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Seine Frau weiß von uns und sitzt es aus - Schattenfrau

lina_herwig

Seit 6 Jahren bin ich die Schattenfrau - er ist die liebe meines Lebens, mein Himmel und meine Hölle. Vertrauen, Vertrautheit, Erkennen und Erkanntwerden. Kein Lügen voreinander, keine Notwendigkeit von Selbstdarstellung. Es war wie es ist.
Wir haben uns im Seitenspringernetz kennen gelernt. Was war ich dumm, was war ich naiv...ich dachte ich kann das. Die Ehe, 5 Kinder, Haus und Hof....25 Jahre klammern an einen Traum, der es an Dramen nicht fehlen lässt.
Und klar - Kopflastig, dachte ich, dachten wir, das Liebesleben, die Romanze, die Zuwendung, die Geborgenheit - das schaffen wir im Outsourcing Verfahren. Und jeder bleibt wo er ist. Eben in der Ehe, auf dem Hof, in dem Haus....Trugschluss hoch 10.
Partnerschaft in einer kaputten Ehe ist egal wie nicht möglich. Und unsere Partner sind ja nicht blöde....wenn wir also so glücklich sind und sie genau wissen es liegt nicht an ihnen......Also doch. Meine Trennung. Nur vom Mann nicht von der Familie.
Nur, er ist dem nicht gefolgt. Ein Weichei, ein Hasenherz, ein Opportunist auf ganzer länge. Aber eben mein Hasenherz, mein Weichei, mein Opportunist. Einfach mein Mann.
Wann immer seine Frau mich riechen konnte, hat er mich aus Angst fallen lassen...jedes Jahr, jedes Mal krochen wir bettelnd, heulend und jammernd auf den Knien liegend wieder zueinander. Haben uns festgeklammert..."wir schaffen das " gebetet. Pläne geschmiedet. Ich habe für ihn den Hinterhalt, das Lügen organisiert, weil ich der bessere Geschichtenerzähler bin. Wir haben so 6 Jahre miteinanderverbracht, jeden Tag - telefoniert, geredet...wie war dein Tag Liebling. Eine eigene Wohnung - unser Versteck vor der Welt. Er wurde immer bequemer, ich wurde nur noch eingetaktet in Termine. Ich war zur Verfügung wenn er es brauchte. Und ich steckte in der klassischen Warteschleife....von 19 - 5 Uhr Schweigekiste, von Do - Mo früh...Schweigekiste, von Ferienbeginn bis Ferienende ... Schweigekiste. Er war derjenige der in dieser Zeit sich meldete....ich wartete. Klar hast du dein eigenes Leben, aber wenn die Minuten so wertvoll und so kostbar sind...Als er es zu bunt trieb mit dem sich bedienen lassen von meiner Seite und es wieder mit schlechtem Gewissen rechtfertigte - habe ich die Wohnung gekündigt und die jährliche Trennung eingeläutet....irgendwann ist einfach genug. Ich trenne mich und fange an zu schreien vor Schmerzen? Stolz ist ein lächerlicher Trennungsgrund. Außerdem habe ich nicht wirklich viel Stolz. Ich hab das nicht lange ausgehalten. Er auch nicht. Als ich zu ihm kroch auf allen vieren, war er schon lange mir entgegen gerobbt. wieder winselnd und jammern und aneinanderklammernd.
Wir wollten zusammen nach China fahren, wenn er in Rente geht und ab da sollte unser offizielles Zusammenleben beginnen. Gemeinsam machte uns das Altwerden weniger Angst.
Die Rente, ein kommender Lebensabschnitt, der ihn in eine tiefe Kriese stürzte, gepaart mit dem Tod seiner Mutter. Depressionen, Überlastung, und Panikattacken. Dazu eine fette Borreliose gründlich verschleppt. Plötzlich war er der Meinung er müsse sein Leben in den Griff bekommen - alleine! ohne mich. Also schreibe ich ihm einen letzten Abschiedsliebesbrief. und wieder waren wir zusammen.
12 Wochen später - ihm ist klar, dass er mich mies behandelt, ich nur Zeiten bekomme, die übrigbleiben und das ist nicht mehr viel...die Rente steht an und seine Frau stellt wieder unbequeme Fragen...er ruft mich aus Amerika an so weit möglich wie nur irgendwie von mir weg, um mir zu sagen: er fürchte seine Liebe zu mir sei nicht stabil genug, um einen Sturm, den er ausgelöst habe, gewachsen zu sein. Seine Sehnsucht nach mir lasse nach, - er war schon immer ein schlechter Lügner und braucht jetzt die halbe Erdkugel als Distanz, weil er so ein Schiesser ist.
Ich habe die ultimative Reißleine gezogen - wie ein Seefahrer nie schwimmen lernte, lernte ich nie seine Daten auswendig, keine Handynummer, keine Festnetznummer, keine Emailadresse - nichts. Und ich habe alles gelöscht. Komplett. Alle Mails, alle Briefe, Korrespondenz von 6 Jahren, ich habe keine Bilder mehr von ihm - gar nichts. Zwischen uns liegen mehr als 400 km, ich räume jeden tag aus - seit 5 tagen. Seit 5 Tagen ruft mich seine Frau abends an und legt auf. Seit 5 Tagen bin ich in meinem Büro und schreie...ich kann mir es leisten, hier hört mich niemand, ich bin alleine.
Naja - bevor jemand seine Frau erwähnt...Sie weiß von Anfang an, dass ich da bin. Sie konnte mich riechen. Sie hat ihn zur Rede gestellt...er hat abgewiegelt, gestammelt, ahnungslos getan, habe ich schon erwähnt, dass er ein schlechter Lügner ist? Darauf hin hatte sie auch ihr Liebesleben streckenweise außer haus. diese ehe ist wie die meine - ich war das 25 Jahre drin...die beiden haben noch nicht mal Halbzeit. wer rechnen kann bemerkt, dass ich etwas mehr als ihr halbes Eheleben mit an Bord war. Die Wohnung, der Garten, das Grab seiner Mutter....da bin ich überall. Sie ist aber nicht die Frau, die sich was wegnehmen lässt. Was für ein Selbstverständnis. Sie sitzt mich aus. Erfolgreich. Sie tut mir leid, weil er sie so sehr im Ungewissen lässt. Das ist mies. Er raubt ihr die Möglichkeit zur Entscheidung....ich geh jetzt wieder eine Runde schreien..

