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Rund um die Börse - ETF, Aktien und Co

Violettsloth
Zitat von Error:
Auch diese Krise wird vorbeigehen.

Natürlich wird sie das. In ein paar Jahren schauen wir auf den Chart und fragen: Was war hier nochmal bei dieser Delle? Ach ja Iran.
Zitat von Error:
Im Gegenteil - es ist eine gute Gelegenheit günstig einzusammeln. Z.B. Lufthansa.

Zumindest rücken einige Big Player in den Fokus bzw. erscheinen kaufenswert. Ich liebäugle gerade mit SAP und Microsoft. Aber mal schauen. Aktuell halte ich noch die Füße still. Nur die Sparpläne laufen weiter.

x 2 #751


Error
Zitat von Violettsloth:
Aktuell halte ich noch die Füße still. Nur die Sparpläne laufen weiter.

Noch bin ich auch nur am Beobachten - das Ende der Fahnenstange ist leider noch nicht erreicht.

x 1 #752


A


Rund um die Börse - ETF, Aktien und Co

x 3


T
Zitat von Error:
Was die Edelmetalle betrifft, hätte wohl niemand mit so einem Absturz gerechnet.

Die Lemminge jedenfalls nicht 😂

#753


P
Ich habe ja gut diversifiziert.
Meine Anleihen berührt das nicht
Mein Convertible Bond ETF auch nicht.
Meine Bonus Zertifikate haben noch satt Puffer.
Dafür bringen die natürlich auch weniger Rendite, wenn es nach oben geht.

Was mir aber weh tut,sind Gold und vor allem Silber. Nix mit Krisenwährung.
Schuld ist hier wohl die Fed, die ihre Zinssenkungen nach hinten verschoben hat, was den Dollar stärkt. Und Gold wird vor allem in Dollar bezahlt.
Ich hatte es ja befürchtet, hab aber nicht gehandelt.
Ich habe aber heute Analysen von zahlreichen Banken gesehen, wo die meisten immer noch von 2 bis 3 Zinssenkungen in diesem Jahr ausgehen.
Und ich habe gehört, dass Emerging Markets Länder Dollar verkaufen.
Das müsste den Rohstoffen eigentlich wieder helfen.
Und bei Silber soll das Angebotsdefizit dieses Jahr wegen starker Nachfrage noch größer werden. Das ist eigentlich kein Grund auszusteigen
Nur hilft das aktuell meinem Depot nicht 😥

Und der hohe Ölpreis: Ich habe die Befürchtung, dass der noch länger so hoch bleibt und zu einer echten Weltwirtschaftskrise führen könnte.

x 1 #754


Balu85
Zitat von PeterN:
Und der hohe Ölpreis: Ich habe die Befürchtung, dass der noch länger so hoch bleibt und zu einer echten Weltwirtschaftskrise führen könnte.

Wir hatten 2022 einen noch deutlich höheren Ölpreis....fällt einem nur schwer zu glauben weil die Benzinpreise jetzt schon auf dem Niveau sind wie damals bei fast 120$

x 1 #755


T
Zitat von PeterN:
Ich hatte es ja befürchtet, hab aber nicht gehandelt.

Das ist das Schicksal aller Investoren, sei beruhigt, irgendwann steigen auch die menschlichen Werte wieder 😉

#756


Error
Zitat von PeterN:
Was mir aber weh tut,sind Gold und vor allem Silber. Nix mit Krisenwährung.
Schuld ist hier wohl die Fed, die ihre Zinssenkungen nach hinten verschoben hat, was den Dollar stärkt. Und Gold wird vor allem in Dollar bezahlt.

Das sind nur zwei Gründe für den momentanen Abstieg. Leider finde ich gerade den Artikel nicht. Aber es stand sinngemäß darin, dass die big Player in Zeiten, wo sie anderweitig Terminkontrakte liefern müssen, eher das Asset abstoßen, was gerade am besten läuft. Und das waren bis vor kurzem eben u.a. die EM. Macht auch irgendwie Sinn, nur für Kleinanleger eher nicht geeignet.
Die Prognosen allgemein sehen für EM nicht schlecht aus.
https://www.focus.de/finanzen/gold-unte...129fe.html


Zitat von PeterN:
Und der hohe Ölpreis: Ich habe die Befürchtung, dass der noch länger so hoch bleibt und zu einer echten Weltwirtschaftskrise führen könnte.

