Zitat von Andraline:Men love bi*ches, dazu gibt es ein sehr gutes Buch von Sherry Argov. Männer lieben alles, was mit Adrenalin, Dopamin und Action zu tun hat. Die lieben Mädchen gehen eben leer aus. Ich lese die TE als zu verbissen und verkampft. Was man jagt, läuft vor einem weg. Einfach mal sein Leben leben, zum Sport gehen, sich ...
Das mag auf viele 'Männer' (ich nenne sie lieber Hampelmänner, weil sie uralten Verhaltensrollen und Stereotypen frönen, um sich dadurch männlicher fühlen zu können, als sie in Wahrheit sind, da sie fast schon zwanghaft agieren) zutreffen. Ich z.B. gehöre überhaupt nicht zu den Jägern und Sammlern, denn diese Pseudo-Alphas sind Opportunisten mit uneingestandenen Minderwertigkeitskomplexen, die sie durch so Alpha-Shows zu kaschieren versuchen. Den Kick des Erobern, Erjagens holen sie sich dadurch, dass sie nicht daran glauben, attraktiv, liebenswert oder wie auch immer zu sein, und gerade dort, wo Körbe auf sie warten, sind sie mit ihrem kranken Ego anzutreffen. Erfolg suchen nur Loser. Kompensationsmotivation! Genau das macht den Kick-Reiz aus.
Schaut mich eine Frau nicht an, zeigt mir die kalte Schulter, ist sie für mich völlig uninteressant, wertlos. Man darf nicht vergessen, dass sie Masse der Männer auch nur wie ein Fähnchen im Wind fungieren, einer Gefallsucht unterliegen, weil ihnen oft das Rückgrat fehlt. Denn wer sich zeigt, wie er wirklich ist, der wird im Leben viel weniger Chancen haben, allerdings nur bei den Falschen. Und die meisten achten leider darauf, stets den Falschen zu imponieren und verstellen oder verbiegen sich dafür. Und dann wundern sie sich nach einem 'Erfolg', dass es dennoch nicht geklappt hat. Authentizität ist meist allenfalls in der eitlen Vorstellung ein hehres Ziel. Es sei denn, man bleibt man selbst und verzichtet auf Erfolge, die das untransformierte Ego benötigt (kommt von Not).
Ich kenne selber nicht viele Männer, die auf liebe Frauen stehen. Aber was ist an der Einstellung auch wirklich authentisch und was gespielt? Männer bewegen sich gerne in pubertären Schubladen, um sich ein Image wie aus Hollywood-Filmen (warum werden die wohl gedreht?) zuzulegen, und Frauen wird gerne suggeriert, dass sie auf Neandertaler stehen sollen. Überspitzt ausgedrückt, aber in die Richtung geht es tatsächlich. Wir werden alle durch Social Media Plattformen beeinflusst. Individualisten natürlich weniger. In die Muckibude gehen gewöhnlich Hänflinge, in Kampfsportvereine Opfer. Wer sich für Frauchen die Beine rasiert oder beschneiden lässt (in den 90ern fing dieser Stuss an, indem man Frauen dümmlichste Werte einhämmerte, genauso wie eine zeitlang plötzlich alle auf Glatzen bei Männern standen), der sollte mal seine weiblichen Anteile und sein Selbstbewusstein untersuchen lassen. Das gilt übrigens auch für jene, die vorgeblich stolz auf ihr Neandertaler-Image sind.
Die allermeisten leben - mehr oder weniger - an sich vorbei und leben das, was gerade trendy bzw. opportun ist. Wer eine kratzige Frau haben will, weil er den Kampf, das Messen mit ihr sucht, der sucht doch keine Liebe, sondern sich selbst in dem anderen.
Ich selber stehe total auf liebenswerte Frauen, und die müssen ja nicht gleich langweilig sein, wie immer behauptet wird. Es gibt auch lieb und dennoch schräg. Aber eine, die nicht lieb zu mir ist, die würde ich ignorieren. Ich hoffe, dass sie die lieben Frauen wegen ihrer Sanftheit nicht in Selbstzweifel begeben und sich diesen kaputten Männerfantasien zuliebe verleugnen und dann eine unauthentische Rolle einnehmen.
Zur TE: frag Dich doch bitte mal nach den wahren Gründen, warum Du unbedingt ein Kind haben möchtest. Oftmals ist es so, dass Frauen unglücklich mit sich selbst sind und dann ihr Glück über das Kind suchen. Das Kind soll dann alles das leben, was Mutter nicht imstande war zu leben. Das hat dann nur selten mit echter Liebe zu tun. Hier ist aber Selbstehrlichkeit gefragt. Besser ist es, erstmal mit sich selber klarzukommen. Wenn man sich selber nicht liebt, dann wird man auch andere nicht lieben können.
Wenn mir eine Frau mit Kinderwunsch ankommt, dann ist das für mich erstmal sehr anziehend, sofern ich dafür aber nicht missbraucht werde und dieser Kinderwunsch nicht egoistisch ist, sondern wegen ihrer Liebe zu mir da ist! Merke ich, dass sie das Kind priorisiert, so dass es sich schon anfühlt, als wenn ihr jeder 'Spender' recht wäre, dann bin ich schneller weg, als sie gucken kann. Aus innigster Liebe zum Partner eine Familie gründen wollen, das oder die Kind(er) als i-Tüpfelchen betrachten, aber nicht aus einem Kompensationsbedürfnis heraus, das ist was anderes. Bei den Anti-Männergesetzen muss da aber schon ordentlich Vertrauen in die Beziehung vorhanden sein. Das klappt nur bei selbstreflektierten, starken Persönlichkeiten, die wirklich wissen, was sie wollen und auch die Liebe dem Geld vorziehen, denn sonst funktioniert es nicht mit dem Zusammenhalt.
