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Sie hat Schluss gemacht, wegen Ihrer Figur?!

E

Elias33
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Hallo zusammen,
ich bin der Elias, ich bin 33 Jahre alt. 👋

Meine Freundin, 25 Jahre, mit der ich 2 Jahre zusammen war, hat sich heute getrennt. Dies aus Gründen, die ich einfach nicht richtig hinnehmen und verstehen kann. 🙁

Ich versuche mich recht kurz zu fassen!

Sie war damals, als wir uns kennenlernten, sehr schlank. Sie wog bei einer Größe von 1.80 gerade Mal 57 Kilo. Mittlerweile wiegt Sie durch Antidepressiva, die Sie vor ca. 6 Monaten wieder abgesetzt hatte, 110 Kilo. Abgesetzt hatte Sie diese Antidepressiva, weil Sie meinte, dass diese Tabletten Schuld für Ihre Gewichtszunahme seien. Die Antidepressiva nahm Sie wegen starker Schlafstörungen. Die Gewichtszunahme fand sehr zügig statt, innerhalb 5-6 Monate.

Sie fühlte sich schon lange nicht mehr wohl. Sie war immer eine sehr selbstbewusste Frau, mittlerweile traut Sie sich kaum noch aus dem Haus, beim shoppen fängt Sie an zu weinen, weil Sie sich für Größe 44 schämt. Schwimmen möchte sie absolut nicht, im T-Shirt geht es für Sie garantiert nicht vor die Tür, da muss immer etwas langes drüber, eine lange Strickjacke z.B. 🙈
Man sieht natürlich, dass Sie deutlich zugenommen hat, Sie wird leider auch ständig und überall darauf angesprochen, was es nicht besser macht. Das finde selbst ich ganz schlimm, mich machen diese Leute fassungslos. 🙄

Seit Monaten hatten wir deshalb auch keinen, bis kaum noch Sex, den wir sonst super häufig hatten, der auch immer schön war.
Wenn wir nun kuschelten, war Sie ständig mit den Gedanken woanders, ich durfte Sie nirgendwo anfassen, wenn nur total zögerlich. Es hieß immer "Ja", Sekunden später doch wieder "Nein". Vor mir ausgezogen hatte Sie sich schon ewig nicht mehr. Das ging dann immer extrem schnell unter der Decke, wehe ich wollte Sie mal anschauen.
In's Badezimmer durfte ich auch nicht mehr kommen, was sonst nie ein Problem war, wenn Sie z.B unter der Dusche stand, auf der Toilette saß.
Wir waren da sonst immer relativ entspannt. 🤷

Oft brachen wir das Kuscheln ab, weil es keinen Sinn hatte, sie total verkrampft und mit dem Kopf woanders war. Mehrere Male fing Sie sogar an zu weinen und meinte, Sie würde Sich in Ihrer Haut so unwohl fühlen und ich würde Sie bestimmt danach verlassen. (Das ist für mich ehrlicherweise immer wieder verletzend gewesen, alleine das Wissen, dass Sie so etwas negatives von mir denkt!🙁)

Eigentlich hätte Sie immer merken müssen, wie toll ich Sie finde, ich gab Ihr nie einen Grund. Ich wollte immer Nähe und sagte Ihr, wie schön Sie sei und das sehe ich wirklich so!
Außerdem habe ich Sie doch als Ganzes lieb, nicht nur körperlich! 🤷

Ich fand Sie schlank toll, ich finde Sie auch heute mit "zu viel" auf den Rippen ganz toll, Sie ist eine hübsche, tolle Frau. Ich habe Ihr immer gesagt, dass es Ihre Entscheidung sein muss, ob Sie wieder abnimmt. Ich sagte Ihr immer wieder, dass Sie es für mich absolut nicht tun muss.

Heute war es dann ganz Katastrophal. 😕 Anfangs war es ein super schöner Tag, wir lachten so viel, schauten einen Film, wir gingen einkaufen und grillten anschließend bei mir im Garten. Wir hatten eine schöne Zeit. Irgendwann meinte Sie, dass Sie gerne kuscheln würde. Ich war ehrlich gesagt verwundert, aber dabei. Wir legten uns auf's Sofa, fingen an zu kuscheln, bis Sie immer wieder anfing, z.B an Ihr T-Shirt zu zupfen, meine Hände wegzudrücken, auch meinen Körper wegzudrücken. Sie schubste mich fast, was zwischendurch sehr unangenehm, bis fast schmerzhaft war, Sie wollte aber auch nicht aufhören. Ich fragte so oft, was denn los wäre, es kam allerdings immer wieder nur ein "Ach, ich weiß es nicht!". 🙈
Ich war völlig verwirrt, wirklich aufhören sollte ich nicht, weggedrückt wurde ich trotzdem immer wieder. So ging es dann minutenlang weiter, bis ich sagte, dass wir das ganze sofort abbrechen, ich aufstand und mich anzog. Ich merkte, dass Sie sich zu unwohl fühlte, Sie war überhaupt nicht bei der Sache, Spaß machte es auch nicht. Ich wollte nicht, dass Sie sich schlecht fühlt. 🤷