Word Daumen hoch Aber die EZB sieht natürlich noch keinen Grund den Leitzins zu erhöhen...

#757


P
Auf Taco ist auch 2026 Verlass.
Leider war ich mit meinen Discount Zertifikaten nicht schnell genug.

x 1 #758


NurBen
Zitat von PeterN:
Auf Taco ist auch 2026 Verlass.
Leider war ich mit meinen Discount Zertifikaten nicht schnell genug.

Da haben mir definitiv die Eier gefehlt.
Nach seiner quasi Genozid Androhung gegen den Iran, habe ich mich nicht getraut nen ordentlichen Hebel zu zünden.
Mir war ein ruhiger Schlaf doch wichtiger Grinsendes Gesicht

#759


Error
Kuckuck Besenkehrender Smiley
Staub hätte ich gewischt.

Wie siehts bei Euch aus - trotz Iran-Krise sieht mein Depot noch recht gut aus. Ist es nur die Ruhe vor dem wahren Sturm, wie manche Analysten prognostizieren?

Ich persönlich habe bis dato noch nicht viel verändert. Außer das ich 25% meiner Bankaktien verkauft habe - das hat allerdings pragmatische Gründe.
So habe ich meinen kompletten Invest in diese sogar mit 15% Gewinn verkauft und halte die 3/4 der Aktien nun einstandsfrei und investiere das Geld aus dem Verkauf nun in neue Fenster meiner ETW.
Den Rest des Depots sowie die ETF Sparpläne fasse ich derzeit nicht an.

Mein Tipp des Tages: Telekom und Lufthansa
Da geht was, die Kurse z.Zt. sind aus meiner Sicht Kaufkurse .

Wie immer, keine Empfehlung - nur Info.

x 2 #760


Violettsloth
Irgendjemand prognostiziert doch immer irgendwas. Man kann nur abwarten und cool bleiben. Und etwas Cash auf der Seite haben, ist sicher nicht verkehrt.

Ja der Irankrieg hat die Depots mal ordentlich durchgeschüttelt. Nichts desto trotz hat mein Depot ATH. Keine Ahnung, wie es sich da hingewurschtelt hat, aber es freut mich natürlich.

Aktien Tipps, ja gute Frage. Marvell sieht nicht schlecht aus und SFC Energy geht auch wieder rauf. Iridium hab ich ins Depot geholt. Lufthansa wäre nicht meins. Ich halte mich allerdings auch fern von der Luftfahrtbranche. Telekom ist halt so ein Klassiker, der in vielen Depots rumschwirrt. Macht man sicher nichts verkehrt damit. Habe sie aber nicht und plane auch keinen Kauf.

#761


T
Zitat von Violettsloth:
Telekom ist halt so ein Klassiker, der in vielen Depots rumschwirrt. Macht man sicher nichts verkehrt damit.

Danke für den Lacher 😂
Frag mal die T-Aktionäre der ersten Stunde 😇

#762


Violettsloth
Zitat von Tempest:
Frag mal die T-Aktionäre der ersten Stunde

Warum sollte ich? Ich habe keine Aktien von Telekom und kaufe auch keine.
Kenne aber einige, die sie im Depot haben.

#763


P
Sieht alles wieder besser aus.
Leider sind mir vor Wochen die Turbos auf Gold und Silbe rum die Ohren geflogen. Zu früh rein.
Xetra Gold behalte ich. Unsere Analysten sehen Gold in 5 Jahren bei 6.000 USD, weil die Zentralbanken in den Emerging Markets sich vom US-Dollar abkoppeln wollen um im Vergleich zu den entwickelten Ländern bei Gold unterversorgt sind.
Also bleibe ich drin.
Das dürfte auch Silber im Schlepptau von Gold helfen.

Vor 2 Wochen noch mal in Physical AI und Humanoids ETF investiert. Ich glaube dran. Alles langfristig.

