Annika82
Gast
Es hilft Kindern vor allem nicht verstehen zu müssen, was die Erwachsenen gerade durchmachen. Das können sie noch nicht nachempfinden und werden dadurch noch unsicherer. Also im Gespräch keine tieferen Gründe und Erklärungen. Besser sind Parallelen Vielleicht hast du im Bekanntenkreis jemand die/der Alleinerziehended ist und wo es gut läuft. Zu sagen, dass es eine Trennung gibt, weil man sich nicht mehr gut versteht und dann als Beispiel vielleicht eine Schulfreundin anführen, mit der sie sich mal dauerhaft Verstritten hat oder mi der sie sich nicht gut versteht. Das schafft für Kinder mehr Klarheit. Dann stringent sagen, was sich ändern wird, was sich nicht ändert und welche Sachen vielleicht sogar gut sind. Z.B. kein Streit, Papa hat dann Zeit nur für euch, wir können zusammen am Sonntag was backen. Klare Bilder für die Zukunft.
Auf keinen Fall im ersten Gespräch das Kind um Vorschläge für den Umgang bitten. Wie möchtest du die Besuchszeiten? Überfordert. Wenn sich alles eingependelt hat. dann das Kind fragen, ob sich vielleicht etwas ändern soll. Jetzt noch nicht.
Für das Kind stellt die Trennung der Eltern eine maximale Verunsicherung da. Je sicherer und freundlicher die Eltern reagieren und zeigen, dass sie trotz der Katastrophe alles im Griff haben, um so besser für das Kind.