@Femira
So, jetzt doch etwas mehr Zeit um dir endlich zu antworten.
Ich kann es dir nachfühlen

man vermisst die schönen Zeiten, wie du schreibst seine liebe Art - und will nicht wahr haben, dass er dieser Mensch jetzt nicht mehr ist, zumindest nicht mehr für dich/mich.
Es ist schwer zu begreifen, warum sich Menschen so ändern können.
Ich weiß, dass du da wieder rauskommst, du hast es schon einmal geschafft, und das wirst du wieder.
Ich weiß halt, dass ich mir damit so schwer tu. Ich habe ihn in der damaligen 1 1/2-Jahre-Trennungsphase wirklich jeden Tag vermisst, irgendwie hat für mich nichts mehr Sinn gemacht. Hab mich zwar immer abgelenkt, aber es hat immer ein Stück gefehlt.
Habe Angst, dass es wieder so ist, oder noch schlimmer, durch das Kind was uns verbindet.
Das ist schön, dass du einen großen Freundeskreis hast. Dass Pärchen (mit Kindern) schwer zu ertragen sind kann ich verstehen. Würde mich auch eher mit Menschen abgeben, die mir guttun, anstatt mich zusätzlich zum Grübeln bringen.
Bei mir ist das (leider) anders, habe nur eine Handvoll Freunde/Leute die sich in dieser Zeit um mich kümmern. Aber ich brauche ohnehin auch viel Zeit für mich. Will ohnehin nicht ständig reden, reden und nochmal alles zerreden, das tu ich lieber hier

Danke für die tollen Links, hab ich beides durchgelesen. Holt mich zwar wieder auf den Boden der Tatsachen, dass es wahrscheinlich eh egal ist was ich mache, er wird nicht zurückkommen (und in meinem vorigen Eintrag hier hab ich mir irgendwie noch gedacht, vielleicht kommt er ja doch wieder, aber nachdem was ich gelesen habe, geht meine Hoffnung wieder gegen 0).
Wie schrecklich

War gestern übrigens Yoga...weiß irgendwie noch nicht ob das etwas für mich ist, hatte wenig Vorstellung was da kommt und bin mir noch nicht sicher, ob ich das machen werde.
Die Familienaufstellung war wie gesagt heftig, aber das würde hier jetzt glaub ich den Rahmen sprengen wenn ich das alles aufschreiben, außerdem ist so etwas schwer in Worte zu fassen, muss man erlebt haben. Kann ich dir aber echt ans Herz legen, denke da kann man einiges aufarbeiten, was man in einer "normalen" Therapie vielleicht nicht so besprechen kann. Erfordert aber auch viel Mut und Vertrauen zu fremden Menschen, und was ich so rauslese tust du dir da ja auch etwas schwerer (ich übrigens auch, fühlte mich dort oft sehr als Außenseiter, weil ich selten jemanden an mich heranlasse, trotzdem war ich nachher wirklich geflasht, im positiven Sinn!)