23.09.2016 13:54 • x 2 #1


abteilungmann


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Sie ist aber nicht die Frau, die sich was wegnehmen lässt. Was für ein Selbstverständnis. Sie sitzt mich aus.
Sitzt Du nicht eher Sie aus
Erfolgreich.
Sie tut mir leid, weil er sie so sehr im Ungewissen lässt.

Sie ist doch gar nicht im Ungewissen, sie weiß doch alles.
Ich empfinde eher, dass du im Ungewissen gehalten wirst seit Jahren , und das schlimme ist, du tust ihm nicht leid


Das ist mies. Er raubt ihr die Möglichkeit zur Entscheidung.

Das ist nicht mies von Ihr wenn er sich nicht zu dir bekennt. Er entscheidet nichts der Lappen und trägst es mit

23.09.2016 15:55 • x 7 #2



Seine Frau weiß von uns und sitzt es aus - Schattenfrau

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Maus 89

Maus 89


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Woher willst du wissen, das es so ist? Hat sie es dir selber gesagt?
Ist "dein Mann (?)" ihre Marionette?
Du kennst sie nicht, nur aus dem,
was er dir von ihr erzählt. Wenn er sie belügt, warum sollte er dich nicht auch belügen?
Wach auf und schau dir die Tatsachen an!

23.09.2016 16:00 • x 1 #3


Grace_99


Was für ein Drama.

Sorry, mein Verständnis hält sich in Grenzen.

Was erwartest du hier?

23.09.2016 16:03 • x 3 #4


Blanca

Blanca


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Zitat von lina_herwig:
Wir haben uns im Seitenspringernetz kennen gelernt.

Zitat:
Sie weiß von Anfang an, dass ich da bin. Sie konnte mich riechen. Sie hat ihn zur Rede gestellt...er hat abgewiegelt, gestammelt, ahnungslos getan, habe ich schon erwähnt, dass er ein schlechter Lügner ist? Darauf hin hatte sie auch ihr Liebesleben streckenweise außer haus.

Zitat von lina_herwig:
Sie ist aber nicht die Frau, die sich was wegnehmen lässt. Was für ein Selbstverständnis. Sie sitzt mich aus. Erfolgreich.

Die beiden haben das Problem also für sich gelöst und führen (spätestens) jetzt eine offene Ehe.

