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Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

Luto
Zitat von AndiY:
Sie hat vorgeschlagen Abendbrot zu machen und zu kochen und gegen halb7 loszufahren. Um 8 schrieb sie „okay, ich fahre jetzt los.

hossa! das ist ja mal eine Verlässlichkeit! und sie ist sauer? Das klingt lustig, wenn es nicht bitter wäre.
Ich wette 500,- , dass das niemals was werden kann.

x 4 #151


VictoriaSiempre
Ich habe mir noch mal die letzten Seiten Deines anderen Themas durchgelesen. Da relativiert sich das mit der 2jährigen Beziehung zu Ani - es war ein On/Off. On-Zeiten geprägt durch maximale 6uelle Anziehungskraft, Off-Zeiten oft von ihr eingeleitet, weil ihr - meist im Zusammenhang mit Deinen Kindern - etwas nicht passte. Aktuell läuft es mal wieder mit ähnlichen Aufs und Abs seit Mitte letzten Jahres, dann kam ziemlich schnell die Schwangerschaft.

Von einer gefestigten Beziehung kann bei Euch meiner Meinung nach keine Rede sein.

Wie‘s laufen kann, wenn eine Partnerin das Kind ablehnt, ist hier nachzulesen:

patchwork-kind-kommt-oft-dies-stoert-partnerin-t71738.html

Ich will ganz gewiss nicht allgemein dazu raten, sich von einer schwangeren Frau zu trennen. Aber manchmal ist es definitiv zumindest besser, erst einmal getrennte Wohnungen zu behalten. Die Entfernung ist nicht so groß, dass Du nicht trotzdem das Baby mit betreuen kannst. Du schreibst, Du liebst die lustige Ani, die es in der kinderfreien Zeit gibt. Die wird es künftig erst einmal nicht mehr geben, weil immer ein Kind da sein wird. Wahrscheinlich findet sie mit ihrem eigenen Baby einen ganz anderen Umgang als mit Deinen Töchtern - was es für Deine beiden Mädel nicht besser macht.

Du bist verantwortlich für Deine Kinder (schließt auch das demnächst Neugeborene mit ein) und Dich - nicht für Deine Partnerin, die sich anscheinend auch nicht für Dich (und schon gar nicht für das Wohlergehen Deiner Töchter) verantwortlich fühlt. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.

Einen Tod wirst Du sterben müssen. Vielleicht sehe ich das alles zu schwarz, das hoffe ich sehr für Dich/für Euch alle. Aber besonders optimistisch bin ich bei dem, was Du schreibst, nicht.

x 12 #152


A


Schwanger zusammenziehen trotz Streits und Patchwork ?

x 3


alleswirdbesser
Zitat von VictoriaSiempre:
Wie‘s laufen kann, wenn eine Partnerin das Kind ablehnt, ist hier nachzulesen:


Den Strang solltest du unbedingt zumindest am Anfang und am Ende lesen. Ich glaube zwar nicht, dass es bei euch so kommen könnte mit dem Baby, aber einfach mal eine ähnliche Geschichte zum Nachdenken.

x 2 #153


alleswirdbesser
Zitat von AndiY:
Hatte sie dann angerufen. Es lag am Schnee. Wir haben uns grad gestritten, sie ist sauer weil ich mich irgendwann mal in einer Situation mit dem Kind ...

Wie lange ist die Situation her?

x 3 #154


Fenjal
Zitat von AndiY:
Wir hatten uns dann heute dazu verabredet, dass sie herkommt. Sie hat vorgeschlagen Abendbrot zu machen und zu kochen und gegen halb7 loszufahren. Um 8 schrieb sie „okay, ich fahre jetzt los.
Sie ist immernoch nicht hier

Ganz ehrlich? Soetwas läufst du hinterher? Wach auf Mann, hak diese Dame ab, die hält dich zum Narren.
Du verlierst auf sämtlicher Länge,.. zahl für das Kind Unterhalt und Ende.

#155


Sonnenschein85
Zitat von AndiY:
Kurzes Update vom heutigen Tag: Wir hatten uns dann heute dazu verabredet, dass sie herkommt. Sie hat vorgeschlagen Abendbrot zu machen und zu kochen ...

Dann würde ich mir Sorgen machen. Oder trödelt sie immer so? Ja, ist blöd wenn man so unzuverlässig ist. Auch darüber müsste man sprechen.
Macht sie das um dich zu provozieren oder ist sie ein unpünktlicher Mensch? Oder ist das eher seit der Schwangerschaft so?

x 3 #156


H
@Fenjal

Zitat von Fenjal:
Ganz ehrlich? Soetwas läufst du hinterher? Wach auf Mann, hak diese Dame ab, die hält dich zum Narren.
Du verlierst auf sämtlicher Länge,.. zahl für das Kind Unterhalt und Ende.


hast dus vielleicht auf den TE abgesehen?

x 4 #157


A
Sie hat ein echt mieses Zeitmanagement und trödelt vielleicht auch mal oder verliert die Zeit oder Aufgaben die Zeit benötigen aus dem Blick. Das kenne ich schon, finde es aber nicht schön.

