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Stimmt mit mir was nicht? Ex mit ADHS

Sabine13

Sabine13


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Zitat von Lina32:

Sicher kann er nicht ändern das er diese Krankheit hat...aber er könnte eine Therapie machen...oder ich habe meinem Ex schon vorgeschlagen zusammen eine zu machen um zu lernen wie wir uns finden bzw. wie wir miteinander umgehen können damit es für beide stimmt.

Er hat viele Macken die ich nicht verstehe...das schlimmste ist das immer seine Bedürfnisse zuerst erfüllt werden müssen. Ja sie müssen sonst wird er trotzig wie ein kleines Kind und das egal bei wem. Er kann einem so ein ganzer Tag ruinieren...

Das als Freundin jedes mal mitzumachen ist aaaanstrengend....und diese Stimmungsschwankungen erst. Ich bin einige male ausgerastet weil ich an meine Grenzen gekommen bin...

...und ADHSler können super austeilen und nehmen kein Blatt vor den Mund. Aber mal einstecken? NEIN dann ist Frau gleich nicht mehr die richtige


Kenn ich auch. Alles musste nach seinem Kopf gehen. Wollte ich etwas nicht, hat er so lange sekkiert, bis ich nachgegeben habe. Und da bekam ich dann oft die Reaktion: "Jetzt will ich auch nicht mehr." Wie ein Kleinkind.

Wenn er keine Therapie will, nützt alles nichts. Und ob diese wirklich viel ändern würde, ist auch fraglich. Das Medikament gegen ADHS hat viele unangenehme Nebenwirkungen. Eine Verhaltenstherapie ist langwierig (wahrscheinlich Jahre) und anstrengend. Das wollen sich halt manche nicht antun. Außerdem fehlt halt oft die Krankheitseinsicht. Bei meinem Ex waren nur die Frauen das Problem, nicht er.

Jetzt hat er eine Jüngere, die offenbar so verliebt in ihm ist, dass sie alles akzeptiert.

Die Frau vor mir hat er fertig gemacht (bekam Depressionen und eine Angststörung). Ich war am Rande eines Nervenzusammenbruchs und ich erhole mich langsam. Und wer weiß, wie viele Frauen noch an ihm verzweifelt sind.

Und bei ihm geht es immer so weiter. Die Nächste wird halt endlich die Richtige sein.

27.10.2019 10:30 • #121


Ema

Ema


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Zitat von Sabine13:
Jetzt hat er eine Jüngere, die offenbar so verliebt in ihm ist, dass sie alles akzeptiert.

Die Arme wird auch sehr bald an ihre Grenzen kommen.

27.10.2019 10:32 • #122


Sabine13

Sabine13


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Zitat von Ema:
Die Arme wird auch sehr bald an ihre Grenzen kommen.


Sie hat mich kontaktiert und ich habe mehrmals lange mit ihr geredet. Sie hat von Anfang an all die Probleme erkannt, aber sie glaubt mir nicht, dass sich das nicht ändern wird. Sie meint halt, sie ist die Richtige und für sie wird jetzt alles besser. Für sie wird er in Therapie gehen und mit dem Trinken aufhören.
Ich hab da allerdings meine schweren Zweifel. Aber das ist ohnehin ihre Sache.

27.10.2019 10:37 • #123


Ema

Ema


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Zitat von Sabine13:
Sie meint halt, sie ist die Richtige und für sie wird jetzt alles besser. Für sie wird er in Therapie gehen und mit dem Trinken aufhören.

Oh, ja. Da ist der Absturz regelrecht vorprogrammiert.
Sie scheint wirklich sehr jung darüberhinaus außerordentlich naiv zu sein.
Erstens, weil so etwas immer eine Illusion ist und zweitens weil es, selbst wenn es stimmen würde, der falsche Ansatz wäre.
Wenn jemand "für den Partner" mit dem Trinken aufhören oder aus anderen Gründen eine Therapie machen will, dann geht das schief. Immer. So etwas muss man für sich selbst wollen. Weil man erkannt hat, dass man eine schwere Baustelle im Leben hat, die man ändern möchte oder muss.
Alles andere mag kurzfristig - ein paar Wochen oder Monate - funktionieren, ist aber zum Scheitern verurteilt.

