Zitat von crz3e:I Das Problem ist sie möchte keine Hilfe annehmen und auch keine professionelle. Ich durfte ihr auch nur in bestimmten Wegen helfen weil sie immer ...
Das macht so keinen Sinn, sie muss selbst erkennen, dass sie professionelle Hilfe braucht und auch entsprechende Medikamente, damit es besser wird. Andere Menschen, wie du zum Beispiel, sind keine Medizin oder keine Therapeuten. Offenbar (und das vermute ich bei dieser Erkrankung generell) fühlte sie sich durch den hormonellen Rausch, den man am Anfang erlebt und dein Bemühen etwas besser. Nur hält das nicht ewig an. Jetzt, wo die Hormone ihre Wirkung verloren haben, bist du nicht mehr das Mittel zum Zweck und darfst wieder weg. Sie benötigt dringend Hilfe, aber nicht von dir, sondern von Profis, nicht durch eine Verliebtheitsphase. Die sie pusht, sondern durch Medikamente, die langfristig wirken sollen und passende Therapieansätze. Erst wenn sie das alles über längere Zeit in Angriff genommen hat, wird sie soweit sein, dass man mit ihr eine Beziehung führen kann, die nicht täglich vom schwarzen Hund bewacht wird. Zumindest so meine Theorie.
Was vermisst du eigentlich? Hat dich die Schwere, die sie mitbrachte nie runtergezogen? Konntest du das wirklich so locker wegstecken? Ich könnte es zum Beispiel nicht, denn mich nimmt das extrem mit. Gefiel dir die Rolle ihres Retters, weil du dich gebraucht fehltest? War es für dich beruhigend zu wissen, dass sie dich braucht und deshalb bleiben würde? Was jetzt im Nachhinein ein Trugschluss war. Ein Depressiver sagte mal zu mir, dass er nichts fühlen kann, er wüsste nicht was Liebe ist. Genau dieser Mann schwor mir schon nach ein paar Wochen seine Liebe und dann täglich. Ich war dermaßen beeindruckt. Und er sagte später es wäre alles gespielt, er tat was er meint zu tun wäre, aber fühlen tut er nichts. Er wolle allein bleiben, für was anderes hätte er keine Kraft. Was ich nicht wusste, er war schon mit einer anderen zusammen, noch bevor er Schluss mit mir machte. Hormone….