Bei allem Verständnis und das meine ich wirklich so...
Was ich wirklich nicht verstehen kann....
Da ist ein Mann (dabei spielt das Geschlecht eigentlich gar keine Rolle), der gönnt sich großzügig 2 Leben.
Er teilt und blockiert somit das Leben seiner EF und ebenfalls das seiner AF.
Mit "blockieren" meine ich, dass durch seine Existenz und Handeln weder die EF noch die AF einen anderen Partner und somit einen anderen Lebensweg wählen kann.
Ist dies tatsächlich akzeptabel?
Sollte man nicht genau diesen Mann in seine Schranken weisen, anstatt die Tränen der AF und/oder EF zu trocknen.
Was fällt diesem Mann ein?
Egoismus pur.
Wenn er wirklich und wahrhaftig - leider erst nach Eheschließung - der Liebe seines Lebens begegnet wäre, warum trennt er sich nicht?
Warum darf er einfach "weiterspielen"?
Warum gibt es Frauen, die dieses perfide Spiel mitspielen?
Sorry, versteh ich nicht.
Zitat von Minnie:Meines Erachtens gibt es in einer Affäre 3 Jobs
Der AP darf sich nicht zerrissen fühlen
Die EM/EF darf nichts erfahren, bis sie es wirklich akzeptieren kann
DIE AF muss auf ihren Selbstwert achten.
@Minnie
Was ist denn eine Affäre?
Es ist ein Konstrukt aus Lügen und Betrügen.
Du schreibst, es gibt Jobs, die zu erledigen sind?
Einer deiner beschriebenen Jobs ist, sicher zu stellen, dass der belogene EP so lange weiter belogen wird, bis er es irgendwann dann akzeptieren kann?
Merkst du eigentlich selbst, was du da so schreibst?
Der betrogene EP spielt zwar in deiner Betrachtungsweise nur eine untergeordnete Rolle, ist aber dennoch der Grund des Leidens des AP.
Allerdings umgekehrt ebenfalls.
Nur, der AP hatte eine Wahl im Gegensatz zum betrogenen EP.
Bei allem Respekt. Gegenseitiger Respekt würde helfen.
Zitat von Lorelei:Ich habe hier viel mitgelesen und habe bemerkt, dass alle Affären genau aus den Grund enden..die Geliebte zickt herum..ist nur noch am heulen..sucht nur so nach Fehler..währenddessen die Ehefrau genau das bekommt, was sie möchte. Der AM zieht sich emotional von der Geliebten zurück.
@Lorelei
Hat dann die EF gesiegt?
Ist es wirklich das, was die EF möchte?
Geht es tatsächlich um Sieg und Niederlage?
Ohhhh man.
Das alles ist mit soooo viel Tränen und Leid verbunden.
Glaubst du tatsächlich, dass es nur um diesen Mann geht, der sich durch sein Handeln eigentlich selbst disqualifiziert hat?
Kannst du dir vorstellen, was in dieser Frau vorgeht.
Kannst du dir vorstellen, dass auch sie ein fühlender emotionaler und liebenswerter Mensch ist?
Aber - ganz abgesehen von seiner Frau.
Schau dir diesen Mann doch Mal etwas genauer an.
Zu was ist er fähig?
Ist er mutig, großzügig, fürsorglich, großherzig, wahrhaftig, empathisch...?
Oder doch eher selbstsüchtig, egoistisch und feige?
Zitat von Blanca:Anders als Madame Pompadour, deren Rolle bei Hof bekannt und auch respektiert war, leben heutzutage die meisten AFs im "offiziell" verleugneten Schatten des AM und seiner Familie. Ein gesundes Ego würde sich spätestens hier schon lautstark zu Wort melden und die AF herausschreien lassen, daß es hier gar nicht um Liebe gehen kann, wenn ein Mann die Unverschämtheit besitzt, ihr ohne echte Not so eine elend mickrige Rolle in seinem Leben zuzuweisen bzw. zu feige, geizig oder beides ist, für etwas anderes zu kämpfen.
@Blanca
Sehr schön formuliert.
Dem kann ich nur zustimmen und hoffen, dass sich die TE deine Ausführungen erneut durchliest und vielleicht etwas davon zu ihr durchdringt.