Sie sprang dann auf und meinte, dass Sie wohl recht gehabt hätte, ich würde Sie nicht mehr attraktiv finden. Ich war so verwirrt, das ich wirklich nicht wusste, was ich sagen soll. Ich antwortete verspätet, dass beide Lust haben sollten und das ich nicht möchte, dass es Ihr so schlecht dabei geht.

Sie fing an zu weinen, lief in den Flur und ging.
Als Nachricht bekam ich Sekunden später, dass ich Ihr nicht gut tun würde, Sie würde "uns" nicht mehr wollen, ich soll Sie bitte in Ruhe lassen.

Ich bin aus allen Wolken gefallen und noch immer total durcheinander. 😳
Ich sitze hier zu Hause und verstehe die Welt nicht mehr. Ich habe. . . meiner Meinung nach. . . dieser Frau immer das Gefühl gegeben, dass ich Sie liebe und gut finde. Heute kam Sie auf mich zu, um mich dann doch eher wieder wegzuschubsen und nun anschließend schlecht zu machen.

Mir war es auch immer völlig egal, ob wir nun z.B Sex haben oder eben nicht, mir war es nie wichtig! Das habe ich Ihr auch mehrmals mitgeteilt! Ich hatte Ihr auch immer mitgeteilt, dass Sie es jederzeit abbrechen kann, aber Sie wollen es nie. 🤷
Jetzt bekomme ich zu hören, ich würde Ihr nicht gut tun. 🙁

Ich weiß nicht, ob Ihr euch vorstellen könnt, wie verwirrt ich hier sitze und gerade nicht weiter weiß. Sie hat mich sogar blockiert oder gelöscht, jedenfalls sehe ich auf WhatsApp Ihr Profilbild nicht mehr. 🙁
Die letzten Monate waren ziemlich anstrengend, es ging auf und ganz schnell wieder ab, ich weiß gerade selbst nicht mehr, was ich tun soll, ob das noch Sinn hat. 🙁
Ich habe auch gerade zu nicht's Lust, ich wollte heute Abend so viel erledigen, schaffe aber gar nicht's mehr.
Was soll ich nun tun? Sie in Ruhe lassen? Ich verstehe es insgesamt gerade nicht. 🙁

x 5 #1


Usambara
Gab es denn außer den Antidepressiva noch eine begleitende Psychotherapie bzw ärztliche Unterstützung evtl Dosisanpassung wegen der Nebenwirkungen.
Meiner Meinung nach ist es nicht damit getan Medikamente zu nehmen und die zugrunde liegenden Störung nicht zu behandeln bzw nach den Ursachen dafür zu schauen.

Nun dich dafür verantwortlich zu machen dass es ihr schlecht geht ist doch nur vorgeschoben und nicht die wahre Ursache für ihr Befinden.

x 4 #2


A


Sie hat Schluss gemacht, wegen Ihrer Figur?!

x 3


K
Oh, das tut mir sehr leid. Sie ist mit sich selbst nicht im Reinen, kann sich und ihren Körper gerade gar nicht leiden und die Depression spielt wohl auch eine Rolle.

Wenn du die Beziehung noch möchtest, weul du sie liebst, schreib ihr das. Und dass du telefonieren willst.
Redet. Schlag ihr dann auch eine Paartherapie vor, wo es auch darum gehen sollte, mit ihren Unsicherheiten und der Depression umzugehen.

x 2 #3


T
Du Armer! Das klingt irgendwie, als wenn du gar nichts machen konntest. Irgendwie scheinst du es bei ihr auch nicht richtig machen zu können. Ich kann mir das gut vorstellen, wie verwirrt du sein musst.

Es klingt für mich nach Depressionen. Das ist ja der Klassiker, das Leute mit Depressionen manchmal völlig unerwartet Schluss machen und die Angehörigen sich das gar nicht erklären können.

