hallo zusammen,
was ich unter einer normalen beziehung verstehe ist,
sie ist entspannt, sie ist ausgeglichen. nicht (nur) weil geben und nehmen sich die waage hält, sondern weil beide partner im wesen entspannt sind, und die freude einander und übereinander überwiegt.
war denn keine der betroffenen damen hier mal "opfer" eines sehr anhänglichen typen? einem, der ständig anrief, simste, ständig parat war und unerträglich nähebedürftig?
was passiert denn dann? der typ wirkt "unmännlich" und findet sich bald in diesem forum wieder mit dem vorwurf "zu nett für die frauenwelt".
ev, nicky und tatjana, in allen drei fällen doktert ihr an der wirkung des verhaltens eurer männer herum, nicht jedoch an den ursachen.
die liegen in und bei euch.
ok, tatjana hat eine bestimmte vorstellung wie sie eine partnerschaft leben will. mit allem drum und dran.
ihr ex hatte vielleicht ähnliche vorstellungen, nur schien das nie genug und oft falsch.
nun ist er an einem punkt, wo er nur noch seine ruhe haben will. die neue, nun, vielleicht ein absprungbrett.
ev, dein freund hat dicht gemacht. durch auflegen, nicht mehr drangehen usw. seit vier jahren streitet ihr darüber wie die beziehung auszusehen hat - aus deiner sicht - als sie zu geniessen.
mir scheint es als hättest du vier jahre lang nicht nur geschrieen "nimm mich wahr.", sondern auch "solange du mich nicht so wahrnimmst, wie ich es gerne hätte, solange bin ich unzufrieden und steigere mich da rein."
wenn ein mensch, nicht nur ein mann, von morgens bis abends gefordert wird. job, soziale verpflichtungen, familie, wirtschaftliche to do's, wenn ständig alles "gib, gib, gib..." ruft, ist er froh um jede minute, wo er mal nichts hört und sieht. ist euch sicher auch mal so gegangen.
ich bin ein gegner von taktiken wie "ich melde mich jetzt auch mal nicht" bzw. "ich mache in meiner freizeit jetzt auch mal was ich will - ohne den werten herrn."
das geht nach hinten los, weil ihr dann doch wieder wartet. und enttäuscht seid, wenn er nicht kapiert, was ihr damit bezweckt.
was also künftig tun?
die liebe und eure partnerschaften als kreis betrachten, in dem ihr euch (beide bewegt). dieser kreis ist immer da. auch wenn er mal nicht anruft oder mal eine verabredung absagt.
selbstverständlich heisst das nicht, dass man verhalten wie in nickys fall (ohne meldung nicht erscheinen.) tolerieren soll. auch respektlosigkeit in form von "er kommt nur zum f. vorbei und ist dann wieder weg." ist ein no-go.
angst. in diesen fällen wohl verlustangst, ist ein schlechter ratgeber und ein garant dafür, dass der worst case, den man so sehr fürchtete doch eintritt.
die männer gehen nicht, weil ihr mit eurer vermutung ungeliebt zu sein recht habt, sondern weil aus dem wissen geliebt zu werden, die sucht wurde, sie ständig bewiesen zu bekommen. was die beweise sind, bestimmt allerdings nur ihr.
beispiel: was passiert denn, wenn der partner anruft, aber kurz angebunden ist? sei's, dass er noch im stress ist, erkältet oder zum sport will.
statt sich über den anruf zu freuen und sich evtl. zu bedanken heisst es: hast du was? du bist so knapp. wenn du keine zeit hast, warum rufst du dann überhaupt an? blablabla..
also legt der mann bald auf, die frau ist unzufrieden und es folgt mit sicherheit irgend eine vorwurfsvolle sms.
nicht schön, oder? und keine übertreibung.