Du hingegen noch nicht:
Zitat:
Sie tut mir leid, weil er sie so sehr im Ungewissen lässt. Das ist mies. Er raubt ihr die Möglichkeit zur Entscheidung....ich geh jetzt wieder eine Runde schreien..

Achte mal auf die rot markierten Stellen. Fällt Dir wirklich nicht auf, was da schiefläuft, und zwar bei Dir selbst - nämlich in Deiner Einschätzung der Gesamtsituation?

Diese Frau konnte sich sehr wohl entscheiden, nämlich ab dem Moment, wo sie von Dir wußte. Also von Anfang an! Sie hat sich zum Bleiben entschieden und nimmt sich offenbar auch selbst extern, was sie so braucht. Damit ist der Hase gelaufen - auch und vor allem für Dich, denn in eine offene Ehe kann man schwerlich einbrechen.

Tu Du lieber Dir selbst leid und vor allem kümmere Dich um Deine eigenen Angelegenheiten, statt um die Ehe dieser Leute.

Schnitt und aus, Kontaktsperre, Wunden *beep*, Krönchen richten, Blick fest nach vorn und los gehts: Geradeaus, über Stock und Stein, wenn's sein muß - aber nie mehr zurück. Ich kann Dir nicht sagen, wohin der Weg Dich führen wird, aber wo immer Du eines Tages ankommst: Es kann nur besser werden als dieser Affenzirkus.

In diesem Sinne:

23.09.2016 16:25 • x 13 #5


lina_herwig


Wohl wahre Worte...der Weg vom Hirn ins Herz ist mit Geheul gepflastert.

23.09.2016 16:50 • x 2 #6


Holzbua


Geh und lebe dein Leben. Du wirst noch länger weinen, wenn du nicht gehst. Schließe diese Tür und eine neue öffnet sich. Das ist die Wahrheit.

23.09.2016 18:40 • x 3 #7


Yosie

Yosie


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Liebe das Leben,
das Du lebst.
Lebe das Leben,
das Du liebst.
Bob Marley

Zu so einen jahrelangem Affentheater wäre mir meine Lebenszeit echt zu schade!

23.09.2016 21:54 • x 6 #8


missi54

missi54


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@lina-herwig
Melde dich doch hier an. Es ergeben sich dann mehr Moeglichkeiten, z.B. fuer eine PN. LG

23.09.2016 22:11 • x 1 #9


Snape


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Liebe Lina, es ist schon herzzerreissend im Wortsinn, was Du schreibst. Sehr lange, heftige Qual.
Es stimmt auch, dass Stolz ein unsinniger Trennungsgrund ist und ich verstehe, dass Du immer wieder zu ihm bist.
Jetzt ist das "Schreien" aber das Bessere, es wird vorbei gehen. Sei tapfer, halte durch.
Zu seiner Frau, der geht es sicher nicht besonders, unfrei, sie hält eine unbefriedigende Situation einfach irgendwie aus, beneiden brauchst Du sie nicht- sie hat mit dem Mann sicher nicht (!) das, was Du Dir mit ihm erträumt hast.
Alles Gute Snape

24.09.2016 08:32 • x 2 #10


Rapture44


Zitat von Snape:
Liebe Lina, es ist schon herzzerreissend im Wortsinn, was Du schreibst. Sehr lange, heftige Qual.
Es stimmt auch, dass Stolz ein unsinniger Trennungsgrund ist und ich verstehe, dass Du immer wieder zu ihm bist.
Jetzt ist das "Schreien" aber das Bessere, es wird vorbei gehen. Sei tapfer, halte durch.
Zu seiner Frau, der geht es sicher nicht besonders, unfrei, sie hält eine unbefriedigende Situation einfach irgendwie aus, beneiden brauchst Du sie nicht- sie hat mit dem Mann sicher nicht (!) das, was Du Dir mit ihm erträumt hast.
Alles Gute Snape



Das mit dem Schreien ist auch menschlich. Aber wenn ein Mensch dauernd schreien muß, sollte er sich doch besser einen guten Psychologen suchen. Warum? Weil das schreien ein Ausdruck von Hilflosigkeit darstellt und Einsamkeit.
Stolz ist kein unsinniger Trennungsgrund, weil jeder Mensch eine Würde haben sollte, die sich auch mal melden sollte(wenn die Demütigungen zu tief gehen).
Sei tapfer und halte durch, hilft ihr nicht weiter!
Sie braucht andere Hilfe, wie sei tapfe halte durch!
Das war sicher gutgemeint, hilft ihr aber nicht weiter.
Tschuldige bitte.

