Florentine
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Ich war angepasster, habe wenig über das gesprochen, was ich fühle oder mich betrifft aus Sorge, jemandem auf den Schlips zu treten.
Ich habe Zeit gebraucht um zu wachsen, auch durch und mit den Kindern.
Und in den letzten, sagen wir mal 4 Jahren, haben sich diese Veränderungen immer deutlicher bemerkbar gemacht IN mir.
Ich wollte sagen, was mich ärgert. Nicht alles runterschlucken.
Ich möchte es nicht mehr alles Recht machen, sondern MIR.
Mir geht es gut, wenn es den Kids gut geht.
Heute Morgen ist etwas Seltsames passiert.
Die Kinder waren früh wach, nörgelig, weinerlich und haben gestritten.
Mein Mann war brutal genervt und ist dann tatsächlich einfach vom Tisch aufgestanden und hat in der Küche gegessen.
Ich kriege den Dialog nicht mehr zusammen, jedenfalls hat er mit meiner Tochter übers Ausziehen geredet und meinte dann, am liebsten würde er irgendwo alleine wohnen.
Sie sagte, super, da komme ich mit.
Er meinte dann, nee, sie habe ja auch immer was zu meckern, lieber alleine.
Darauf stand er dann auf und hat in der Küche gefrühstückt.
Ich mag nicht mehr. Wozu dann als Familie zusammenleben?
Weihnachten können wir noch zusammen feiern, danach werde ich mich trennen.
Das hat so keinen Zweck.
Unterstützung jetzt fällt auch begrenzt aus.
Wäsche waschen? Saugen? Fehlanzeige.
Einkaufen war er heute Morgen, das war's. Danach habe ich trotz OP das Kinderzimmer ausgeräumt und sitze grade an der Wäsche, die er gestern einräume wollte.