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Vielleicht bin ich aber auch nur getriggert, weil ich etwas geschafft habe, was die wenigsten schaffen, auch wenn sie es noch so wollen. Für mich ist eine Ehe etwas ganz Kostbares und da hole ich auch wirklich das dritte und vierte mal den 2 Komponenten Kleber hervor. Die tatsache, dass es mir wirklich richtig gut geht und die Scheidung ( Trennung geht für mich nur mit Scheidung) keines meiner grundsätzlichen Partnerschaftsprobleme gelöst hätte). Ja, es ist super anstrengend und ja, es war die Hölle auf Erden, aber mir ist einfach wirklich das Glück vergönnt, mit der Mutter meiner Kinder gemeinsam alt werden zu dürfen. Und andererseits- viele der Themen hätte ich alleine auch lösen müssen- so z.B. die Verletzungen durch die Affäre. Und ich bin sicher, die Verletzungen in der Wiederaufbauphase sind auch nicht größer als die, die mich mit einer neuen Partnerin erwartet hätten. Es ist einfach so- wenn man liebt, dann ist man offen und verletzlich. Das geht einfach Hand in Hand.
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x 5#16
P
Pinkstar Gast
Sie hat das aber ja schon ausgesprochen und dann kam er mit der Aussage:
Zitat von Niffler:
Nun habe ich, nachdem wir uns mal wieder heftig gestritten und angezickt hatten, den Entschluss gefasst endlich einen klaren Schlussstrich zu ziehen und habe ihm gesagt, dass ich nun die Scheidung einreichen möchte. Das hat ihn jedoch offensichtlich ziemlich schockiert und seit dem hat er sich richtig ins Zeug gelegt und möchte, dass wir es doch noch mal probieren und meinte man könne doch nicht einfach alles wegwerfen
Somit wurde sie ja dann wieder unsicher.
Natürlich muss man nicht die Ehe wegwerfen, wenn er meint, man sollte es nicht einfach wegwerfen.
Eine Paartherapie kann man natürlich auch in Erwägung ziehen um Verhaltensweisen in der Ehe zu erkennen und zu bearbeiten.
Ich denke aber, wenn man wirklich immer nur streitet, sind die Lebenserwartungen zu unterschiedlich.
@Niffler wie genau stehen eure Streitprobleme denn aus. Über was streitet ihr euch immer wieder. Vielleicht kannst du uns das mal nennen.
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x 2#17
A
Scheiden lassen oder nicht?
x 3
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Plentysweet:
Man kann auch zusammen sein ohne Eheschließung und auseinander gehen ohne Scheidung. Alles ist möglich.
Ob sinnvoll, lasse ich dahingestellt. Aber ich sehe schon den Punkt. Für mich hingegen ist es wie schon geschrieben, das größte, meine Ehe gerettet zu haben. Da bin ich einfach auch konservativ. Das heißt aber auf keinen Fall, dass ich unglücklich verheiratet sein möchte und bleiben werde. Von daher ist eine Trennung ohne Scheidung für mich genauso induskutabel, wie eine dauerhafte Partnerschaft ohne Trauschein.
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x 2#18
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Pinkstar:
Eine Paartherapie kann man natürlich auch in Erwägung ziehen um Verhaltensweisen in der Ehe zu erkennen und zu bearbeiten.
Und nicht nur für diese Ehe- man kann einfach ganz furchtbar viel über sich und seine Beziehungsmuster lernen. Ist auch für neue partnerschaften ungeheur wichtig IMHO.
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x 2#19
Plentysweet Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Von daher ist eine Trennung ohne Scheidung für mich genauso induskutabel, wie eine dauerhafte Partnerschaft ohne Trauschein.
Bernhard, ich stimme Dir da grundsätzlich zu. Nur finde ich persönlich, sollte zu aller erst die Gefühlslage geklärt sein und diese wird dann im zweiten Schritt quasi durch Heirat oder Scheidung in Form gebracht, bzw. aus der Form geholt. Es ist m.E. ein Irrglaube zu denken, eine Scheidung würde die gefühlsmäßige Vorarbeit ersetzen oder ergänzen und/oder einem sogar die Entscheidung: Wollen wir noch zusammen sein?, abnehmen. Ich lese hier eher ein Entscheidungsproblem bei der Geschichte der TE. Was wird wirklich gewollt?
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#20
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BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Pinkstar:
Ich denke aber, wenn man wirklich immer nur streitet, sind die Lebenserwartungen zu unterschiedlich.