Das kannst du aber nicht ändern. Diese Frau wird ihre eigenen schmerzvollen Erfahrungen machen müssen.

27.10.2019 10:42 • x 1 #124


Namaste


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Zitat von Sabine13:

Sie hat mich kontaktiert und ich habe mehrmals lange mit ihr geredet. Sie hat von Anfang an all die Probleme erkannt, aber sie glaubt mir nicht, dass sich das nicht ändern wird. Sie meint halt, sie ist die Richtige und für sie wird jetzt alles besser. Für sie wird er in Therapie gehen und mit dem Trinken aufhören.
Ich hab da allerdings meine schweren Zweifel. Aber das ist ohnehin ihre Sache.


Ich frage mich wie du das 7 Jahre geschafft hast ?!

27.10.2019 14:05 • #125


Sabine13

Sabine13


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Zitat von Namaste:

Ich frage mich wie du das 7 Jahre geschafft hast ?!


Ich hab mich einfach nur auf die guten Momente konzentriert und alles andere ausgeblendet. Ich dachte, er liebt mich. Auf seine Art halt. Ich hab ihn genommen, wie er war.
Ihm hat's halt nicht gereicht.

27.10.2019 14:19 • #126


Nostraventjo

Nostraventjo


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Zitat von Sabine13:

Ich hab mich einfach nur auf die guten Momente konzentriert und alles andere ausgeblendet. Ich dachte, er liebt mich. Auf seine Art halt. Ich hab ihn genommen, wie er war.
Ihm hat's halt nicht gereicht.



So ist das bei uns auch. Mein Partner hat auch adhs. Also eigentlich wir alle drei.
Entsprechend anstrengend ist der Alltag.
Aber wir sind auch fast 8 Jahre zusammen, ich versuche auch immer die guten Seiten zu sehen. Bin aber manchmal so genervt von seinen Allüren das ich dann am liebsten alles hin werfen würde.

27.10.2019 14:42 • #127


Sabine13

Sabine13


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Zitat von Nostraventjo:


So ist das bei uns auch. Mein Partner hat auch adhs. Also eigentlich wir alle drei.
Entsprechend anstrengend ist der Alltag.
Aber wir sind auch fast 8 Jahre zusammen, ich versuche auch immer die guten Seiten zu sehen. Bin aber manchmal so genervt von seinen Allüren das ich dann am liebsten alles hin werfen würde.


Wenn ich meine Grenzen erreicht hatte, dann hat er sich immer wieder für einige Zeit bemüht. Dann konnte es schön und friedlich sein. Das dürfte ihn dann aber schnell gelangweilt haben.
Das Traurige ist, dass er dann Schluss gemacht hat und zu einer anderen ist. "Es hätte halt nicht geklappt mit uns", meinte er. Ironie des Schicksals.

27.10.2019 15:08 • #128


Nancy1


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Zitat von Sabine13:

Das sehe ich auch so. Vor allem die ohne Krankheitseinsicht. Da ist keine Beziehung möglich. So gerne wir das auch hätten.


Meiner sagte mir ja seine DIagnose. Er wusste es, änderte aber nichts an seine Beziehungsunfähigkeit.

29.10.2019 20:01 • #129


Nancy1


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Zitat von Namaste:
Es ist nun wieder aus und diesmal ist es noch schlimmer als vorher. Er hat ein paar Sachen angeschleppt und das einziehen teilweise durchgezogen- dann kippte die Stimmung irgendwann wieder wegen Kleinigkeiten. Nun hat er heute morgen wieder alles gepackt und ist abgehauen.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sch. es mir geht. Meine Mutter ist schon den ganzen Tag bei mir- es ist wirklich krass!

Ich habe so einen Hass auf ihn!