Es wird vorbeigehen ist auch kein Trost. Wenn jemand in einem Leid mittendrin steckt, hilft meistens nicht, es geht vorbei.


Also ist es euch gar ein Trost, wenn es der Frau sicher nicht gut geht oder`?
Beruhigend.
Und beneiden müsst ihr sie auch nicht.
Ui, das ist ja gut und schön für euch.
Sehr trostreich.


Und was wenn sie doch einen schönen Lebensabend mit ihrem Mann verbringen würde?
Dann könnt ihr es auch nicht ändern.



Wenn es euch einen Trost gibt zu erahnen, daß eure oder ihre Rivalin unglücklich sein würde, dann habt ihr null gelernt und auch nichts gewonnen.



Mag sein, daß dies euch einen kleinen Triumpf beschert, wenn ihr euch einredet, daß die Frau unglücklich sei.
Letzendlich bestraft ihr euch selbst mit eurer Denkweise.
Ihr seid noch weit von der Lernaufgabe entfernt und in diesem Fall auch, wahre Liebe anzuziehen.
Das meine ich nicht böse, aber Menschen müssen lernen, daß sie nicht aus dem Leid anderer Kraft ziehen.
Wenn ihr selbst glücklich seid, dürffe die Ef auch glücklich sein, ist es nicht so?
Aber solange ihr es nicht seid, hat sie bitteschön auch unglücklich zu sein.
so zieht ihr das Glück nicht an, den Liebe zieht irgendwann auch Liebe an, denke ich mal.

25.09.2016 09:01 • #11


lina_herwig


Hallo alle,
hier schreibt Lina:
erstmal herzlichsten Dank für jeden Eurer Kommentare und dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt mein Geheul zu lesen.

@ Blanca: danke schön dir - du kannst aufrütteln ohne demütigend belehrend zu sein. Und ich musste tatsächlich lachen über dein Wording.
Man muss sich ja nur dein Profil anschauen, um zu sehen mit was für einer eloquenten, vielschichtigen Person man es zu tun hat. Chapeau vor deinem Menschsein, deinem Selbstbewusstsein und deiner Stärke. Mit dir würde ich gerne eine Tasse Kaffee trinken und auch über andere Dinge plappern, wie ausgerechnet Liebeskummerschmerzgeheule. Wäre bestimmt super interessant.

@missi: ich war angemeldet. ich habe mir dann einige Foren durchgelesen und mich dann lieber wieder abgemeldet. Vielleicht bekomm ich den Dreh nochmal - aber grade ist es gut so.

@snape: danke für deine worte. Ich weiß, du meinst es gut. Tatsächlich erträume ich mir diesen Mann nicht. So rosarot bin ich nicht. Ich möchte ihn glücklich wissen, auch wenn ich ihn grade gerne schlagen würde, treten, hauen und beißen. Fakt ist: seine Ehe und sein Verhalten gegenüber seiner Frau liegt in seiner Verantwortung. Ich kann mich in ihre Lage versetzen und es tut mir sehr leid. Aber ich werfe keinen Stein und urteile nicht über sein Verhalten ihr gegenüber. Ich liebe nicht die guten Seiten an ihm, ich liebe den ganzen Mann.
Er sprach die einzigen Worte, die mich von ihm schneiden konnten: "Ich habe Zweifel, dass meine Liebe zu dir dem Sturm nicht stand hält, meine Angst nährt Zweifel an meiner Liebe zu dir, meine Sehnsucht dich sehen zu wollen lässt nach und ich verstehe nicht warum ich den Menschen, den ich über alles liebe so behandle!" ...so denn hat er sich in meinen Ohren entschieden.
Damit er mit seiner Entscheidung leben kann und ich nicht ins betteln komme, habe ich sofort alles gelöscht. Komplett, radikal, ich schmeiße alles raus was seins ist, versuche überall seinen Geruch von mir zu waschen, .....und seit dem bin ich am schreien, heulen, toben...und jetzt auch noch tippen.

