Urmel_
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Zitat:Urmel: Allerdings benötigt man die 100 Seiten bei den Männern, denn ohne den theoretischen Unterbau kommen die nicht in die Pötte, denn die können sich den Luxus nicht leisten, auf Basis von Gefühlen zu entscheiden. (doch, können sie, aber dann landen sie am Küchentisch und verhandeln über Emotionen)
leilani1801: Mir erschließt sich immer noch nicht, weshalb das ein typisches "Männerproblem" sein soll.
Ich habe auch schon endlose Diskussionen "am Küchentisch" erlebt, um Beziehungen zu retten bei denen ich wohl diejenige war, die alles mögliche dafür tun wollte, aber der Mann bereits emotional auf dem Absprung.
Bist Du ein Mann, der Anziehungskraft verliert, wenn er auf Basis von Ängsten entscheidet und diese Ängste sein Handeln bestimmen lässt? Nicht so wirklich, oder?
Wärst Du ein Mann, denn wüsstest Du, dass eine unsichere Frau, die gut aussieht, genug Anziehungskraft hat, damit man sich mehr mit der Dame vorstellen könnte. Und die Unsicherheit innerhalb der Beziehung ist für uns in der Regel kein Faktor, damit Emotionen nachlassen. Hast Du hingegen einen Mann an Deiner Seite, der bei der kleinsten Konkurrenz seinen Selbstwert in Frage stellt, sinkt da schon die Anziehungskraft auf Dauer.
Man muss an solche Fragestellung schon mit dem Wissen herangehen, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind. Fehlt einem dieses Wissen, weil man es beispielsweise nicht braucht, weil Männer in der Regel nach der Optik aussuchen, und man als Frau vorerst mit einem Powackler weiterkommt, als mit einer demonstration seiner Erfolge, verwechelt man schnell eine Trennung mit den Dynamiken, die zur Trennung geführt haben.
