Zitat von MissNextDoor: Wenn jemand meint, wie ein Eremit leben zu können oder zu wollen - super!
Das muss für andere jedoch nicht gelten!
Lege mir bitte keinen völlig falschen Aussagen in den Mund, danke.
Man kann auch mal Chat GPT oder google benutzen und sich einlesen, bevor man wild um sich schlägt und etwas niedermacht, was man nicht kennt oder nicht verstanden hat...
"Decentering men" bedeutet, Männer und romantische Beziehungen nicht länger als den zentralen Bezugspunkt des eigenen Lebens, der Identität und des Glücks zu betrachten, sondern stattdessen die eigene Person, persönliche Ziele und Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen. Es geht darum, sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen, die Männer an den Mittelpunkt stellen, und stattdessen Frauenfreundschaften und die eigene Autonomie zu priorisieren, ohne dabei Männer generell zu hassen oder Beziehungen mit ihnen abzulehnen.
Was es bedeutet:
Priorisierung des Selbst:
Es bedeutet, das eigene Wohlbefinden, die persönlichen Ziele und die Erfüllung in den Vordergrund zu rücken, anstatt danach zu streben, von Männern begehrt oder als „Frau fürs Leben“ anerkannt zu werden.
Autonomie und Selbstbestimmung:
Man gewinnt die Freiheit, die eigenen Gedanken, Handlungen und Entscheidungen selbst zu gestalten, ohne von der Notwendigkeit der männlichen Zustimmung oder Aufmerksamkeit abhängig zu sein.
Neubewertung von Beziehungen:
Frauenfreundschaften werden als gleichwertige, eigenständige und vollständige Beziehungen gesehen und nicht als Übergangsphase auf dem Weg zu einer Partnerschaft mit einem Mann.
Abkehr vom „männlichen Blick“ (Male Gaze):
Es bedeutet, sich von dem gesellschaftlich verinnerlichten Konzept des „männlichen Blicks“ zu lösen, der Frauen ständig dazu bringt, sich selbst durch die Augen potenzieller Männer zu sehen und zu bewerten.
Wie man es umsetzt:
Die eigenen Bedürfnisse stellen:
Lernen, die eigenen Bedürfnisse nicht hintenanzustellen, um Männern zu gefallen oder sich ihre Zustimmung zu sichern.
Freundschaften pflegen:
Frauenfreundschaften stärken und ihnen einen höheren Stellenwert einräumen, sie als eine Priorität sehen, die Männern vorgezogen werden kann.
Eigene Identität entwickeln:
Die eigene Identität und die persönlichen Ziele in den Vordergrund stellen, anstatt sie auf die Suche nach einem Partner auszurichten.
Erfolgreich sein:
Eigene Erfolge und Fortschritte im Leben feiern, anstatt sie zu drosseln, aus Angst, einen Mann zu verschrecken.
Emotionale Unabhängigkeit:
Die eigenen Gefühle nicht automatisch von Männern abhängig machen und sich nicht von romantischen Beziehungen definieren lassen.
Was es nicht bedeutet: Männer hassen oder boykottieren:Es geht nicht darum, Männer abzulehnen oder zu hassen, sondern die übermäßige Zentrierung auf sie zu überwinden. Single zu sein:Man muss dafür nicht zwangsläufig Single sein, sondern kann die Beziehung zu einem Mann gleichberechtigt gestalten und die eigene Autonomie wahren.