Sin
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ich hoffe es ist nicht unverschämt, habe mich gerade erst registriert und lege schon los mit Schreiben.
Ich hoffe das ist ok, in meiner Verzweiflung weiß ich grad nicht was ich tun soll.
Ich bin kommenden Sonntag genau ein Jahr verheiratet. Hätte mir vor einem Jahr niemals gedacht, dass meine Ehe so verlaufen würde.
Ich kenne meinen Mann jedoch seit fast 11 Jahren. Habe einen 10-jährigen Sohn aus einer anderen Beziehung.
Kurz nach der Hochzeit kam unsere gemeinsame Tochter auf die Welt (jetzt 7 Monate alt).
In den 11 Jahren gab es Höhen und Tiefen. Wohl auch weil wir sehr jung zusammen gekommen sind und vielleicht noch vieles "lernen" mussten.
Wir waren zwischendurch auch mal 1,5 Jahre getrennt und auch so mal hier und da ein Monat oder eine Woche.
Mittlerweile sind wir jedoch 5 Jahre ohne Trennungen zusammen. Nun eben auch verheiratet.
Nun, ich gebe zu, man hat es mit mir oft nicht leicht.
Ich habe leider oft depressive Phasen und seit der Schwangerschaft mit meiner Tochter oft Angstzustände.
Beginne am Freitag eine Therapie, da ich das Ganze in den Griff bekommen will.
Ein weiteres großes Thema ist sein Bruder an dem er sehr hängt, mit dem ich jedoch nicht gut klarkomme, worunter er sehr leidet.
Haben immer schon viel gestritten wegen dem Thema. Er hat über die Jahre immer mehr den Kontakt zu ihm vermieden, weil er nicht mit mir streiten wollte.
Mittlerweile ist mir klar, dass ich ihm seinen Bruder nicht "verbieten" darf.
Jedoch hab ich ihm vor einem Monat mal wieder eine Szene gemacht, weil er mit ihm etwas unternehmen wollte. Ich schäme mich Mittlerweile dafür, weiß nicht warum ich so gemein zu ihm war.
Leider ist der Streit so eskaliert, dass er mir am nächsten Tag mitteilte, dass er das alles nicht mehr aushält. Zu einer wirklichen Trennung kam es aber (noch) nicht.
Er behandelt mich jedoch seit einem Monat wie den letzten Dreck. Vielleicht hab ichs verdient, ganz ehrlich. Ich würde mir an seiner Stelle auch nicht glauben, dass ich mich geändert habe, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll.
War wirklich sehr tolerant in diesem Monat. Habe viel gelesen und meditiert um ausgeglichener zu sein und ihm zu beweisen, dass ich mich ändern kann.
Er ist so distanziert, redet kaum noch mit mir und greift mich nicht mehr an.
Jeder Versuch mit ihm zu reden wird abgeblockt. Er meint immer nur, er muss sich das anschauen. Damit meint er auch, dass er nicht weiß wie seine Gefühle noch zu mir sind.
Ich kann langsam nicht mehr. Will ihn nicht verlieren. Wüsste auch nicht wie ich das alles allein mit 2 Kindern schaffen soll, aber das nur nebenbei erwähnt. Ich kann es nicht fassen, dass er mich heiratet, ein Baby mit mir bekommt, ein Haus mit mir kauft und dann auf einmal nicht mehr will?
Ja ich verstehe wie gesagt, dass man mich manchmal nur schwer erträgt, aber das wusste er vor einem Jahr als er JA zu mir gesagt hat auch schon.
Wie soll ich mich verhalten? Habe schon versucht auf ihn zuzugehen - mehrfach. Mittlerweile distanziere ich mich aber auch schon, so wie er das tut.
Auch wenn ich vielleicht wie der größte Dreck hier rüberkommen, das was er mir momentan antut ist auch nicht schön. Er weiß wie depressiv ich bin und behandelt mich dann zusätzlich noch schlecht.
Kann Liebe denn einfach so erlöschen?
Wozu ist denn bitte so ein Forum da? Und du kannst doch kein Dreck sein, wenn du so sehr liebst! Peh!