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Sie vermeidet Intimität

P
Rein rechtlich hat sich in der Ausgestaltung des 1360 BGB durch die Rechtsprechung ein Taschengeldanspruch des nicht arbeitenden Ehepartners von 5 bis 7 % des bereinigten Nettoeinkommens herausgebildet. Allerdings ist dieser bei sehr hohen Einkommen gedeckelt, da es nicht dem Vemögensaufbau dienen soll.

x 1 #676


P
doppelt, daher gelöscht

#677


A


Sie vermeidet Intimität

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W
Zitat von Prachtspiere:
Allerdings ist dieser bei sehr hohen Einkommen gedeckelt,

Und wie hoch ist der Deckelungsbetrag, bitte? Ich frag für einen Freund 😊

x 1 #678


P
Zitat von Wolkenschloss:
Und wie hoch ist der Deckelungsbetrag, bitte?

Wie so oft ist das leider nicht so wirklich ein fixer Betrag X, sondern die Gerichte bewerten im Einzelfall und zwar danach was wohl noch im Sinne eines Taschengeldes angemessen wäre.

#679


alleswirdbesser
Zitat von Prachtspiere:
Wie so oft ist das leider nicht so wirklich ein fixer Betrag X, sondern die Gerichte bewerten im Einzelfall und zwar danach was wohl noch im Sinne ...

Wenn man in einer bestehenden Ehe wegen des Taschengeldes vor Gericht ziehen muss, dann gute Nacht.

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Y
Zitat von Arnika:
Bis auf ein Paar sind alle, die ich kenne (und das sind viele), die jung zusammenkamen und Kinder bekamen, mittlerweile wieder


Zitat von Arnika:
Und wieso? Weil man es sich in jungen Jahren rosaroter vorstellt, als es dann tatsächlich ist, und man Probleme und Charaktereigenschaften ziemlich unterschätzt. Und man sich zudem nochmal gehörig verändert, vor allem, was Ziele und Wünsche und Lebenseinstellungen angeht.

👍

#681


N
"Taschengeld" das nicht dem Vermögensaufbau dienen soll.

Merk ich mir, falls mal wieder jemand behauptet, dass Dachdecker es schwerer haben als Hausmütter. Beim Dachdecker ist das Gehalt nicht derart gedeckelt, dass kein Vermögensaufbau möglich wird. Und der muss nur fünf Tage die Woche, 39 Wochenstunden ran, bekommt dafür 45k brutto zur freien Verfügung, kann damit ein Konto mit Dispo eröffnen und keiner verlangt, dass er Dess. trägt und die Beine für den Chef breit macht. Kündigungsfrist auch nur 3 Monate statt Trennungsjahr. Und körperlicher Verschleiß auch erst mit Anfang 40 und nicht schon Anfang 30.

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HappyMike
@Ouabain
Meine Familie war froh, als unser AuPair ausgezogen ist. Sie haben mich auch bedrängt, sie raus zu werfen. Normalerweise hätten wir zurück schicken müssen, aber aufgrund meiner sozialen Ader groß unterstützt und auch länger da geblieben. D.h. als AuPair wirklich schlecht, menschlich so-la-la, Ausbildung zur Pflegefachkraft unterstützt und bei uns ca 1,5 Jahre gewohnt.

Wer ist sie? Damals 19 Jahre alt, aus Simbabwe (d.h. nicht weiß).

Mein Glück: viel Arbeiten, wenig Zeit mit ihr. Daher auch viel weniger Konfliktpotential mit ihr.

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Ouabain
Zitat von HappyMike:

Meine Familie war froh, als unser AuPair ausgezogen ist...D.h. als AuPair wirklich schlecht,


Tut mir leid zu hören, dass es bei Euch so mies gelaufen ist. Wird aber ja nicht immer so sein. Aber hast natürlich Recht - wenn man so Pech hat wie ihr, ist es mehr Last als Entlastung. Auf jeden Fall besteht das Risiko

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ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
bekommt dafür 45k brutto zur freien Verfügung,

Wieder mal eine Nalfsche Milchmädchenrechnung. Suggerieren soll der Text vermutlich, dass "sie" von patriasrchialischen Ehemann diese 45.ooo zur freien Verfügung erhalten soll. Wenn man sich natürlich nicht vorstellen kann, dass Eheleute mit germeinsamer Kasse leben, dann kommen solche Gedankenkonstruktionen auf den Bildschirm.