Ich habe mich auch gefragt, ob sie irgendein Trauma hat?

x 2 #4


Y
So wie du schreibst, klingst du nach einer Green Flag. Du scheinst alles gegeben zu haben.

Sie allerdings hatte ja einen Grund Antidepressiva zu nehmen. Und nach dem Absetzen kann die Symptomatik natürlich zurückkommen. Je nachdem, wie sie die Antidepressiva abgesetzt hat, ob unter ärztlicher Begleitung, ausschleichend oder abrupt, kann die Symptomatik auch schlechter sein, als vorher.

Das wäre eine Möglichkeit für diese Negativspirale. Die zweite ist natürlich das Gewicht. So eine rasche Gewichtszunahme führte bei ihr offenbar zu sehr viel Scham. Ob aufgrund oben beschriebener Spirale, gesellschaftlicher Erwartungen oder einem alten Thema mit Gewicht. Das kann alles sein, auch gleichzeitig.

Sie wird sich damit auseinander setzen müssen. Und offenbar projiziert sie den eigenen inneren Druck grade auf dich.

Viel kannst du da nicht machen. Außer zuhören. Und nicht direkt abwehren. Auch wenn die Abwehr darin besteht, dass du ihr sagst, wie toll du sie doch findest. Aber inhaltlich kommt das nicht bei ihr an, wenn sie im eigenen Film ist. Besser wäre es da Fragen zu stellen.

Was den jetzigen Streit angeht, würde ich erstmal abwarten und reeelativ entspannt bleiben. Meinst du nicht, dass sie einfach etwas Zeit braucht, um mal ihre eigene Gefühlswelt zu sortieren und sich dann wieder melden wird? Keine Ahnung, ob du sie überhaupt noch willst, aber es klingt danach und dann ist es wichtig in Ruhe und vor allem mal ersthaft zu reden.

Wer hat ihr die Antidepressiva verschrieben? Sie sollte sich dort nochmal ärztlichen Rat holen.

x 2 #5


D
Die junge Frau hat sich in kurzer Zeit verdoppelt, das fühlt sich natürlich fremd an.
Ihre Unsicherheit hat sie dazu getrieben, Dir die Schuld zu geben , und somit hat sie ihre eigene Wirklichkeit erschaffen.

Sie hat die Beziehung wohl im Affekt beendet.
Schreibe ihr, dass Sie bitte zum reden vorbeikommen soll.

Wenn Sie ihre fehlende Selbstakzeptanz weiterhin Dir andichtet (Projektion), damit sie einen Schuldigen hat (die Krankheit samt Pillen ist so schwer packen) und sich endlich zurückziehen kann vor Händen und Blicken, die ihr nur Vergnügen bereiten, wenn sie schlank ist, dann stehst Du auf verlorenem Posten.

x 3 #6


W
Zitat von Elias33:
Was soll ich nun tun? Sie in Ruhe lassen? Ich verstehe es insgesamt gerade nicht.

Hallo Elias, es ist wohl so, dass sie weder das eine noch das andere will. Ich kenne solche Situationen. Wenn man den Partner eigentlich liebt, aber das Gefühl hat, ihm nicht mehr gerecht werden zu können. Nicht gut genug für ihn zu sein. Und dann vor lauter Angst, er könnte einen irgendwann verlassen, einen Streit vom Zaun bricht und die Beziehung selbst beendet.

Um dann gleichzeitig einfach laut zu schreien: Bleib bei mir!

Vielleicht wird es dich trösten, zu wissen, dass sie sich schuldig fühlt für etwas, woran sie keine Schuld trägt (die Gewichtszunahme, das "nicht mehr anziehend genug sein"). Aber wenn sie nicht Schuld ist, wer dann? Sie weiß, dass du nicht Schuld bist. Und sie stößt dich weg, und möchte eigentlich nur in den Arm genommen werden. Aber sie möchte dich nicht an sich binden, an eine nicht für sie akzeptable Partnerin, auf die du in ihren Augen nicht mehr stolz sein kannst, weil jeder sie auf ihr Gewicht reduziert.

Lass ihr Zeit. Bedränge sie nicht und gib ihr die Möglichkeit, ohne Druck mit ihren Problemen leben zu können. Wenigstens eine Weile. Lass die Partnerebene außen vor und sei einfach da, nur als Freund, der nichts erwartet, nicht mal ein Gespräch oder eine Erklärung. Gönn ihr die lange Wolljacke, auch wenn sie dir nicht an ihr gefällt, sie ist ihr Versteck vor den Blicken anderer, ihre Zuflucht, ihre Umarmung.

