Pons
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ich bin schon lange Mitleser hier im Forum und habe daraus schon sehr viel gelernt. Mir fehlt jedoch die Lebensmotivation um weiter zu machen.
Es ist die übliche Geschichte.
Ich versuche es kurz zu halten, ich könnte ich Buch schreiben mit den ganzen schrecklichen Erlebnissen. Ich ,männlich 33 Jahre, hab mit meiner Frau ein Haus gebaut, haben geheiratet (vor 1 Jahr) und hatten feste Kinderpläne. Sie hat sich ein einen Arbeitskollegen verliebt. Ich musste ein 3/4 Jahr zusehen, weil es angeblich nur eine Freundschaft war und war machtlos. Sie hat mich belogen und betrogen. Ich war wirklich ein guter Ehemann, dass sehr viel Kraft in Anspruch genommen hat. Am Ende jedoch siegte die Anziehungskraft. Sie meinte sie könnte nicht anders. Ihr fehlt nichts in der Beziehung und war eigentlich glücklich, aber zur zu 95%. Sie müsse diese Erfahrung machen, auch wenn es scheitert.
Die Trennung wäre einfacher für mich, wenn ich irgendetwas gravierendes falsch gemacht hätte, dann könnte ich es rechtfertigen.
Sie war eiskalt zu mir, als feststand, dass wir uns scheiden lassen. Nach so langer gemeinsamer Zeit, wir haben so viel erlebt usw. Unbegreiflich für mich. Ich habe extrem viel für sie getan. Ich fühle mich so ausgenutzt von ihr. Ich habe ihr nichts getan und habe sie immer respektvoll behandelt. Aber sie behandelt mich wie einen Schwerverbrecher. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre ich eigentlich Vater, wenn die Kinderpläne so gekommen wären und der Arbeitskollege nicht dazwischen gekommen wäre.
Wir wollen uns einvernehmlich (Scheidungsfolgevereinbarung) ohne Rosenkrieg scheiden lassen. Wir waren beide beim Anwalt und wollte das so machen. Ich kümmere mich, wie immer um alles. Sie kommt mir jedoch überhaupt nicht entgegen, lässt Termine platzen fordert immer mehr und hält sich an keine Absprachen
. Antwortet mir nicht und lässt mich total in der Luft hängen. Und das geht jetzt schon über 6 Monate. Ich sitzte alleine im Haus muss mich um alles kümmern und sie hat keinerlei Respekt und Anstand um die Sache verfünftig wie Erwachsene Menschen zu klären. Sie verhält sich wie ein Teenager in der Pubertät.Ich weiß also nicht, wie meine Zukunft aussieht. Es ist so viel offen und meine noch Frau kümmert sich um nichts.
Ich habe erfahren, sie hat wohl schon wieder einen neuen Partner
hat und der Arbeitskollege ist Geschichte.Es ist so frustrierend zu sehen, wie einfach sie zu haben ist, wie schnell sie sich auf einen anderen Mann einlässt.
Ich dachte tatsächlich ich kenne sie, als wir zusammenkamen war sie 19. (Für uns beide war es die erste Beziehung). Mich frustriert es so, dass ich niemanden mehr so vertrauen kann. Ich war mir nur in dieser eine Sache sicher, dass unsere Beziehung für immer ist, und dann das.
Mich frustriert es so zu sehen, wie sich ein Mensch so komplett ändern kann. Deswegen habe ich überhaupt keine Lust mehr, mich auf eine neue Partnerin einzulassen, da dass jederzeit wieder passieren kann. Heute liebt man sich und morgen ist sie eiskalt, weil ein neuer Typ um die Ecke kommt. Andernseit ist es einfach viel schöner Dinge zu zweit zu erleben als alleine und die Einsamkeit ist auch nicht schön. Ich bin irgendwie in einem Dilemma. Ich bin mir einfach über die Zukunft so unsicher.
Mir fehlt einfach die Motivation weiter zu machen, ich sehe keine Freude in Zukunft, mir machen die Dinge einfach keinen Spaß mehr.
Die Erkenntnis, dass ein Partner/Mensch sich so ändern kann, frustriert mich extrem und lässt das Leben in der Zukunft nicht mehr so lebenswert erscheinen.
Selbst wenn man einen neuen Partner findet, dann kann diese Beziehung einfach wieder scheitern ohne irgendetwas falsch zu machen.
Mich würde interesseren, was treibt euch an jeden Tag aufzustehen und weiter zu machen?