Zitat von hahawi:Warum geht hier eigentlich jeder davon aus, dass die nächste Beziehung, die ein Expartner führt schlechter läuft.
Eitelkeit?
Vor allem gerade hier im Forum sieht man ja deutlich, die Revivals sind absolut in der Minderzahl.
Es gibt Gründe für das Scheitern einer Beziehung.
Und diese Gründe verpuffen nicht einfach, auch nicht in Momenten der Sentimentalität.
Danke @hahawi genauso sehe ich das auch. Ich habe gerade einen sehr interessanten Kontakt hier im Forum per PN. Es geht unter Anderem um das Thema "Balance innerhalb einer Paarbeziehung". Ich lese hier sehr häufig, daß Foris mit ihrer alten Partnerschaft gescheitert sind und nach einiger Zeit, wenn sie diese alte Partnerschaft emotional
glauben verarbeitet zu haben, sind sie leider oftmals wieder hier, mit ähnlichen Problemen.
Zitat von SimplyRed:Hier sehe ich bereits das erste Problem. Eine Partnerschaft ist wie eine alte, analoge Waage beim Kaufmann, kennt die noch einer? Wenn wir uns nun die Partnerschaft, als diese Waage vorstellen, dann besteht nur dann Harmonie, wenn die Waage demnach ausgeglichen steht. Es geht nur 50/50 innerhalb einer Partnerschaft, denn für jedes "plus" auf der einen Seite, entsteht unweigerlich auf der anderen Seite ein...?
Zitat von SimplyRed:Würde man also als nächstes ein "plus" in Anspruch nehmen, enstünde beim Partner dadurch ein "minus". Umgekehrt, entsteht für jedes "minus", daß man "in Kauf nimmt" auf der anderen Seite ein "plus" - stellt man sich nun die Kaufmannswaage dabei vor, entsteht irgendwann ein derart starkes Ungleichgewicht, daß eine Harmonie, eine Balance nicht mehr möglich sein kann.
Das Ergebnis muß demnach also das Scheitern der Beziehung sein.
Zitat von SimplyRed:Wenn Du dies in Zahlen ausdrücken möchtest, wäre der Schlüssel also wie folgt:
Zitat:1+1=0
1-0=1
0+1=1
0-1=1
0+0=0
0-0=0
-1+0=-1
-1-0=-1
-1- - 1=0
-1+1=0
Jeder Wert "null" steht demnach für Harmonie und jeder Wert "eins" für Dysharmonie.
Innerhalb einer
neuen Partnerschaft, steht die Waage also zu Beginn auf "Balance". Nun kommt es darauf an, auf wessen Seite zum Ende einer Partnerschaft (wenn sie gescheitert ist) welcher Wert stand. Gibt es ein "Rivival" - dann ist es wichtig, daß man in der Lage ist, zu erkennen, wem welcher Wert zuletzt zugewiesen werden kann, um beim jetzigen Rivival den gemeinsamen Wert "null" überhaupt erreichen zu können.
Anderenfalls, muß das Ergebnis schlußendlich das selbe sein, wie bereits im ersten Durchgang, das ist nunmal so logisch wie simpel.
Wie erfolgreich die neue Beziehung des Ex-Partners läuft, hängt also in allererster Linie davon ab, wie reflektiert dieser ist und wie präzise er seine eigenen Anteile am scheitern der vorherigen Beziehung für sich heraus gearbeitet hat, um ein künftiges Scheitern einer Beziehung zumindest
weniger wahrscheinlich zu machen.
Liebe Grüße
Simply