Sie meint dich nicht persönlich, je mehr sie sich gerade von dir abwendet, desto mehr braucht sie in Wirklichkeit deine Nähe. Halte durch.

x 4 #7


H
Meinst Du, Sie könnte in der Vergangenheit etwas erlebt haben, was Sie nicht verarbeiten kann? Hat Sie mal etwas erzählt? Könnte etwas vorgefallen sein? Ich frage dies nur, weil mir das gerade ganz schnell in den Sinn kam. Es heißt nicht, dass es so ist, ich will gerade nur meine Gedanken schreiben.

Ich würde, so schwer es auch fällt, Sie 1-2 Tage in Ruhe lassen und dann ganz vorsichtig bei Ihr anklopfen, Sie um ein Gespräch bitten, damit würdest Du nicht's verkehrt machen.

x 2 #8


K
Ihr kennt euch zwei Jahre.
Sie wiegt mittlerweile das Doppelte durch Antidepressiva.
Sie hat vor sechs Monaten Antidepressiva abgesetzt.
Eine Frage an einen Fachmann oder Erfahrenen?
Verursacht Antidepressiva so eine starke Gewichtszunahme in so kurzer Zeit?
Wenn ja, müsste sich doch das Gewicht nach der Absetzung der Medikamente wieder normaliesen?

#9


K
Sorry, ich meine natürlich
- normalisieren -

#10


Blindfisch
Guten Abend, auch wenn es für dich kein guter Abend ist. Der Schock sitzt erst einmal tief. Dennoch solltest du ruhig bleiben und ihren Wunsch der Trennung respektieren. Ruf sie nicht an, schreibe ihr nicht und lauf ihr auch nicht hinter her. Auch wenn es schwer fällt. Das fühlt sich die nächste Zeit wie ein Dr. og.en.entzug an, aber da musst du durch. Achte dabei auf dich und dein Körper.
Experte bin ich nicht, aber meiner Kenntnis nach ist Antidepressiva kein Medikament für eine dauerhafte Behandlung. Es blockiert chemisch im Kopf irgendwelche Botenstoffe um aus Gedankenspiralen auszusteigen. Als "Akutmaßnahme" und temporär gedacht, um den Patienten auf eine Behandlung vorzubereiten. Als dauerhafte Maßnahme ist es nicht vorgesehen und das eigentliche Problem wird nicht gelöst. Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
Die Frage ist, ob du sie so kennen gelernt hast? Mit den Medikamenten? Wenn ja, was hast du erwartet wie die Geschichte ausgeht? Am Anfang hast du das Gefühl gehabt, das eure Beziehung schön war. Daran solltest du dich erinnern und dankbar sein. Zum Schluss hast du von einer Beziehung gesprochen, in der sich deine Partnerin nicht einmal sich selbst lieben konnte. Wie soll sie dann in der Lage sein dich zu lieben und Nähe zuzulassen? Eventuell, Vielleicht, aber nicht aktiv und bewusst, hat sie das Ende der Beziehung heraufbeschworen, mit der massiven Gewichtszunahme, mit emotionaler Kälte und dem Entzug der Intimität.
Sie brauchte noch einen Grund:
Zitat von Elias33:
So ging es dann minutenlang weiter, bis ich sagte, dass wir das ganze sofort abbrechen, ich aufstand und mich anzog.

Das wars. Die Möglichkeit die Beziehung zu beenden und zeitgleich dich verantwortlich zu machen.
Zitat von Elias33:
Sie sprang dann auf und meinte, dass Sie wohl recht gehabt hätte, ich würde Sie nicht mehr attraktiv finden.

Zitat von Elias33:
Sie fing an zu weinen, lief in den Flur und ging.
Als Nachricht bekam ich Sekunden später, dass ich Ihr nicht gut tun würde, Sie würde "uns" nicht mehr wollen, ich soll Sie bitte in Ruhe lassen.

So sieht es für mich aus.
Es ist sehr löblich das du als Mann ihre körperliche und mentale Veränderung in so einer kurzen Zeit "tolerierst" aber das macht dich zu einem Mann ohne Standards und ohne Grenzen. Das Ergebnis: du verlierst zuerst dich selbst und dann die Frau. Mit ein wenig Abstand wirst du es erkennen. Von daher kann ich mich nur wiederholen: Sei dankbar für die schöne Zeit und lerne aus der nicht so schönen Zeit mit ihr. Du schaffst das. LG

x 2 #11


Hola15
Zitat von Katinkaneu:
Ihr kennt euch zwei Jahre. Sie wiegt mittlerweile das Doppelte durch Antidepressiva. Sie hat vor sechs Monaten Antidepressiva abgesetzt. Eine Frage ...

