Manchmal_Hexe
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Zitat von Brightness2:Hier ist die Distanz schon eine Stunde.
Ich fahre täglich eine Dreiviertelstunde zur Arbeit und schaffe es trotzdem, jeden Tag pünktlich zu sein. Da wird man es doch schaffen, regelmäßig sein Kind zu sehen? Außerdem kann man doch eine halbe Stunde weiter in die Richtung ziehen, dann ist die Entfernung nicht mehr so groß.
Zitat von Brightness2:Die zukünftige Oma lebt ja schon in acht Stunden Entfernung.
So wie meine Großeltern auch. Trotzdem war es wunderschön, die Ferien bei ihnen zu verbringen. Schwierig wird es natürlich, wenn sie wegziehen möchte.
Ich kenne leider nicht wenige Väter, die sich darüber beschweren, zu wenig Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Aber diese sind auch nicht wirklich bereit, sich neben der Arbeit auch unter der Woche um die Kinder zu kümmern bzw. auch mal einige Arbeitsstunden zu reduzieren, oder wollen oft die Wochenenden lieber mit der neuen Partnerin verbringen. Diese degradieren sich doch selbst zum Zahlpapa.
Gerade unlängst hat sich ein Arbeitskollege beschwert, er sieht nicht ein, warum er jedes Wochenende, seinen 9-jährigen Sohn bei sich haben sollte, wenn er die Wochenenden mit seiner Freundin zum ausspannen braucht. Er würde genug Alimente zahlen. Das bringt mich persönlich einfach auf, denn das Kind hat das Bedürfnis nach mehr Nähe zu seinem Vater und er schafft gerade mal 2 Nächte pro Monat.
Die meisten Alleinerzieherinnen in meinem Umfeld wären unglaublich froh, wenn sich die Väter ein wenig mehr einbringen würden, was Schule und emotionale Beteiligung an der Entwicklung des Kindes betrifft.
Ich möchte aber betonen, dass es genauso unglaublich viele liebevolle Väter gibt, die um ihre Kinder kämpfen und gerne so viel Zeit wie möglich mit ihrem Nachwuchs verbringen. Der TE verhält sich für mich vorbildlich!