@rapture: danke dass du es verstanden hast. Ich habe therapeutische Hilfe. Ich habe Freunde und Familie. Nur von tief, tief in mir drin, da kocht es alles hoch, die Schmerzen kommen intervallartig. Die innere Einsamkeit reißt mich in ein Loch so tief, dass ich ertrinke. Und ja natürlich bin ich hilflos. Ich treibe auf einem Meer von Enttäuschung, Verlassensein und Existenzangst....dagegen schreie ich an, heule ich an und tippe.
Der letzte Rest von Würde war eben das Löschen des Kontaktes, ist das mir Verwehren von Kontakt zu ihm suchen. Ist das jämmerliche Warten auf die Ruhe nach dem Sturm und das Akzeptieren können (im Herzen) seiner Entscheidung. Mein Gehirn hat leider nur Macht über meine Handlung, aber keine über mein Herz, meine Liebe, mein Gefühl, den Schmerz und meinen Körper...

Ich fürchte ich bin eine geborene Dramaqueen.
Filmzitat: "wenn zwei Menschen sich wahrhaft lieben, es aber nicht gebacken bekommen, wann ist es dann genug?"

25.09.2016 12:37 • x 1 #12


sade


Hallo Lina,

wo fange ich an? Zunächst fällt mir auf, dassDu selbst ja schon sehr gut Eure Situation reflektierst, aber das scheint mehr unbewusst und versehentlich zu sein, denn irgendwann ziehst Du die falschen Schlüsse. Euer Problem ist nicht die Ehefrau, sondern das Ungleichgewicht: er ist Dein Ein und Alles und Du bekommst seit 6 Jahren nicht ansatzweise das zurück, was Du investierst. Die Basis Eurer Beziehung schien die Sehnsucht zu sein. Allerdings war die in den Zeiten, in denen ihr nicht getrennt gewesen seid, nur einseitig: er konnte nicht mal organisieren, dass er kontinuierlicher für Dich da war, wenn der logistische Aufwand zu groß war (Ferienzeiten), hattest Du eben Pech. Wenn ihr getrennt gewesen seid, hatte er auch wieder Sehnsucht und das Drama ging von vorne los. Letztendlich hat er Dir jetzt das gesagt, was schon die ganze Zeit da war: seine Sehnsucht nach Dir ist nicht groß genug.
Glaub mir: selbst wenn seine Frau es nicht aussitzen würde, wäre er nicht bei Dir, sondern bei ihr. Er hat immer, wenn es kritisch wurde, eine Wahl getroffen: für sie-gegen Dich.
Im Nachhinein betrachtet, hat Dir diese Beziehung etwas Wichtiges gegeben: Du konntest Dich aus einer unglücklichen Ehe befreien. Nun bist Du freier, als Du Dir das gewünscht hat, aber betrachte es als Chance. Du hast es geschafft, Dich aus Deiner Ehe zu lösen, nun lös Dich aus einer Affäre, die nicht gut für Dich ist und keine Perspektive hat. Du weißt, dass Du aufrichtig lieben kannst und das Mindestmaß an einen zukünftigen Partner sollte auch aufrichtige Liebe sein. Wirf nicht weiter Perlen vor die Säue, indem Du alle Gefühle in diesen Mann investierst. Lass ihn mit seiner verkorksten Ehe glücklich werden; ich würde auf so eine Ehe nicht neidisch sein. Das kannst Du besser....

26.09.2016 08:38 • x 3 #13


Regenbogen1

Regenbogen1


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@sade
ich lese bei diesem Beitrag mit. Du analysierst das super. Genau so ist es
@lina
Du musst jetzt wirklich alle Kraft aufbringen und Dich aus dieser Abhängigkeit (nichts anderes ist es) befreien. Fang ein neues Leben an. Ohne ihn! Du gehst sonst zugrunde.

26.09.2016 09:02 • x 2 #14


Rapture44


Hallo, wenn es beide nicht gebacken bekommen?
Dann muß ein Mann noch gebacken werden für dich.
Eine Frau hatte grosses Pech, ihr Neuer ist Bäcker von Beruf( sie sagte damals, ein neuer Mann muß erst noch gebacken werden für sie) und ist sehr glücklich mit ihm!
Sie hatte sich in der Ehe viel gefallen lassen müssen.
Da half auch nicht, daß er recht gut verdiente.
Sie änderte sich, wurde fast selber in gewisser Weise zur Täterin.
Machte Selbstverteidigung und irgendwann fand das neue Glück sie!

26.09.2016 11:51 • #15



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