Zitat von Error:
Mein Tipp des Tages: Telekom und Lufthansa

Telekommunikation finde ich auch gut. Hier war neulich ein Artikel im Handelsblatt dazu:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/m...97239.html

In den Amundi STOXX Europe 600 Telecom mal bissi was investiert. Bewegt sich aber kaum. Fällt aber auch nicht 🙃
Beim Höhepunkt von Trumps Drohungen gegen den Iran (so um den 27.03.) war die Vola sehr hoch. VDAX-New bei 33%. Da lohnen sich Discount Zertifikate, weil sie sehr billig sind.
Deshalb habe ich ordentlich in ein Discount Zertifikat auf ThyssenKrupp und Micron Tech investiert. Da winken mir über 30% p.a. bei 50% Puffer. Reicht mir. Die Discounter sind schon alleine deswegen gestiegen, weil die Vola wieder gefallen ist. Man muss Trump nur nutzen. Bin aber auch paar Tage zu spät. Hätte noch früher rein gemusst

Schalke Anleihe läuft 😗

x 1 #764


S
Kopiert….
Von Finanzen 100


Die Kerosinpreise haben sich verdoppelt, seit die USA und Israel den Iran erstmals im Februar angegriffen haben. Der Grund: Sowohl der Iran als auch die USA haben zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Straße von Hormus blockiert, eine wichtige Wasserstraße für ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte.


Marina Efthymiou, Professorin für Luftfahrtmanagement an der Dublin City University, sagte der Deutschen Welle, die Kerosinpreise in Europa seien nach Angaben der International Air Transport Associationvon etwa 80 Dollar (rund 68 Euro) pro Barrel im Februar auf 180 Dollar (rund 154 Euro) Ende April gestiegen.


Fluggesellschaften droht Bankrott wegen hoher Treibstoffpreise

„Wenn die Treibstoffpreise, die 25 bis 50 Prozent der gesamten Betriebskosten einer Fluggesellschaft ausmachen, hoch bleiben und Fluggesellschaften sich nicht abgesichert haben, könnten sie bankrottgehen“, erklärt sie.


Neben den explodierenden Preisen wird bald auch eine Verknappung von Kerosin erwartet. Vor zwei Wochen warnte der Leiter der Internationalen Energieagentur, Europa habe noch etwa für sechs Wochen Kerosinvorräte.


„Wir müssen uns auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten, sollten aber gleichzeitig davon absehen, übermäßig negative und alarmierende Botschaften auszusenden, die bei Reisenden Verwirrung oder sogar Panik auslösen“, sagte Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus. „Wir tun unser Möglichstes, um die Auswirkungen dieser sehr schwierigen Situation vorherzusehen und einzudämmen.“


Er fügte hinzu, dass „wenn unsere Bürger oder potenzielle Touristen aus Drittstaaten nicht genug Vertrauen haben, Tickets für die Ferien zu buchen, eine [wirtschaftliche] Krise schneller eintreten wird, als wir denken“.


Europa verbraucht im Durchschnitt täglich etwa 1,6 Millionen Barrel Kerosin und beschafft 1,1 Millionen Barrel aus heimischen Quellen. Ein großer Teil des Rests - 500.000 Barrel - kam früher aus dem Nahen Osten über die Straße von Hormus, die mittlerweile praktisch nicht mehr passierbar ist.


„Wir müssen uns auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten”

Einige Fluggesellschaften geben den Preissprung an die Kunden weiter. Air France-KLM hat Berichten zufolge auf Langstreckenflügen einen Zuschlag von 100 Euro erhoben. Lufthansa kündigte am 22. April an, in den nächsten sechs Monaten 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen. Scandinavian Airlines wird rund 1000 Flüge annullieren.


„Wir müssen das tun, weil wir sonst in wenigen Monaten insolvent wären“, sagte Sebastien Justum, Senior-Vizepräsident von Air France-KLM, vor Kurzem bei einer Veranstaltung im Europäischen Parlament. Laut einem aktuellen Bericht der Beratungsfirma Teneosind die Flugpreise im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen.


Andrew Charlton, Geschäftsführer der Beratungsfirma Aviation Advocacy, sagte, dass die Treibstoffversorgung derzeit zwar ausreiche, die Unsicherheit jedoch groß sei. „Diese Unsicherheit und die zusätzlichen Kosten, um die Tanks gefüllt zu halten, machen Flugtickets teurer“, sagte er der Deutschen Welle. „Reisende sollten weniger Sitzplätze und weniger Schnäppchen erwarten.“


Was fordert die Luftfahrtbranche?