Ich bin jetzt zwar kein Fachmann, aber bei 50 kg in 5 Monaten musst auch ungefähr mindestens 2000, eher 2.500 Kcal/ Tag (jeden!) mehr zu dir nehmen, als deinen üblichen Gesamtverbrauch.
Soweit ich weiß, können Antidepressiva den Hunger steigern und die Hemmschwelle senken, aber mehr essen musst du schon selbst.

Allerdings war sie vorher untergewichtig, ihr Stoffwechsel könnte runtergeschraubt gewesen sein und vielleicht holt sich der Körper jetzt mehr als er brauchen kann, bevor die nächste Hungerzeit kommt. Keine Ahnung.

Eine so schnelle Gewichtszunahme würde ich auf jeden Fall in ärztliche/ fachmännische Hände geben !
Das hört sich alles nicht sonderlich gesund an.

Aber TE hat erstmal ein anderes Problem.

x 2 #12


K

Y
Das gängige Antidepressivum bei Schlafstörungen ist Mirtazapin. Dies ist dafür bekannt den Appetit erheblich zu steigern und kann dadurch zu Gewichtszunahme führen. Ich kann mir vorstellen, dass sie das bekommen hat, insbesondere weil ihr Gewicht am Anfang so niedrig war. Bei Menschen, die eh schon mit erhöhtem Gewicht struggeln, würde man eher auf Alternativen zurückgreifen.

50kg in 6 Monaten ist viel. Ob das nur am Medikament lag, kann man so nicht beantworten. Vielleicht hat die Depression zusätzlich den Antrieb vermindert, so dass sie gleichzeitig einen niedrigeren Verbrauch hatte. Das wäre ja auch nicht untypisch. Auch sollte die Schilddrüse kontrolliert werden, da eine Unterfunktion sowohl eine Depression, als auch Gewichtszunahme begünstigen kann. Usw.

Antidepressiva werden in der Regel für mindestens 6 Monate empfohlen. Darüber hinaus ist die Einnahme sehr individuell, liegt am Schweregrad und Ursache der Depression. Manche Menschen müssen ihr Leben lang Antidepressiva nehmen, andere nur über die sechs Monate.

Wichtig ist, diese nie einfach abzusetzen, sondern das ärztlich zu besprechen. Antidepressiva müssen langsam (!) ausgeschlichen werden, weil ansonsten Mechanismen zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptomatik führen können.

Danach kann die Appetitsteigerung weg sein. Aber man nimmt deswegen ja noch nicht wieder ab, sondern "nur" nicht weiter zu. Zur Abnahme benötigt es ein Kaloriendefizit. Wenn man sich in den Monaten an einen erhöhten Bedarf gewöhnt hat, sich der Magen gedehnt hat, usw., dann kann das nach Absetzen genauso schwierig sein, wie bei jedem anderen auch, der Abnehmen möchte.

Natürlich würde man außerdem aufgrund der Depression eine Therapie empfehlen. Medikamente sind da nur bei schweren Verläufen die erste Wahl. Allerdings haben wir nun einmal das Problem der langen Wartezeiten. Je nach Region kann diese bis zu 2-3 Jahren dauern.

x 6 #14


überland
hm, es ist wenn man selbst keine Depressionen kennt wahrscheinlich schwer in so jemandes Kopf zu schauen. Aber Liebe und Fürsorge hätte doch bedeutet das ernst zu nehmen und zu bemerken dass man sich zu viel Energie aus Essen zu holen versucht? Jetzt kommt das Problem man wäre nur wegen guter Figur geliebt worden. .... oder nicht? Also abnehmen helfen, ausruhen helfen, entspannen helfen, und je nach gleichgewicht finanziell helfen, aber eben auf sich achten ob es einem net zu viel wird. Weil hearts can change. Vielleicht will sie nicht mehr, dann hat man wenigstens aus der Situation gelernt. Besser wäre es es wäre nicht zu der Gewichtszunahme gekommen? Es scheint momentan so zu sein. Depressionen können einen in ein tiefes Loch ziehen, und dann kann es sein dass man besser andere Dro. nimmt als essen. Und wenn Sport nicht möglich ist helfen auch schon tägliche Spaziergänge. Du könntest sie zum Arzt und Ernährungsberater einladen? Vielleicht würde ihr das gefallen?

#15


A


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