Das gibt es doch nicht! Wie lange klappte das jetzt? Gut dass ich ihn nicht zurückgenommen habe, dass hätte ich nicht nochmal verkraftet!

29.10.2019 20:09 • #130


Nancy1


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Zitat von Sabine13:

Du hast Recht - es ist sehr schwierig eine "Diagnose" zu stellen. Und eigentlich sollten wir das auch nicht. Wir sind keine Fachleute, sondern nur durch eine toxische Beziehung Geschädigte auf der Suche nach Antworten.

Ich behaupte nicht, dass ich mich auskenne. Ich wollte nur - wie so viele hier - nach einer furchtbaren Beziehung mit noch schrecklicherem Ende - wissen, warum das alles passiert ist. Warum der Schmerz so furchtbar ist. Warum die Beziehung trotz all meiner Bemühungen schlussendlich gescheitert ist. Und hier also meine Erklärungen aus meiner ganz persönlichen Erfahrung:

Die Psyche ist ein weites Land. Leider gibt es keinen "Bluttest" auf irgendwelche Störungen oder Krankheiten. Und zumeist auch keine klare Diagnose oder Abgrenzung. Es gibt nur Symptome, nach denen sich mehr oder weniger gut Störungen erkennen lassen.

Gerade ADHS bei Erwachsenen bleibt oft unerkannt. Wie viele davon betroffen sind, ist auch nicht genau bekannt. Die Dunkelziffer ist sicher hoch. Diese Menschen fallen nur durch ihr für uns "schwieriges" Verhalten sowohl im Job als auch privat auf. ADHS geht oft einher mit weiteren Problemen, etwa einer Sucht oder einer psychischen Störung oder Erkrankung, wie Depressionen, Borderline oder narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Diese sind oft Anpassungsmechanismen bzw. Folgen der ADHS, da diese die Erkrankten sehr belasten kann. Im Laufe des Erwachsenenlebens versuchen sich Menschen mit ADHS anzupassen bzw. Strategien zu entwickeln, damit umzugehen. Vor allem ältere Erwachsene wissen ja zumeist gar nicht, dass sie ADHS haben, weil es diese Diagnose in ihrer Kindheit nicht gab. Sie hatten nur Schwierigkeiten schon in der Kindheit und der Jugend und haben Mechanismen entwickelt, damit zu leben.

ADHS bei Erwachsenen zeigt sich oft anders als bei Kindern. Die typische Hyperaktivität ("Zappelphilipp") muss nicht mehr vorhanden sind. Von der äußeren Unruhe wird oft zu einer inneren Unruhe "gewechselt". Merkmale, die sich mit meinen Erfahrungen decken, sind vor allem:

[b]Fehlende Aufmerksamkeit und Konzentration, leichte Ablenkbarkeit[/b], vor allem bei Aufgaben, die einen ADHSler nicht interessieren.
Mein Ex konnte zwar stundenlang Egoshooter am Computer spielen, aber mir keine fünf Minuten konzentriert zuhören. Das macht eine konstruktive Kommunikation sehr schwer bis unmöglich. Häufig vergessen ADHSler auch sofort wieder alles, was man ihnen gesagt hat. Sie wirken schusselig. Ständiges Fragen ("Wo sind meine Autoschlüssel?", "Wo habe ich meine Tasche hingestellt?", "Wo haben wir eigentlich XY?", etc.) selbst nach banalsten, täglichen Dingen. Mein Ex merkte sich auch nach Jahren nicht, wo welche Sachen in der Wohnung sind. Sie vergessen, etwas zu besorgen oder zu erledigen, obwohl abgesprochen. Man hat den Eindruck, sie sind mit dem Kopf ständig woanders.