Dies ist eine mögliche Erklärung. Aber nicht die einzig denkbare. Aus diesem Grund rate ich ja so dringend zu einer Paartherapie um genau das herauszufinden. Wenn dem wirklich so ist, dann natürlich- auf in die Scheidung, dann ist man wirklich frei und getrennt, das Vermögen geteilt, eben klare Verhältnisse. Oder wenn sich herausstellt, dass nicht die Liebe oder Restgefühle einen an der Scheidung hindern, sondern die Angst vor Veränderung, dem Alleinsein oder gar die Leute,
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x 1#21
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BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Plentysweet:
Nur finde ich persönlich, sollte zu aller erst die Gefühlslage geklärt sein und diese wird dann im zweiten Schritt quasi durch Heirat oder Scheidung in Form gebracht, bzw. aus der Form geholt.
Da sind wir einer Meinung. Ich halte allerdings nicht viel von wilden Ehen, weil a) die steuerlichen Vorteile der Ehe einfach nicht zu verachten sind b) die Formalien ein ex- und hopp verhindern c) die Ehe auch ein Versorgungsvertrag auf Gegenseitigkeit darstellt d) man leichter an Auskünfte im Krankheitsfall kommt e) Mein kein Gehuddel mit gemeinsamen Kindern hat
All das natürlich nur, wenn man sicher ist, dass man zusammenbleiben möchte. Oder mit deinen Worten die Gefühlslage geklärt ist Und umgekehrt: Die Scheidung hat den absoluten Vorteil, dass klare Verhältnisse herrschen, man sich völlig neu ohen Altlasten hingeben kann.
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x 1#22
Plentysweet Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Ich halte allerdings nicht viel von wilden Ehen, weil
Dafür hab ich mich nicht ausgesprochen 😉 . Sondern dafür, etwas erst zu besiegeln, wenn es durch Gefühle oder Nichtgefühle gedeckt ist.
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#23
B
BernhardQXY Mitglied
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Wie langweilig, so ganz einer Meinung zu sein 🤗
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#24
Plentysweet Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Wie langweilig, so ganz einer Meinung zu sein
Ja . Schnell, in den C Thread !
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x 1#25
B
BernhardQXY Mitglied
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Zitat von Plentysweet:
Ja . Schnell, in den C Thread
Ähm, lieber nicht. Sich um die Sicherheit von Impfstoffen zu zanken ist auch nicht mehr spannend. Wir könnten zu Käptn Nemo und dort noch ein wenig die Unfallgaffer aufmischen....
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x 2#26
Plentysweet Mitglied
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Zitat von BernhardQXY:
Sich um die Sicherheit von Impfstoffen zu zanken ist auch nicht mehr spannend.
Stimmt
Zitat von BernhardQXY:
Wir könnten zu Käptn Nemo und dort noch ein wenig die Unfallgaffer aufmischen....
Zur Hilfe . Ich räum jetzt hier erstmal das Feld .
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#27
B
BernhardQXY Mitglied
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Naja, zumindest mal weg vom OT und wieder hin zur TE- wo steckt die eigentlich?
Nichts für ungut liebe TE- Plentysweet und ich gehören zu den aktiveren im Forum und wertschätzen uns, gerade auch in unserer Verschiedenheit. Rein sachlich habe ich keinen weiteren Input zu bieten, daher nur der Hinweis auf meinen Nebensatz: Ihr seit durch Eure heftigen Streitereien Euch sehr viel näher, als Euch bewusst ist. Macht etwas schönes daraus!
Stimmt, aber sie sucht einen Lösungsweg für sich, damits ihr wieder besser geht Und es kann einem nur besser gehen, wenn man eben auch klare ...
Ich glaube nicht, dass ich mich mit einer Scheidungsurkunde in der Hand besser fühlen werde. Die Ehe ist für mich persönlich beendet. Ein Richter muss es mir nicht sagen, damit es bei mir ankommt und das Papier ist nur das Papier.
Würde ich meinem Nochehemann das Leben schwer machen wollen oder umgekehrt, würde es eine Scheidung nicht verhindern.
So aus meiner Sicht gesehen.
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x 2#29
P
Pinkstar Gast
Zitat von alleswirdbesser:
Ich glaube nicht, dass ich mich mit einer Scheidungsurkunde in der Hand besser fühlen werde. Die Ehe ist für mich persönlich beendet. Ein Richter muss es mir nicht sagen, damit es bei mir ankommt und das Papier ist nur das Papier.
Für mich war die Ehe eine innere Bindung, nicht nur Papier. Ich bin aus beiden Ehe raus und wollte auch deswegen beide Ehe innerlich auch beenden und das schwarz auf weiss.
Eine 3. Ehe kommt für mich nicht mehr in Frage. Die Ehe selber hat für mich an Bedeutung verloren.