Zitat von Fenjal:Aber Ameise, SIE wollte doch zu Hause bleiben, also fällt ihr doch der grössere Brocken an Hausarbeit zu! Wenn sie nach dem 1. Kind bemerkt, ups, ...
TE schrieb, er wollte eine Frau, die zuhause bleibt. Er riet ihr von einem Studium ab. Er will ein sehr überholtes Rollenmodell leben.
TE schrieb auch, dass sie eigentlich ganz gerne wieder selbst berufstätig wäre.
TE schrieb, dass sie seinen Erwartungen nicht gerecht wird. Es steht nirgends, dass seine Frau nicht vielleicht andere Prioritäten setzt und das für sie so passt.
Für mich ist ein nasser Schlafi auf dem Boden auch kein Thema, weil es mir zunächst wichtiger ist für die Kids da zu sein. Und wenn du mit drei kleinerer Kindern beschäftigt bist ist das mitunter wie Flöhe hüten. Stelle dir einfach vor, du treibst alleine eine Herde aufgebrachter Kühe auf die Weide. Da interessiert ein Führstrick, der auf dem Hof noch an der falschen Stelle liegt, weniger. Denn beide Szenarien erfordern zunächst absolute Präsenz.
Und wenn sie mit ihnen einschläft - so what?!
Dein Leben und deine Vorstellung ist von Disziplin und Härte geprägt. Kann man machen, muss man aber nicht. Ist ein (aus gutem Grund- zumindest in der Erziehung) überholtes Modell. Genauso wie das Modell vom TE.
Du hast dich bewusst dafür entschieden keine Kinder kriegen zu wollen. Weil du ja so folgerichtig bist. Und diese Entscheidung trägst du wie ein Schild vor dir her. Es tut mir leid, dass es dir so viel Verzicht abgerungen hat, dass es dir nun so wichtig ist, immer wieder zumindest die ‚Folgerichtigkeit‘ zu betonen um dir daraus deinen Gewinn zu ziehen. Wärst du im Reinen damit, würdest du leben und leben lassen und dich nicht immer auf Mütter stürzen.
Mir ist klar, das ganze hier ist eh für die Katz.
Aber es nervt, wenn du - absichtlich - immer wieder threats zerlegst.
Leb einfach deine Entscheidung und dein Lebensmodell, aber hör auf das der anderen abzuwerten.