Ex-Mitglied
Gast
Mich interessieren konstruktive Partnerschaftserfahrungen und Selbsterfahrungen. Für mich ist mein Ex-Partner ein Mensch mit Stärken und Schwächen, der an einer Persönlichkeitsstörung leidet, dennoch ist und bleibt er für mich in allererster Linie Mensch.
Innerpartnerschaftliche Turbolenzen finden immer zwischen zwei Personen statt, für mich bedeutet das, dass auch beide einen Anteil daran tragen. Erkennt man die Störung des Partners als solche und begreift, dass gerade reflektierendes Verhalten, das ist wozu er aufgrund dieser Störung nicht fähig ist, ist man als Person, die selbst in der Lage ist zu reflektieren doch förmlich gefordert, dies auch für sich allein nach Ende der Partnerschaft oder bei Fortbestehen für beide zu nutzen.
Das alles mindert nicht den Schmerz und das Leid, dass diese Erfahrung zwangsläufig mit sich führt, aber mit dem Erkennen birgt es eben auch in meiner eigenen Wahrnehmung ein unglaubliches Potenzial und das ohne den Narzissten dauerhaft abzuwerten und damit das Gleiche zu tun, was er aufgrund seiner Wahrnehmungsstörung tut.
LG Vidi
