AWinWI
Mitglied
- Beiträge:
- 8
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 13
- Mitglied seit:
Vor knapp einem Jahr begann ich eine Affäre mit einer unverheirateten Frau. Zunächst fand ich sie nur nett und habe mich gefreut, wieder mal richtig guten Sex zu haben. Um es kurz zu machen: mit der Zeit haben wir uns ineinander verliebt. Für mich war es zwar anstrengend, Zeitfenster für uns freizuschaufeln, ständig zu lügen und sie meistens nur wenige Stunden sehen zu können, aber es war ok für mich. Sie hatte immer mal gesagt, sie will mich ganz und es sei schwierig für sie, aber besser, wir sehen uns nur 2x die Woche als gar nicht.
Nach gut 10 Monaten hat sie im April die Sache dann doch beendet, weil sie mich ganz haben wollte und sah, dass das nicht geht. Erst dann ist mir aufgegangen, wie extrem ich sie liebe und vermisse (auch wenn wir uns nicht so oft gesehen haben, waren wir doch ständig über Telegram oder telefonisch in Kontakt). Ich könnte mit ihr zusammen sein, wenn ich meine Familie verlasse.
Ich denke wirklich ständig an sie und ich finde einfach keine Lösung. Eine Scheidung würde bedeuten, dass ich finanziell alles aufgebe, was ich mir in den letzten 25 Jahren aufgebaut habe. Ich vermisse sie von Tag zu Tag mehr, statt weniger.
Ich habe also die Möglichkeit, mein tristes Dasein in meiner Ehe weiter zu fristen und mein restliches Leben dieser einen Frau nachzutrauern. oder ich verlasse meine Familie, gehe in die wirtschaftliche Katastrophe, weiß nicht, wie die Kinder reagieren und ob das im Alltag mit der Frau überhaupt klappt.
Ich weiß, ich bin selbst schuld und die Affäre an sich war keine Glanzleistung von mir. Aber es ist geschehen und irgendwie weiß ich nicht mehr ein noch aus. vielleicht hat ja jemand eine Meinung. Lieben Dank!