Florentine
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Heute hatte ich einen weiteren Termin, der für mich ganz konstruktiv verlaufen ist. Nachdem wir länger darüber gesprochen haben, wo ich emotional stehe, haben wir nochmal über eine Entscheidung gesprochen.
Die Frau macht unter Anderem auch Paarberatung und sagte mir, dass in einem solchen Fall wie bei uns, wo es nicht "nur" um Sexualität geht, sondern im Prinzip alle Bereiche des täglichen Zusammenlebens betroffen sind (Freizeit, Freunde, Familie, Urlaub, Hobbies, Erziehung usw.), einen enormen Kraftakt von beiden Seiten bedeutet, das wieder einigermaßen hinzubekommen. Bei uns beiden scheint im Moment aber keiner von uns dazu bereit zu sein, alles zu investieren, was das Ganze praktisch nicht lösbar macht.
Also richten wir unser Augenmerk darauf, was mich daran hindert, die Trenung konsequent auszusprechen. Wir werden dafür in der nächsten Zeit Trennungsgespräche üben, Reaktionen erproben (also wie reagiere ich, wenn...das und das passiert, was sage ich) und das Ganze praktisch "trainieren".
Daneben werden wir aus diesem diffusen Knäuel von Ängsten und Abwehrhaltungen mal ein paar rausgreifen und die auf ihren "Wahrheitsgehalt" hin überprüfen und gucken, wie wir das Thema für mich händelbar machen können (z.B. wie ich es schaffen kann, die Reaktion meiner Kinder auszuhalten).
Mir gefällt das bisher sehr gut. Die Frau scheint patent und praktisch, ist flexibel mit ihren Terminen und formuliert sehr klar und deutlich.