Zur Situation:
Am Montag war sie Nachmittags hier. Abends stand noch ein Einkauf an und wir hatten alle zusammen besprochen, dass ich das schnell alleine erledige. Alle waren einverstanden. Sie hat sich auch nicht so gefühlt und blieb mit den Kindern kurz zuhause (30min). Das hatten wir vorher schon und war für alle nichts Neues. Die Große sollte in der Zeit ihre Mappe für die Schule packen, während die Kleine und Partnerin zusammen was spielen.
Wieder zuhause, war die Tasche nicht gepackt. Ich hab das Kind drauf angesprochen was los sei. Sie hat mir dann erklärt, dass sie sich nicht sicher ist was sie für den nächsten Tag braucht und ob Projekttag ist und mich gebeten, dass wir das zusammen machen können. Ich war gut drauf und dachte mir naja, nicht so schlimm, wir haben ja noch Zeit und habe mir Zeit genommen es mit ihr zusammen zu machen. ich meinte im Nachgang, dass ich mir gewünscht hätte, dass es erledigt ist und Ani sicher helfen hätte können - wir auf meine Tochter nur einte aber ich wollte es mit dir machen. Soweit so schlecht.
Meine Partnerin hatte versucht das mit ihr in meiner Abwesenheit schon zu erledigen. Sie war nett, hilfsbereit, hat dem Kind unterschiedliche Strategien zur Erledigung angeboten. Sie stieß wohl auf Ablehnung und es wurde halt nicht gemacht. Meine Partnerin interpretiert meine Reaktion nun als Belohnung gegenüber dem Kind dafür, dass es sie vorher abgewiesen hat. Und dass das Kind nun gelernt hat, dass es nicht auf meine Partnerhin hören brauch und wenn ich komme es schon gut gehen wird und sie meine Unterstützung bekommt. Ohne Streit oder ein ernstes Wort.
Meine Partnerin hat mir vorgeworfen falsch gehandelt zu haben, nicht hinter ihr zu stehen, ihr keine Rückendeckung zu geben und für sich beschlossen nicht mehr den Kindern gegenüber Regeln durchsetzen zu wollen und das Kind halt mit ihren Aufgaben alleine lässt und sich nicht mehr die Mühe macht sie zu unterstützen, wenn es ja eh nichts bringt. Und ich soll sie nicht mehr mit den Kindern alleine lassen, weil sie Angst hat, dass wenn sie nicht auf sie hören, mal etwas schlimmes passieren kann. Ein Unfall in der Küche oder so. Sprich, dass die Kinder ihr auf der Nase rumtanzen. Das wäre natürlich nicht so, sie kennen ihre Grenzen und wissen was richtig und falsch ist. Ich kann aber auch verstehen, dass sie Grenzen bei ihr nochmal neu ausloten wollen. Das sieht meine Partnerin anders und sie hat keine Lust darauf sich damit auseinanderzusetzen und zu versuchen für die Kinder support zu leisten, wenn es am Ende nichts bringt.

Sie meint, sie möchte dann einfach nur Co existieren und wie in einer WG sein, wenn die Kinder hier sind.
Das ganze aber in einem Ton und in einer Haltung der Ablehnung und Verletztheit und dass man merkt, dass sie das alles nicht gut findet.
Sie findet, das Kind hat gelernt, dass es dafür belohnt wird, wenn es nicht das macht, was sie dem Kind sagt. Und dass sie nun für Regeln oder überhaupt das Ansprechen von Aufgaben der Kinder als negativer Impuls wahrgenommen wird und Ablehnung erfahren wird, weil die Kinder merken, dass sie durch mich keine Konsequenzen für Ihre Ablehnung erhalten. Das habe ich verneint, weil es natürlich situationsbedingt ist und die Kinder unterscheiden können zwischen wichtigen, sicherheitsrelevanten Regeln oder einfach harten Das darfst du nicht und einem ich wünsche mir von dir, das du dies und das für deine eigene Verantwortung - zB Mappe packen machen sollst.

Vielleicht ist sie deshalb seit Montag eher nicht so gut drauf. Wer weiß...

#158


alleswirdbesser
@AndiY frag sie doch mal was sie als Kind bevorzugt hätte - Hilfe durch einen Elternteil oder Hilfe eines Menschen, der noch nicht zur Familie gehört (es kann sich ändern, aber noch ist es anders). Kann sie sich denn gar nicht in deine Tochter hineinversetzen? Ihr lebt ja noch nicht wirklich Patchwork zusammen und sie meidet die Zeiten aktiv, das kann man doch nicht den Kindern ankreiden. Ich kenne Patchwork, ich lebte Patchwork, ich mache es inzwischen anders den Kindern zuliebe.

x 5 #159


H
Zitat von AndiY:
Meine Partnerin hatte versucht das mit ihr in meiner Abwesenheit schon zu erledigen. Sie war nett, hilfsbereit, hat dem Kind unterschiedliche Strategien zur Erledigung angeboten. Sie stieß wohl auf Ablehnung und es wurde halt nicht gemacht. Meine Partnerin interpretiert meine Reaktion nun als Belohnung gegenüber dem Kind dafür, dass es sie vorher abgewiesen hat. Und dass das Kind nun gelernt hat, dass es nicht auf meine Partnerhin hören brauch und wenn ich komme es schon gut gehen wird und sie meine Unterstützung bekommt. Ohne Streit oder ein ernstes Wort.