Schnelle Langeweile, Bedürfnis nach starken (immer stärkeren) Reizen.
ADHSler können sich intensiv mit etwas beschäftigen, das sie interessiert. Sie verlieren aber schnell auch wieder das Interesse und beginnen sich zu langweilen. Mein Ex hielt Ruhe oder Stille überhaupt nicht aus. Ständig musste ihn etwas "berieseln" - Radio, TV, Computer, Handy, Tablet. Oft alles zugleich. Er textete dauernd mit irgendwem am Handy. Er war ständig auf der Suche nach Unterhaltung und Ablenkung. In Beziehungen wirkt sich das oft so aus, dass ADHSler zu Beginn "unsterblich" in einen verliebt sind, einen mit Aufmerksamkeit und Liebesbekundungen überschütten und man das Gefühl hat, man ist der Mittelpunkt im Universum. Und dann plötzlich wird man ihnen langweilig. Dann beginnen sie oft Streit, erzeugen Drama und Chaos, nur damit diese starke Dynamik wieder beginnt. Das sind oft diese grauenhaften On/Off-Beziehungen, wo man sich nicht auskennt. Dieser Wechsel von Nähe und Distanz. ADHSler sind schnell verliebt und auch wieder entliebt. Auch beim Essen ist mir aufgefallen, dass mein Ex starke Reize brauchte - extrem scharfes Essen. Auf alles wurde eine dichte Schicht Chilli draufgestreut. Viele ADHSler kennzeichnet auch stark risikobehaftetes Verhalten, etwa zu schnelles Autofahren oder riskante Sportarten.

Starke Ich-Bezogenheit, Egoismus, narzisstische Tendenzen.
Als Partnerin eines ADHSlers hatte ich das Gefühl, ich existiere gar nicht für ihn. Außer zur Unterhaltung. Alles drehte sich nur um ihn, um seine Bedürfnisse und Wünsche. Und die mussten alle erfüllt werden. Und zwar sofort. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich oberste Priorität hatte. Alles und alle anderen waren wichtiger. Auch das lässt sich mit der fehlenden Aufmerksamkeit erklären. ADHSler können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren. Und dazu zählen halt auch die Partner. Das muss nicht heißen, dass sie einen nicht lieben, aber man ist halt nicht mehr so interessant. Mein Ex konnte aber nicht wirklich lieben. Da blieb alles an der Oberfläche. Er ist nur ständig auf der Suche nach dem Gefühl des "Verliebtseins". Wenn das verfliegt, dann wechselt er die Partnerin. In der Hoffnung, die Nächste ist die "Richtige".

Schwarz-Weiß-Denken. Sprunghaftigkeit und Impulsivität.
ADHSler tun sich schwer damit, dass das Leben halt nicht nur schwarz oder weiß ist, sondern es viele Grauabstufungen gibt. Für meinen Ex gab es nur gut oder schlecht, interessant oder fad. In Beziehungen bedeutet das, dass ADHSler oft nicht mit Problemen umgehen können, die in jeder Beziehung einmal auftauchen. Heute wird man geliebt, morgen gehasst. Schnell wird die Beziehung infrage gestellt. Schnell wird Schluss gemacht, wenn was nicht passt. Meiner Meinung nach unmöglich für einen ADHSler ist das Arbeiten an einer Beziehung. Das Besprechen von Konflikten oder das Ausdiskutieren von Unstimmigkeiten (siehe auch fehlende Aufmerksamkeit und Konzentration). Für meinen Ex war jedes Problem sofort das Aus. In einer Phase, in der ich wenig Zeit für ihn hatte, hat er sich eine Neue gesucht. Nach einer jahrelangen Beziehung. Für ihn hat es halt nicht mehr gepasst. In einer gesunden Beziehung übersteht man auch solche Phasen gemeinsam. Für einen ADHSler gibt es nur "passt oder passt nicht". Und das gilt nur für den Moment. Sie leben nur für den Moment. Für das Hier und Jetzt. Sprunghaftigkeit und Impulsivität sind kennzeichnend. ADHSler überlegen nicht, was ihr Handeln für Konsequenzen hat. Sie überlegen nicht, ob sie andere verletzen und ob ihre heutige Entscheidung morgen noch sinnvoll ist. Sie entscheiden impulsiv.