Sagen wir mal so: Care-Arbeit ist unbezahlbar 😎

x 4 #685


N
Zitat von ElGatoRojo:
Wenn man sich natürlich nicht vorstellen kann, dass Eheleute mit germeinsamer Kasse leben,

Hier muss ich mir nichts vorstellen. Theboss gibt seiner Frau Haushaltsgeld auf ein Konto ohne Dispo. Sie hat also keinen Zugriff auf "sein" Geld und wird auch noch für die Verwendung des Haushaltsgelds kritisiert, wenn sie Ausflüge mit den Kindern macht oder Pizza bestellt.

Google gerne mal unter "finanzieller Missbrauch in der Ehe". Ist kein seltenes Phänomen. Anzeichen sind u.a.:
- Fehlender oder eingeschränkter Zugang zum Ehevermögen oder Eheeinkommen
- Ausnutzen der Kreditwürdigkeit des Partners ohne Mitsprache bei Finanztransaktionen
- Arbeitsverbote oder -sabotage
- Beschämung bei Ausgaben, Kritik bei Bedürfniserfüllung
- Unterschiedliche Standards für den Verdiener und den Carearbeiter
- Geheimhaltung von Finanzinformationen

Hier sehe ich vier der Anzeichen schon vom TE selbst eingeräumt.

Warum verteidigst Du ihn in diesem Punkt?

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ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Warum verteidigst Du ihn in diesem Punkt?

Den TE verteidige ich überhaupt nicht. Zu ihm etwas zu sagen führt mir zu nahe an Beleidigung.

Dessen ungeachtet vermeidet gemeinsame Kasse weitgehend die von dir genannten Punkte. Beschämung bei Ausgabnen ist natürlich so eine Sache - manches ist ja durchaus diskussionswürdig und in einigen Fällen sind eben einsame Entscheidungen auch von "ihr" einfach unfair.

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N
Zitat von ElGatoRojo:
und in einigen Fällen sind eben einsame Entscheidungen auch von "ihr" einfach unfair.

Welche Ausgaben siehst Du denn in diesem Thread als unfair?

Oder geht es darum, unter einem Thread, in dem der Mann nicht benachteiligt ist, zu betonen, dass auch Männer benachteiligt sein können?

Klar können sie das sein.
Nur mutet es merkwürdig an, wenn Du Dir für so ein Statement ausgerechnet so einen Thread wie diesen hier aussuchst und über die Unfairness in diesem Thread gar nichts sagst.
Jeder kann kritisieren, ohne zu beleidigen. Fällt Dir bei Frauen ja auch nicht schwer.

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ElGatoRojo
Zitat von Nalf:
Welche Ausgaben siehst Du denn in diesem Thread als unfair?

Das geht hier nicht um irgendwelche Details in diesem thread, sondern einfach um die mehr oder minder deutlich ausgesprochene Forderung, Care-Arbeit wie Erwerbsarbeit zu bezahlen. Dass man das mal so formulieren kann um die Wertigkeit der Care-Arbeit zu betonen - o.k.

Aber in praktischer Hinsicht frage ich mich schon, wie du das in der Realität exakt regeln willst - unter den verschiedensten Paarkonstellationen einschließlich alleinerziehend Single.

#689


T
So da bin ich wieder, habe diese Woche noch keine Zeit zum Kommentieren gehabt. Zum einen habe ich versucht meine Frau besser zu entlasten zum anderen war auf der Arbeit einiges los.

Zur letzten Diskussion, ich missbrauche meine Frau nicht. Auch nicht finanziell. Ich zahle ihr Haushaltsgeld und ich zahle ihr in die Riesterrente.
Sie bekommt für eine Arbeit mit hohem Kündigungsschutz und wenig Anforderung immerhin ein halbes Vorstandsgehalt ein Haus und Garten mit Pool. Ich bin nur kein Fan von verschwenderischem Lebensstil und durch ihr ADHS fällt es ihr schwer auf Dinge zu verzichten und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Darum übernehme ich das.

Ich finde wenn man es wie einen Job betrachtet begeht sie ja auch ordentlich Arbeitszeitbetrug, wenn eine MA von mir so viel Kaffee trinken und mit Kolleginnen schnattern würde wie meine Frau wäre sie bei mir raus.

Aber zu meiner Freude hat sie gestern ordentlich Überstunden gemacht, wenn man im Bild bleiben möchte und das sieht doch jeder Chef gern. (Hoffe mein Problem hat sich gelöst, und sie bleibt so eifrig.)

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A


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