Zitat von Desperate1980: Am liebsten würde ich seiner "Mutter" meine Meinung sagen, ich würde schreien weil sie so einen innerlich schönen Menschen so völlig kaputt gemacht hat.
Wegen der Mutter wird er nicht seine Veranlagung haben. Die hat man unabhängig seiner Herkunft, Erziehung u.s.w.
Davon ab sind BDSM Wünsche nichts kaputtes.
Ich finde, ihr macht euch beide das Leben viel zu schwer und dramatisch, weil er im Grunde zu feige ist (aus welchen Gründen auch immer) zu seinem Leben zu stehen. Was ich bei dir nicht verstehe, warum du ihn nicht unterstützt sich Beistand zu holen, der ihm hilfreich sein könnte.
Statt dessen dreht es sich um dich. Er kann dir nicht erfüllen, was du dir erhoffst. Passiert leider, doch wenn man wirklich jemanden mag und schätzt, kann man diesen Menschen unterstützen, statt einzufordern und sich so vorne heran zu stellen. Du machst ihn doch mit weiter kaputt, wenn du ihm so ein Drama lieferst.
Es gibt Beratungsgruppen in BDSM Kreisen. Da sollte er mal hin. Wenn er merkt, dass es gar nicht so abwegig ist und nichts unanständiges, wird er vielleicht Mut fassen, seinen Weg zu gehen.
Dann könntest du vielleicht später mit eingebunden werden, Stichwort offene Beziehung.
Ich schreibe das hier so, weil es mich an typische coming out Storys erinnert. Da outet sich jemand als Homo, Trans oder BDSM Zugewandter und die Menschen drumherum spielen ihre Dramen, weil sie sich so im Recht fühlen, schließlich sind sie ja die Norm.
Auf die Idee muss man erstmal kommen, jemanden seine Sex. abzusprechen, wenn diese nichts strafbares beinhaltet und therapeutisch begleitet werden muss um es in Schach halten zu können, nur weil man selber das nicht erfüllt bekommt, was man von diesem Menschen erwartet.
Das soll dann Liebe sein? Wer liebt, möchte das es dem Menschen gut geht.
Ein Klammern und Hoffen, dass der Partner sich so weit im Griff kriegt, dass er seine Sex. gefälligst unterdrückt, zum eigenen Vorteil, wäre sehr bedenklich.