Suchterkrankungen.
Menschen mit ADHS fühlen sich nicht wohl in ihrer Haut. Diese Unruhe, diese Getriebenheit, die fehlende Fähigkeit mit Gefühlen umzugehen. Manche betäuben diese unangenehmen Zustände mit Substanzen, wie etwa Alk. Andere entwickeln andere Süchte, wie Spiel-, Kauf- oder 6-Sucht. Bei meinem Ex war es der Alk. Er trank ständig, aber besonders viel, wenn er unter Stress stand, Druck verspürte oder Langeweile.

Alles in allem lässt sich zusammenfassen - eine Beziehung mit einem ADHSler ist schwierig bis unmöglich. Vor allem wenn keine Krankheitseinsicht da ist, wenn keine Behandlung oder Therapie erfolgt. Nicht nur verlangt eine solche Beziehung vom Partner faktisch Menschenumögliches, sondern der ADHSler selbst bleibt wahrscheinlich nicht lange in einer Beziehung. Die Basis, auf der eine gesunde Beziehung aufbaut - Liebe, Vertrauen, Nähe, Beständigkeit, Treue, Loyalität, Kommunikation, Verständnis, Konfliktfähigkeit, Empathie - fehlt. Statt dessen: Chaos, Drama, Stimmungsschwankungen, Impulsivität, Egozentrik.

So, jetzt ist mein Text ohnehin schon sehr lange geworden. Ich hoffe, ich konnte - aus meiner persönlichen Erfahrung und Sicht - ein wenig Klarheit bringen. Ich entschuldige mich jetzt schon bei Betroffenen mit ADHS, die meinen Eintrag lesen, falls ich etwas aus ihrer Sicht nicht richtig dargestellt habe. Aber - wie gesagt - alles meine persönliche Ansicht.

Das ist ja fast schon beängstigend wie alles was du schreibst haargenau auf meinem Ex zutrifft

29.10.2019 20:45 • #131


Nancy1


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Meine hatte die Krankheitseinsicht und nahm Medikamente und war trotzdem Sch*
Sollte man mit Medikamenten Bindungsfähiger und pflegeleichter sein?

Einmal gab er sogar zu, ihm ginge es nicht so gut weil der Arzt die Medikamente gewechselt hatte.....keine Ahnung warum genau....

29.10.2019 21:06 • #132


monchichi_82

monchichi_82


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Zitat von Nancy1:
Sollte man mit Medikamenten Bindungsfähiger und pflegeleichter sein?

Nein. Die Medikamente bekommen Betroffene nicht um für andere einfach zu werden sondern um die eigenen Symptome, die Impulsivität, die Vergesslichkeit, das chaotische Verhalten, abzuschwächen und bestenfalls in den Griff zu bekommen.

29.10.2019 21:08 • x 2 #133


Sabine13

Sabine13


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Auch mit Medikamenten und Therapie ist es sicher sehr schwer eine Beziehung mit einem Adhsler zu führen. Da müssen beide wollen und ständig daran arbeiten.
Und dann gibt es ja auch noch erhebliche Unterschiede - manche sind sehr empathisch und sensibel. Da ist es vermutlich leichter. Bei jenen mit stark narzisstischen Zügen und fehlender Empathie ist es meiner Meinung nach unmöglich, auf Dauer eine funktionierende Beziehung zu führen.

29.10.2019 21:54 • #134


monchichi_82

monchichi_82


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Zitat von Sabine13:
Bei jenen mit stark narzisstischen Zügen und fehlender Empathie ist es meiner Meinung nach unmöglich, auf Dauer eine funktionierende Beziehung zu führen.

Eine Beziehung unter den Bedingungen kann sogar gut funktionieren (mir ist eine bekannt) sofern der Partner ähnlich gestrickt ist. Andernfalls wird es auf Dauer sicher sehr schwierig und konfliktbeladen.

29.10.2019 21:57 • x 1 #135




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