Hola15
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Ja. Deine Vorstellung von dem Familienleben hört sich wirklich traumhaft an. (Ich sag jetzt mal zumindest für Frauen die sich beruflich nicht selbstverwirklichen wollen).
Aber das Problem ist, dass es sich nicht nur traumhaft anhört, sondern ein Traum ist. Und ja, ich kenne die Macht von (unerfüllten) Lebensträumen.
Leider ist das Leben anders.
Und ich muss sagen, deine Frau bekommt viel gewuppt, wie es sich anhört.
Eine meiner Töchter hat relativ starkes ADHS und ich werde der glücklichste Mensch sein, wenn sie irgendwann ihr eigenes Leben rocken kann. Ohne Kinder.
Was meinst du mit ihren Fehlern?
Ihr habt, bzw. mindestens du hast die Achtung und Wertschätzung deiner Frau gegenüber verloren. Das hast du ja schon erkannt. Aber was ist denn der Kern von sexueller Begegnung?! - Ein gesehen/angenommen/wertgeschätzt werden. (Nochmal Verweis auf das Buch- da ist eure Negativ-Spirale beschrieben)
Keiner hat Lust sich mit dem anderen zu verbinden, wenn er sich missachtet vorkommt und sich der andere einen Sch@izz dafür interessiert wie es ihm geht. Wenn er alleine in der Küche steht und der andere sein Ding macht.
Was durch den stürmischen und anstrengenden Familien-und Arbeitsalltag trägt, ist doch das Nest (deine Ausführungen klingen auch danach), das Grundgefühl von Wir-Zwei-Beide, wir halten zusammen und beschützen und tragen uns gegenseitig.
Und das ist euch komplett verloren gegangen, statt dessen wird gestritten, oder es zumindest innerlich vorgehalten, wer nun den anstrengenderen Alltag hat und mehr leistet. Ihr seid gerade Vereinzelt und voller Groll aufeinander. Da möchte keiner den anderen an sich ranlassen und sich öffnen. Zumindest Frauen höchst selten.