Ete
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Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen und Wünsche: Der eine möchte einen Partner ohne Kinder, die andere sucht jemanden, der gerne auf Konzerte geht. Einige wünschen sich einen sportlichen Partner, andere legen Wert auf Intellekt oder Hobbys wie Reisen, Gaming oder Literatur. Diese Kriterien sind nicht oberflächlich – sie spiegeln einfach wider, was einem im Leben wichtig ist.
Doch genau das macht die Suche so schwierig: Je genauer man weiß, was man möchte, desto weniger Menschen passen ins Raster. Das kann entmutigend wirken, aber es bedeutet nicht, dass man „falsch“ ist oder dass es niemanden gibt, der passt. Es bedeutet nur, dass es Zeit und Geduld braucht.
Dazu kommt oft eine unterschwellige Angst: „Was, wenn ich niemanden mehr finde?“
Diese Angst kann sich in Selbstzweifeln äußern, in dem Gefühl, dass „alle Guten schon vergeben sind“, oder in dem Druck, sich für jemanden zu entscheiden, der eigentlich nicht richtig passt. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber – sie führt dazu, dass man sich selbst kleiner macht, die eigenen Wünsche in den Hintergrund stellt oder sich auf halbgare Beziehungen einlässt.
Die Wahrheit ist: Ja, es ist nicht einfach, einen Menschen zu finden, mit dem alles passt. Aber es ist auch nicht unmöglich. Die richtige Person zu treffen ist kein planbares Projekt, sondern oft eine Mischung aus Timing, Offenheit und einem gewissen Maß an Zufall. Wer an sich selbst arbeitet, authentisch bleibt und nicht aus Angst Kompromisse eingeht, hat die besten Chancen, irgendwann jemanden zu treffen, der wirklich passt – auch wenn es länger dauert als gehofft.