Airlines for Europe (A4E), ein Verband von 16 europäischen Fluggesellschaften, der nach eigenen Angaben für 80 Prozent des europäischen Flugverkehrs steht, hat die Europäische Union (EU) aufgefordert, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu begrenzen.


A4E hat die EU gebeten, Verpflichtungen zu lockern, die vorschreiben, für Flüge 90 Prozent des benötigten Treibstoffs innerhalb des Staatenbundes zu tanken. Solche Gesetze sollen Fluggesellschaften davon abhalten, in Ländern mit niedrigeren Umweltstandards günstigeren Treibstoff zu laden. Zudem forderte der Verband die EU auf, das Emissionshandelssystem vorübergehend auszusetzen. Es verpflichtet Fluggesellschaften, die in der EU operieren, für Kohlenstoffemissionen zu zahlen.


„Das sind vorübergehende Maßnahmen, um uns durch die aktuelle Situation zu bringen, sowie längerfristige Planungen, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, sagte Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, in einer Erklärung.


„Nichts weniger als eine existenzielle Bedrohung“

Der Airports Council International (ACI), der sich selbst als Stimme der Flughäfen weltweit bezeichnet, forderte Importe aus alternativen Regionen, eine gemeinsame Beschaffung durch EU-Mitgliedstaaten und mehr Koordinierung.


„Das derzeitige Niveau der Kerosinpreise und die Aussicht auf eine neue Krise bei den Lebenshaltungskosten bedeuten, dass viele Regionalflughäfen auf unserem Kontinent vermutlich mit einem Angebots- und einem Nachfrageschock konfrontiert werden“, sagte Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe, Ende April in einer Erklärung. „Für sie ist das nichts weniger als eine existenzielle Bedrohung.“ Er fügte allerdings hinzu, dass europäische Flughäfen derzeit noch nicht mit Treibstoffknappheit zu kämpfen hätten.


Europäische Kommission will mehr Koordination

„In den nur 60 Tagen des Konflikts ist unsere Rechnung für Importe fossiler Brennstoffe um mehr als 27 Milliarden Euro gestiegen“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese Woche vor Abgeordneten des Europäischen Parlaments.


Sie betonte, wie wichtig es sei, dass die EU-Mitgliedstaaten mehr zusammenarbeiten: „Wir schlagen eine stärkere Koordinierung vor, nicht nur beim Füllen nationaler Gasspeicher, sondern auch bei Treibstoffreserven - insbesondere bei Kerosin und Diesel, wo sich die Märkte verengen“, sagte von der Leyen.


In der vergangenen Woche startete die Europäische Kommission ihren AccelerateEU-Plan. Dazu gehört, die Kerosinbestände zu überwachen und die Versorgung von Fluggesellschaften und Flughäfen in der ganzen EU zu koordinieren.


Charlton von der Beratungsfirma Aviation Advocacy findet es „lobenswert“, dass die in der EU verfügbaren Kerosinmengen erfasst werden und optimaler verteilt werden sollen. Andere Experten betonen, Überwachung und Koordinierung durch die EU könnten die Auswirkungen abmildern, sollte es einen Engpass beim Kerosin geben.


Aber womöglich reicht das nicht aus, falls sich die Krise hinzieht: Die Initiative „kann verhindern, dass ein Mangel auf nationaler Ebene zu einer kontinentweiten Panik wird, aber sie kann keinen Treibstoff schaffen, der nicht vorhanden ist“, sagte Efthymiou, die Professorin der Dublin City University.


EU versucht, Vertrauen aufzubauen

Die Exporteure von raffiniertem Kerosin sind sich zudem bewusst, dass sie über ein zunehmend knappes Gut verfügen. „Ein großer Teil des weltweiten Kerosins wird in Asien raffiniert - Südkorea ist der größte Exporteur“, erklärt Efthymiou. Aber asiatische Länder begönnen damit, Kerosinexporte zu reduzieren, weil ihr Rohöl ebenfalls aus dem Nahen Osten stamme.


Dennoch versucht die EU, Vertrauen zu schaffen und zu signalisieren, dass sie bereitsteht, künftige Engpässe bei der Kerosin-Versorgung zu bewältigen. Sie ermutigt die Menschen zum Reisen.


Aus dem Englischen adaptiert von Uta Steinwehr


Von Anchal Vohra

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