danke erhalten:
- 36919
- Mitglied seit:
Zitat von Blind-Meg:Ich hab mal in einem Buch über Fremdgehen gelesen, dass eine EF eine clevere Strategie hatte, die Affären ihres Mannes auszuschalten: indem sie (gespielt oder echt) gelangweilt gefragt hat, ach mit wem vergnügt er sich denn diesmal gerade wieder. Und zwar so, dass auch die AF davon Wind bekommen haben. Die fühlten sich dann austauschbar, als eine von vielen, und haben sich freiwillig zurückgezogen. Damit wurde auch gleichzeitig der Ehemann der Lüge überführt, sofern er der Affäre eingesäuselt hatte "Du bist was ganz besonderes" oder "Sowas wie mit Dir habe ich noch nie gefühlt"
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Strategie ausgezeichnet funktioniert.
Eine Frau, die das so macht, muss sich aber halt auch klarmachen, dass dadurch die Beziehung im Inneren nicht besser wird, sondern dass sie den Kerl damit im übertragenen Sinn noch mehr kastriert.
Zitat von Blind-Meg:Auf die Annehmlichkeiten, die ihm dadurch zuteil wurden und die er sich ohne sie nicht hätte leisten können, wollte er dann aber doch auch wieder nicht verzichten. Und schon ist der innere Konflikt perfekt.
Ich glaube auch, dass Männer innerlich mehr leiden, wenn die finanziellen Verhältnisse so asymmetrisch zu ihren Ungunsten sind und eher nach Kompensation suchen als Frauen in einer ähnlichen Lage.
Für Frauen wird so ein asymmetrisches Verhältnis in der Regel erst dann eng und führt zu inneren Konflikten, wenn sie merken, dass die Beziehung eigentlich nicht mehr so läuft wie gewünscht, oder wie sie es sich erhofft hatten.
Dann, glaube ich, neigen auch viele Frauen dazu, in einer schlechten Beziehung zu verharren, um keinen sozialen oder finanziellen Absturz zu erleben.
Dinania aus dem Parallelthread habe ich zum Beispiel im Verdacht, dass das zumindest einer der Gründe sein könnte, wieso sie in so einer bemerkenswerten Passivität verharrt.