Nach Samenspendern Ausschau zu halten, das ist verzweifelter Egoismus. Der Zweifel der moralischen Legitimität ist ja bereits vorhanden. Klare Absage also an diese Idee! Aus Verzweiflung zu handeln, das ist nie gut.
Ich würde Dir vorschlagen, dass Du Dir erstmal klar darüber wirst, was Du warum wirklich willst, weil hier auch Verantwortung mit hineinspielt. Erst mit dem richtigen Mann an ein Kind denken! Tja, wie ziehst Du ihn an? Wer sucht, der findet eher nicht. Resonanzgesetze wirken durch ähnlich gestimmte Schwingungen. Daran arbeiten. Was man in jungen Jahren versäumte (z.B. Egoismus, Karriere...), wird u. U. später nicht mehr zu erreichen sein.
Für Kinder muss man ausgeglichen und selbstzufrieden genug sein. Bist Du es nicht, wird das Kind Dir nur mehr Probleme bringen, und niemandem ist dadurch geholfen. Solange Du noch keinen geeigneten Mann gefunden hast, arbeite am besten genau an dieser Selbstzufriedenheit, sonst wird es eine Qual für Dich, Mann und Kind. Oft sind die Vorstellungen von Kindern zu romantisch ausgemalt. Die meisten sind heute total mit Kindern überfordert. Gründe gibt es genug. Auch wenn die Liebe nicht klappt, wird der männliche Nachkomme oft mit Vorbehalten konfrontiert. Dann lässt Muddi die Wut auf ihren Ex an dem Kind aus. Das muss alles vorher bedacht werden.
Es stimmt, wir alle sind heute irgendwie von den Auswirkungen der Familien- und Volkszerstörung betroffen. Es ist allgemein sehr schwer geworden, noch jemand für etwas Inniges, Intensives und Intimes dauerhaft finden zu können, weil viele Aufgehetzte glauben, dass sie die oberen 10% in der Marktwerthierarchie verdient haben. Was an denen so toll sein soll, kann aber wohl auch keiner begründen. Am besten wäre es, wenn alle ihr Handy wegschmissen, den TV ausschalteten, Partnership und andere Verarschungsseiten aufgäben und sich nicht verstellten, damit wieder echte menschliche Gefühle im Supermarkt oder auf der Straße zwischen uns stehen können, die Lust auf wahre Werte verkörpern. Frauen empfehle ich unbedingt, aktiver zu werden, denn Männer haben keine Lust mehr auf Spielchen, Körbe, Erniedrigungen und Alimente.
Es würde zu weit führen, hier all die Gründe für die weibliche Aktivität anzuführen, aber vergleicht nur mal, wieviele Frauen Männer und wieviele Männer Frauen anschreiben, und was die Folgen sind. Frauen, die wissen, was sie wollen, sind selten. Wer es nicht weiß, fühlt sich durch die Menge der 'Bittsteller', die eh verachtet werden, auch schnell belästigt. Wer um eine Frau ansteht, der gilt als unattraktiv oder bedürftig, selbst wenn er tolle Qualitäten hat. Die Ver-ziehung der Gesellschaft durch die Öffentliche Meinungsindustrie ist schon extrem krank. Nicht von diesen Werten oder Meinungen anderer abhängig machen! Keine falschen Kompromisse. Nichts überstürzen, nur um das Alleinsein endlich zu beenden.
Frauen erlebe ich heute - anders als vor 30 oder 40 Jahren - völlig (männlich) verkopft und mit sich selbst in Konkurrenz stehend. Dabei reizt doch gerade das sanfte, weiche, hingebungsvolle und liebreizende Element in einer Frau. Solche Frauen werden von den 'Emanzen' aber gerne diskreditiert. Naja, bei insgeheim verweiblichten Männern, die sich mit Frauen duellieren wollen, auf Mannsweiber stehen, sich im Grunde spiegeln und damit ergänzen wollen, ist das vielleicht nochmal was anderes. Jeder ist ja individuell auf eine gegenseitige 5:3 Energiemischung (oder 8:5) nach Goldenem Schnitt (Fibonacci) ausgerichtet. Man hilft sich gegenseitig - meist unbewusst - dabei, in dieses gesunde Verhältnis zu kommen. Konstruktiv findet das allerdings erst mit erfolgreicher Selbstreflexion statt.
Hier spielen übrigens auch die Anziehungs- und Abstoßungsgesetze mit hinein. Weich und Weich, Hart und Hart oder Dose und Dose bzw. gleiche Polarität stößt sich ab. Darum ist gleichgeschlechtlich1 ja auch eine Lebenslüge, weil der eine immer die Rolle des anderen Geschlechts übernimmt, sonst wäre keine Reibung oder Anziehung da.
Wer einen bestimmten Menschentyp anziehen will, den er unter gegebenen Umständen nicht anziehen kann, der muss sich energetisch verlagern. Auf jeden Fall ist das alles Charakterarbeit, was heutige Konsummenschen gar nicht aufbringen wollen. Haben wollen, aber nichts geben. Haben wollen meist auch noch selbstzweckhaft, ohne zu wissen warum. Nur weil es ein vorgesetztes Hirngespinst ist.
Die meisten getrauen sich nicht mal zu zeigen, dass oder was sie wollen. Wie wollen sie da den oder die Richtige(n) anziehen? Keine Blöße geben ist kleines, krankes Ego. Unbändiges Herz kommt aus der Seele des Selbst. Das eine ist eng, das andere ist weit. Man muss sich entscheiden. Es liegt heute an den Frauen, die Situation zu ändern.