Ist auch wieder ne Situation in der man alle Beteiligten einzeln verstehen kann .
Du denkst dir, hätte sie jetzt einfach so hinnehmen können, ist ja nicht so wild.
Sie denkt sich, ich werde gar nicht ernst genommen, weder von den Kindern, noch von ihm - für was bemühe ich mich eigentlich noch, wenn es sowieso vergebens scheint?
Sie wünscht sich einfach, dass du mal hinter ihr stehst, da gehts weniger um den Vorfall ansich.
Es kostet sie tatsächlich weniger Kraft, Aufwand und Zurückweisung, sich dann einfach zurückzuziehen und dich walten zu lassen, wenn das sowieso immer das Ende vom Lied ist.

Vielleicht interpretiere ich das aber auch falsch und sie ist da einfach sehr sensibel.

Echt schwierig da nen gemeinsamen Nenner zu finden.

Wie seid ihr denn da jetzt verblieben? Und kannst du morgen mal mit deiner Tochter reden und ihr sagen, dass das Wort deiner Partnerin genauso zählt? Oder kannst du dir das nicht vorstellen?

x 4 #160


H
Zitat von alleswirdbesser:
@AndiY frag sie doch mal was sie als Kind bevorzugt hätte - Hilfe durch einen Elternteil oder Hilfe eines Menschen, der noch nicht zur Familie ...

Ich verstehe deinen Ansatz und es wäre für die Kinder sicherlich schön, da immer den Papa wählen zu können. Aber wo/wann soll man denn mal anfangen, die Partnerin zu integrieren? Ihr auch Aufgaben zu übergeben?

Und das wär jetzt ja nichts Wildes gewesen was die Partnerin hätte nicht mal übernehmen können. Ich bin der Meinung ein bisschen kann und muss man den Kindern schon zutrauen.

x 7 #161


H
@AndiY
Zitat von AndiY:
Sie war nett, hilfsbereit, hat dem Kind unterschiedliche Strategien zur Erledigung angeboten.

Und P.S. ich würde gar nicht erst anfangen da 20000 Strategien zur Auswahl zur Verfügung zu stellen. Also da scheint sie ja sehr bemüht zu sein.
Da heißt es einfach So Mädels, jetzt packen wir die Sachen für morgen, dann ist das erledigt!

Fertig. Damit gibt man viel weniger Raum für Gedöns...Klarheit suggeriert Stärke und Sicherheit.

x 4 #162


alleswirdbesser
Zitat von Hailey12:
Ich verstehe deinen Ansatz und es wäre für die Kinder sicherlich schön, da immer den Papa wählen zu können. Aber wo/wann soll man denn mal ...

Sie als Erwachsene sollte da aber auch etwas behutsamer an die Sache herangehen, finde ich zumindest. Mit der Zeit sieht die Lage natürlich anders aus, wenn sie alle zusammen wohnen, sich aufeinander eingespielt haben und alle vollwertige Familienmitglieder sind. Wenn die Kinder nicht andauernd mit neuen Gegebenheiten konfrontiert werden (Neue Frau, Baby, Zusammenziehen, keine eigene Zimmer mehr usw.), sich etwas sicherer fühlen, die Frau besser kennen und als Bezugsperson akzeptieren, läuft es eventuell ganz anders. Aber wenn jetzt schon ein Machtkampf daraus gemacht wird und sie als Erwachsene am meisten überreagiert, dann könnte es schwierig werden.

x 7 #163


Fenjal
Hände weg von Elternteilen, wenn man selbst kinderlos und ohne Altlast ist, denn man verliert nur in diesen Clans.
Kinder haben dort Prio, der Single hat zurückzustecken, während er selbst clean ist und keine Anspruchshaltung dahingehend hat.
Falsches Revier für einen Single. ( echter Single)

x 1 #164


H
@alleswirdbesser ja ich verstehe dich. Auch ich war Scheidungskind und kann mich in die Lage der Kinder versetzen. Es ist sicherlich nicht leicht. Aber sie ist auch keine Fremde. Ausserdem hat sie mit den Kindern gespielt, mehrere Strategien angeboten und letztlich ging es lediglich darum, ein paar Dinge für den nächsten Tag zu richten. Das ist m.M.n. wirklich machbar, auch in deren Situation.
Wichtig ist natürlich, wie du sagst, dass kein Machtkampf entsteht. Dazu könnte TE vielleicht aber beitragen mit seiner bisherigen Haltung.
Und klar, muss die Partnerin auch mit nötigem Verständnis an die Sache ran gehen. Und da ist halt die Frage, ob sie zu sensibel ist oder sich wirklich nicht geachtet fühlt.

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A


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