Zitat von GiuliettaV:nteressante Fragestellung. Ich habe da schon unendlich viele verschiedene Varianten ausprobiert, da ich mit dem Thema bereits seit meiner Kindheit beschäftigt bin ( Elternhaus ).
Das Einzige, was bisher eine nachhaltige Wirkung und Veränderung erzeugt hat, war absolut konsequentes Verhalten und sehr deutlicher Grenzen bei übergriffigem Verhalten, sich nicht verunsichern lassen, den eigenen Wert kennen, sehr selbstsicher sein und auch so auftreten.
Willkommen im Club. Leider mit der hübschen Harke, der Boarderline Mutter. Komplimentärstörung und so.
Und ja, ich stimme dir absolut zu, bei der Frage von Lösungsansätzen. Eigenes Leben aufbauen, selbst Wert und Werte gewinnen (beides!) und dabei bleiben. Hat zwar bei mir nicht zu nachhaltigen Veränderungen geführt, aber, um die Portion Humor ergänzend, die es mE auch braucht, wenigstens mal besser als alles andere.
Nur, ich kann nicht beurteilen, wie es dir dabei geht, noch wie Du diesen Konflikt meisterst, aber als Kind "liebt" man seine Eltern, anders als bei partnerschaftlicher Liebe sind daher die Werkzeuge für Nähe und Distanz, wie eben die Erwartungshaltungen und die Verletzungen andere.
Es gibt schlicht kein Entkommen.
Die vermeintliche Boarderline-Mutter ist nimma, der vermutliche Narzissmus-Vater halt schon noch, da kannst aller drei Monate den Kontakt abbrechen und es bleibt schon bei dem was @Vidi und @NotSure (großer Name) beschreiben.
aber hilfreich finde ich @Vidi Denkanstoß schon total.
Weil er eben in Liebe und nicht verteufelnd passiert.
Frieden schließen. Das eigene Leben aufbauen, Distanz schaffen und eben (es sind die Eltern) dann doch Liebe walten lassen.
Was ich auch noch hilfreich empfand? Einen (vermeintlichen) Narzissten nicht in der partnerschaftlichen Liebe, sondern beim Älterwerden zu begleiten, schien mir eins ganz offen darzulegen, es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen (vermeintlich) Recht haben und glücklich sein.
Jedenfalls für mich, ob er das so sieht, puh ich kenne diesen seit fast 40 Jahren und das einzige, was ich weiß, ich bin es jedenfalls nicht die, die er seit 40 Jahren kennt.
Erfahrungen integrieren, scheint irgendwie nicht deren Ding.
