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Was ist daran gelegen, Meinungen und Erfahrungen und Erkenntnisse Anderer "einfach" im Raum stehen zu lassen, wenn sie einem selbst nicht behagen. Seltsam ist dabei manchmal, dass gerade diese "Meinungen und Erfahrungen und Erkenntnisse Anderer" einen selbst betreffen, gegen die
Frau/Mann ein Veto einlegt - "Veto" im Sinne von Ablehnung...von Inhalt und Person.
Ob Frau/Mann immer die Zusammenhänge wissen will, um ggf. einen neuen Weg zu finden, weiß
ich nicht. Muss Frau/Mann immer verstehen, warum es diese Zusammenhänge gibt, dass eigenes Verhalten/Fehlverhalten "abgeleitet" werden kann - von was auch immer!?
Dass es schon mal zu unangenehmen Fragen - auch in diesem Thread - kommt, die einen auf dem falschen Fuß erwischen, hat nicht mit der/dem Fragesteller/in zu tun. Sie/er kann vorher nicht wissen, dass es eine unangenehme Frage oder Anmerkung war. Solche Fragen/Anmerkungen NICHT "zuzulassen" - was verbirgt sich dahinter? Ist es nur das "Angenehme" was hilfreich erscheint? Oder ist es eher die kritische/re Betrachtung von außen, die mit (nur vermeintlich) "Unangenehmem" aufwartet?
Es geht doch eher darum, WIE (vermeintlicher) "Handlungsbedarf" in die Tat umgesetzt werden kann - nicht darum, dass Handlungsbedarf besteht. Wer sich in einem Forum anmeldet, erhofft sich etwas - meist Unterstützung. Und wer um Unterstützung ersucht - vermittelt sie/er nicht automatisch einen eigenen Handlungsbedarf? Wie der aussehen kann, ist sicher individuell. Die Frage ist doch meist: "Wie stelle ich es an, ermittelten Handlungsbedarf und die "Mittel" zur Anwendung zu bringen"
DAS ist meist der Knackpunkt.
Zitat Vidi:
Zitat:Den Satz, den ich irgendwo mal hier geschrieben habe, dass ich das alles mit jemanden, der mich mit Samthandschuhen anfasst, nicht begriffen hätte, meine ich ernst!
Genau das ist ein weiterer Knackpunkt - Samthandschuhe .... vs .... "klare Ansagen"! Daraus jeweils
eigene Strategien zu entwickeln (ggf. mit Unterstützung durch Profis, Freunde, Familie, wen auch immer) - das hat @ Vidi beschrieben, WAS sie gemacht hat. Frage ist immer - WIE gehe ich es an, weil manchen Maßnahmen der innere Schweinehund im Wege steht, weil viel zu viel überlegt wird, ob eine Maßnahme hilfreich sein kann. DAS wissen nicht mal Profis, ob von ihnen empfohlene oder eigene Maßnahmen hilfreich sein werden.
Profis wie Freunde, Familie, und und und - sie alle können nur Steigbügelhalter sein, um auf ein "Pferd" zu steigen. "Reiten" muss Frau/Mann später sowieso allein....
(Eigene Erfahrungen und Erkenntnisse sind das - übertragbar? Ja? Nein? Wer nicht ausprobiert... )