Lieben Dank für eure Unterstützung

@Hansl
Ja, ich gebe auf. Dieses Wechselbad der Gefühle zerrt an mir und am Ende des Tages fühle ich mich völlig ausgelaugt. Als hätte ich einen Marathon hinter mir. Es liegt nicht an ihm, es liegt an mir. Ich bin im Moment einfach nicht stabil. Vermutlich brauche ich doch noch einmal professionelle Hilfe.
Klar, habe ich vieles erkannt und vieles gelernt. Aber ich kann das Wissen momentan nicht anwenden. Hamsterrad ist ein gutes Stichwort. So fühle ich mich. Immer und immer wieder im Kreis. Was das Emotionen zelebrieren angeht, auch da hast du Recht. Ich merke das selber, und es ist mir auch selber peinlich, wie ich mich aufführe und hineinsteigere. So bin ich ja nicht wirklich, oder anders ausgedrückt, es ist nur ein kleiner Teil von mir, der mich aber zur Zeit beherrscht. Wer mich kennen lernt, würde nie vermuten, dass ich manchmal ganz klein, hilflos und bedürftig werde. Und in diesen Teil hat er sich auch ganz sicher nicht verliebt.
@Egoist
Ja, ich hasse diese ganze WhatsApperei eigentlich auch. Ist halt Fluch und Segen zugleich. Schon ganz nützlich, wenn man in einer Wochenend-Beziehung einfach mal zeigen will: Du, ich denk grad an dich, ohne dass man gleich telefonieren muss, weil man gerade eh nicht viel zu erzählen hat.
Leider stimme ich dir zu, dass sich sämtliche Konversation mittlerweile über WA abspielt, das hat sich irgendwie so eingeschlichen. Und dann kommt es eben, dass man Smilies analysiert, oder ob es etwas zu bedeuten hat, wenn sie mal fehlen.
Ich glaube aber trotzdem, dass ich ganz gut zwischen den Zeilen lesen kann und spüre, wenn etwas nicht stimmt. Ich bin ein sehr feinfühliger Mensch, merke, wenn etwas anders ist als sonst, auch wenn es zu verstecken versucht wird. Ich spüre sofort, wenn es jemandem nicht gut geht oder wenn die Stimmung kippt.
@frechdachs: Leider gibt es bei ihm momentan nicht viel zu beantworten. Heute morgen habe ich ihm wie üblich einen Guten-Morgen-Gruß geschickt (natürlich mit Kuss) und es kam nur: Ja, danke, wünsche ich dir auch. Natürlich ohne Kuss. Habe ihm jetzt nichts mehr geschrieben, werde ich auch nicht mehr, gemeldet hat er sich aber auch nicht mehr von selbst, was er sonst halt macht.
Ich weiß eben nicht, ob es an mir liegt, ob er das vorgestern mit dem Vermissen nur aus einer Laune heraus gesagt hat und schon wieder bereut, weil er denkt, dass ich denke, dass jetzt wieder alles in Ordnung ist. Oder ob er einfach nur gestresst ist, vielleicht ist wieder was mit seinen Eltern..das kann auch sein.
Ich verstehe es nur nicht. Gestern Morgen schickt er mir einen Kuss-Smiley und auf meine Antwort reagiert er dann nur noch kurz und knapp, und selbst als er mich anschrieb und ich ihm antwortete, kam nix mehr.
Mich macht das so mürbe, immer zu denken, es hat etwas mit mir zu tun.
@Paula9478
Ja, ich bin ein Kontroll-Freak. Nicht im Sinne, dem Partner hinterher zu spionieren, sondern ich muss immer alles im Griff haben, kontrollieren können, beeinflussen können. Ich lege mir im Kopf einen Plan oder eine Ordnung zurecht, und dann muss das auch so laufen. Abweichungen machen mich nervös, weil ich dann erst das Chaos im Kopf neu ordnen muss. Genau, ich kann bis Dienstag nichts machen, nichts beeinflussen, nichts ändern. Und ich bin darauf angewiesen, dass er den Termin auch einhält. Wenn er absagt, und leider denke ich, dass das passieren wird, dann steh ich "blöd" da. Ich kann ihn ja nicht zwingen, sich mit mir zu treffen. Wenn er absagt, kann ich absolut nichts tun, um die Situation zu klären. Das macht mich so hilflos.
Und ich kann keine Entscheidung akzeptieren, wenn er keine richtige Entscheidung getroffen hat.
Wie alt muss ich denn werden, damit es besser wird?*lach* So lang werde ich vermutlich nicht mehr leben, um das noch zu erleben

Ich weiß trotzdem nicht, was ich tun soll. Momentan gehe ich einfach davon aus, dass er nicht mehr will, dass er es sich anders überlegt hat, dass das nichts mehr wird. Diese ganze Analysiererei, das Hoffen und Bangen macht mich total verrückt. Dann ist es jetzt einfach Tatsache, dass es vorbei ist und kann schon mal anfangen, das zu akzeptieren.