Zitat von rala:Ich kann gerade nicht mehr weitermachen.
Jede Kleinigkeit ist unendlich anstrengend. Auch das Schreiben hier. Ich war vorhin duschen und das hat mich so erschöpft, dass ich fast zusammengebrochen wäre.
Zitat:Ich finde es so unvorstellbar, dass man ohne den Menschen weiterleben muss, mit dem man so lange Zeit sein Leben geteilt hat. Jede Freude, jedes Leid, alle Feste und den Alltag. Es zerreisst mir fast das Herz.
Liebe Rala,
du bist an einem Scheideweg angekommen
du hättest weder mit ihm so weiter machen können, noch glaubst Du, jetzt so weitermachen zu können.
Du verabschiedest Dich von einem unguten Verhältnis. Er hat an dir gezogen, deine Energie, dein Lachen, dein Spaß am Leben, deswegen ist er auch nicht lebensfähiger, hat dir aber viel entzogen.
Ob dein Haushalt nu pikobello ist oder nicht, egal, läuft nichts weg
Fein das deine Mutter kommt zum trösten und Kopf waschen
Fazit, er hatte am Anfang viel Spaß mit dir, hat sich aber in eurer Beziehung nicht weiter entwickelt, wo du Sterne am Firmament sahst, sah er Nebel, und bist du ihn soweit hattest, das er die Sterne auch sah, mit deinen Augen, hast du nur noch Nebel wahrgenommen.
Und das ist jetzt vorbei
großen Respekt für Dich, das du deinen Energievampir, in den Sarg zurückstopfst, wo er hingehört.
Gib dich frei für die Trauer, wenn man sich von etwas verabschiedet, was potenzial gehabt hat, irgendwann ganz am Anfang.
Mach was mit den Kindern, auch wenn sie schon groß sind, man hat nur dieses eine Leben und du liebst sie alle innig. Geh mit ihnen zum Schwimmen, Konzert, Theater oder einfach ins Café, füll deinen Energiepegel auf, du wirst dich wundern, wie schnell du über den Kerl hinweg kommst, wenn er nicht mehr zu Dir kommt, zum rauben und brandschatzen
Ringel dich auf der Couch ein mit Decke, Katzen, Merlot und einem guten Film
Geh mit deiner Mutter zum Friseur und push dein Selbstwert auf mit neuer Frisur, Augenbrauen färben, Wimpern mit dazu, neues Kleid und lecker Abendessen beim Lieblingsitaliener
Du schaffst es, du wirst wie Phönix aus der Asche steigen und dich fragen, warum du dies nicht schon vor einem Jahr gemacht hast