AnnikaXYZ
Mitglied
- Beiträge:
- 54
- Themen:
- 8
- Danke erhalten:
- 39
- Mitglied seit:
mein Name ist Annika und ich befinde mich gerade erneut im starken Liebeskummerzustand. Vorweg einmal: Ich bin frisch gebackene Ärztin und gerade dabei, meine Doktorarbeit zu schreiben. Mein Angebeteter arbeitet im Büro, hat eine sagen wir mal "große Schnauze", geht oft feiern und ist Arbeit gegenüber eher abgeneigt.
Ich habe seit Anfang Juni einen Mann gedatet und mich - "dummerweise" - sofort in ihn verliebt. Ich hatte bereits Kribbeln, als wir nur am Schreiben waren und als ich ihn dann das erste Mal besucht hatte, war es irgendwie um mich geschehen. Wir hatten zu Anfang eine super intensive Zeit und wurden relativ schnell intim, weil es einfach harmonierte und passte.Er hat sich sehr um mich bemüht, sich ständig und sofort gemeldet und ich schwebte wie auf Wolke 7.
Irgendwann merkte ich jedoch, dass es etwas weniger wurde. .unsere Treffen fanden weiterhin statt und waren auch immer sehr schön, aber generell schrieb er mir zB oft erst abends und nicht wie noch am Anfang gleich morgens nach dem AUfstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich jetzt länger auf Reisen gehe und ihm dies leider erst nach 5 Treffen eröffnet habe- ich wusste vorher einfach nicht, wie ich es sagen soll und ich hatte Angst, er würde einen Rückzieher machen.
Nunja, da es bald soweit ist, bat ich ihn diese Woche um ein Gespräch. Dass es ihm ernst mit mir ist, wusste ich bereits.
Ansonsten ist er eher nicht so der kommunikative Typ, was Beziehungssachen angeht.
Naja. in diesem Treffen hat er mir eröffnet, dass seine Gefühle für mich weniger geworden wären, erschwerend käme ja noch die Reise hinzu. Ich habs recht gefasst aufgenommen, immerhin ahnte ich schon sowas, aber ich bin gerade einfach am Boden. Man muss sagen, meine Männerwahl war in den letzten Jahren einfach nicht die glücklichste und ich war eine lange Zeit nicht verliebt- ich war so euphorisch, Schmetterlinge im Bauch zu haben und dachte tatsächlich, es wäre diesmal was wirklich besonderes und er wäre es. Es lief am Anfang ja auch alles total traumhaft. Wir hatten dann noch eine letzte Nacht zusammen du haben uns am nächsten Morgen recht gefasst und im Guten verabschiedet. Was mich wundert - gleich abends schrieb er mir wieder und stellte Fragen. Ich habe erstmal nicht geantwortet, weil ich die Trennung verarbeiten muss und Abstand brauche und bin recht irritiert.
Ich suche natürlich auch viel Rat bei Freunden und war auch schon einmal bei einer Art Lifecoach und alle raten mir, ich solle mir doch endlich mal was auf "Augenhöhe" suchen. Bisher waren es immer die "Nicht-Akademiker", in die ich mich verguckt habe und viele meinen, die Männer sind irgendwann einfach eingeschüchtert von mir und machen deshalb nen Rückzug. Bei mir spielt der Beruf des Mannes überhaupt keine Rolle, aber wie seht ihr das ? Man muss dazu sagen, dass ich generell eine sehr selbstbewusste und vielleicht auch mal forsch wirkende Ärztin bin.
Ich hoffe, ihr könnt mich ein wenig aufheitern und mir vielleicht auch einen Rat geben, wie ich in Zukunft die Dinge besser machen kann
Liebe Grüße
Annika